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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Silke
Eingestellt am 25. 02. 2003 18:47


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Strider
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2003

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Silke wartete schon am Stall, als Peter schlaftrunken ├╝ber den Hof kam und sich die M├╝digkeit aus den Augen rieb. ÔÇ×Sei morgen um sechs bei den Pferden, ich m├Âchte dir den Sonnenaufgang ├╝ber dem Meer zeigenÔÇť, hatte sie in ihrer schlichten Art zu ihm gesagt, bevor sie alle zu Bett gegangen waren.

***

Es war ein wundersch├Âner, k├╝hler Morgen ├╝ber der kleinen Ostsee-Insel, auf der ihr Elternhaus stand. Ihr blondes schulterlanges Haar wehte im leichten Wind, sie trug wei├če Shorts und ein blaues T-Shirt, ihre F├╝├če steckten in leichten Leinenschuhen. Sie warf ihm ein fr├Âhliches ÔÇ×Guten MorgenÔÇť hin, nahm ihn an der Hand und f├╝hrte ihn in den Stall, wo die beiden Ponies erstaunt von ihrer Morgenration Heu aufblickten, als sie die beiden hereinkommen sahen.

Silke ├Âffnete die Box, legte den beiden mit spielerischer Leichtigkeit einfache Halfter an, dr├╝ckte Peter die Z├╝gel des einen in die Hand. Seine Befangenheit quittierte sie mit einem sp├Âttischen L├Ącheln. ÔÇ×Komm, er bei├čt nicht.ÔÇť. Er wartete, bis sie die hellbraune Stute aus dem Stall gef├╝hrt hatte, und folgte ihr mit dem fast schwarzen Wallach auf den Hof. Sie schwang sich mit nat├╝rlicher Anmut auf den ungesattelten R├╝cken des Ponies und weidete sich eine Weile an seiner Unsicherheit. ÔÇ×Also komm, ich bin auf den beiden schon mit 6 Jahren geritten, das kannst du auchÔÇť. Unbeholfen kletterte er auf den R├╝cken des Wallach, versuchte vergeblich, eine bequeme Sitzposition zu finden.

Silke verwirrte ihn, in mehr als nur einer Hinsicht. So sehr er ihre spontane Nat├╝rlichkeit liebte, ihre unkomplizierte Art, so sehr litt er unter Situationen wie dieser. Er versuchte, die Schamesr├Âte in seinem Gesicht zu verbergen, was ihm umso weniger gelang, als sie ihn mit ihren offenen blauen Augen unverfroren musterte und dabei unergr├╝ndlich l├Ąchelte. Er konnte sich auf dieses L├Ącheln keinen Reim machen. Sollte er es auf sich beziehen? War es einfach ihre fr├Âhliche Natur?

Sie ritt voran, ohne sich um ihn sonderlich zu k├╝mmern. Sehr zu seiner Erleichterung verfiel sein Wallach ebenfalls in einen leichten Trab und folgte der Stute in einigem Abstand. Peter bedauerte das einerseits, war aber andererseits froh, dass sie nicht sehen konnte, wie er damit k├Ąmpfte, einigerma├čen ruhig sitzenzubleiben. Allm├Ąhlich kam er besser damit zurecht, sie folgten einem breiten Pfad, der offenbar zum Strand hinunter f├╝hrte. Es war Ebbe, das Watt reichte weit ins Meer hinaus, das zur├╝cklaufende Wasser hinterlie├č fl├╝chtige wei├če Schaumkronen auf dem nassen Sand.





Als sie den Strand erreichten, war sie pl├Âtzlich wieder neben ihm. ÔÇ×Du musst jetzt die Knie fest zusammenpressen. Wenn du Angst hast, halt dich an seiner M├Ąhne fest, das macht ihm nichts ausÔÇť. Mit diesen Worten dr├╝ckte sie ihrer Stute die Fersen in die Flanken und galoppierte den Strand entlang davon. Peters Wallach wieherte erfreut und folgte ihr, ohne dass er irgend etwas dazu oder dagegen tun h├Ątte k├Ânnen. Der Galopp f├╝hlte sich angenehm weich und schaukelnd an, bald l├Âsten sich seine Finger von der M├Ąhne, an der er sich krampfhaft festgehalten hatte, er begann, den Blick schweifen zu lassen, die Morgenstimmung zu genie├čen.

Sie wartete auf einer mit weichem Gras bewachsenen Kuppe auf ihn. Als er droben ankam, war sie schon abgesessen, nahm sein Pony am Halfter, t├Ątschelte es liebevoll am Hals und reichte ihm die Hand zum Absitzen. Die beiden Ponies ├╝berlie├č sie sich selbst, sie suchten sich in der N├Ąhe ein saftiges Grasb├╝schel und setzten ihr unterbrochenes Fr├╝hst├╝ck fort. Silke deutete auf den Horizont, zeigte ihm die blutrote Sonnenscheibe, die sich langsam, majest├Ątisch aus dem Wasser erhob. Sie nahm seine Hand, als sie beide schweigend ├╝ber das Wasser blickten.

ÔÇ×Ich m├Âchte, dass du mich liebst. Jetzt, und hierÔÇť. Unwirklich drangen ihre Worte an sein Ohr, er war unf├Ąhig, ihre Bedeutung zu begreifen. Sie drehte sich zu ihm, legte ihre Arme auf seine Schultern, er nahm ihre H├╝ften, als sie sich gegen ihn presste. Eine Woge der Erregung durchflutete ihn, als er endlich realisierte, dass ein Traum wahr werden k├Ânnte, ein Traum, den er sich selbst kaum einzugestehen gewagt hatte. Ihre Lippen ber├╝hrten die seinen, der frische Duft des Morgens an der See mischte sich mit dem ihren, sie verschmolzen in einem langen, innigen Kuss.

ÔÇ×KommÔÇť, sagte sie, nahm ihn wieder an der Hand und f├╝hrte ihn zu einer nahegelegenen Bodensenke, wo sie vor dem Wind gesch├╝tzt waren. Sie setzte sich ins weiche Gras, zog das T-Shirt ├╝ber den Kopf. Z├Âgernd, fast sch├╝chtern tat er es ihr gleich, seine Augen auf ihren kleinen, festen Br├╝sten. Sie war mittlerweile aus den Schuhen geschl├╝pft und hatte wie selbstverst├Ąndlich ihre Shorts abgestreift. Leicht zur├╝ckgelehnt, auf den Ellbogen aufgest├╝tzt, lag sie vollkommen nackt und unbefangen vor ihm und schaute ihn einfach an. Es wurde ihm schlagartig klar, dass sie es ernst meinte, also ├╝berwand er seine Hemmungen und legte den Rest seiner Kleidung ab. Sie ├Âffnete ihre Beine, deutete dazwischen, er kniete vor ihr nieder. Scheu streckte er seine Hand aus, begann sie sanft und vorsichtig zu ber├╝hren, an den Oberschenkeln erst, dann mutiger, er streichelte ├╝ber ihren Bauch, ihren Nabel.

Ihre Scham war wenig behaart, wie bei allen echten Blondinen. Nicht, dass er so viel Erfahrung gehabt h├Ątte, aber es ging ihm durch den Kopf, als er seine Blicke dorthin gerichtet hatte, unf├Ąhig, sich von dem verlockenden Anblick loszurei├čen. Kaum realisierte er seine eigene Erregung, die sich unverh├╝llt vor ihren Augen pr├Ąsentierte, kaum bemerkte er den leicht s├╝├člichen Duft, der seine Nase in dieser windstillen Senke ungest├Ârt erreichen konnte. Minutenlang verharrte er in dieser Stellung, sie wartete, bis er den Blick wieder hob, in ihre Augen sah, aus denen das Sp├Âttische, das Unnahbare so v├Âllig verschwunden war.

ÔÇ×Ich m├Âchte dich jetzt sp├╝renÔÇť, sagte sie in ihrer unwiderstehlichen, schlichten Art.

***

An all dies dachte sie zur├╝ck, als sie am K├╝chenfenster stand und ihre Tochter beobachtete. Sie hatten sie auch Silke genannt, als sie neun Monate sp├Ąter geboren wurde, und es war eine Ironie des Schicksals, dass der junge Mann auch Peter hie├č, den sie in die Sommerferien eingeladen hatte. Peter, ihr Mann, war zu ihr getreten, schaute kurz auf den Hof und verstand. ÔÇ×Ob wir noch Zeit haben, bevor die beiden zur├╝ck sind?ÔÇť, fragte er und k├╝sste sie sanft in den Nacken. Sie schaute ihn leicht sp├Âttisch an, dann nickte sie, nahm ihn an der Hand und f├╝hrte ihn aus der K├╝che. ÔÇ×Manche Dinge ├Ąndern sich nichtÔÇť, dachte er bei sich und l├Ąchelte.

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Renee Hawk
???
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Hallo Strider,

gegangen waren ... das "waren" steckt schon in "gegangen", sch├Âner klingt allerdings: "... bevor sie alle zu Bett gingen".
Das mit den Ponys hatte mich etwas gest├Ârt, weil wenn ich Stute und Wallach h├Âre, sehe immer gro├če Pferde vor mir, dabei sind Ponys auch Stuten und Wallache *gg*.
Mir fehlt die Lebendigkeit in dem Text, das was Silke ausstrahlen soll sp├╝re ich nicht beim lesen.
Ich habe mir erlaubt, nachfolgend meine Gedanken in Blau zu notieren. Dabei hoffe ich, dass ich dir vermitteln konnte was mir im Text fehlte.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę


Silke

Silke wartete schon am Stall, als Peter schlaftrunken ├╝ber den Hof kam und sich die M├╝digkeit aus den Augen rieb. „Sei morgen um sechs bei den Pferden, ich m├Âchte dir den Sonnenaufgang ├╝ber dem Meer zeigen“, hatte sie in ihrer schlichten Art zu ihm gesagt, bevor sie alle zu Bett gegangen waren.
Schlaftrunken wankte Peter ├╝ber den Hof in Richtung Stallungen. Seiner Verabredung entgegen.

┬╗Sei morgen um sechs Uhr bei den Pferden. Ich will dir den Sonnenaufgang zeigen┬ź, hatte am Abend zuvor Silke in ihrer unbek├╝mmerten Art zu ihm gesagt.

***

Es war ein wundersch├Âner, k├╝hler Morgen ├╝ber der kleinen Ostsee-Insel, auf der ihr Elternhaus stand. Ihr blondes schulterlanges Haar wehte im leichten Wind, sie trug wei├če Shorts und ein blaues T-Shirt, ihre F├╝├če steckten in leichten Leinenschuhen. Sie warf ihm ein fr├Âhliches „Guten Morgen“ hin, nahm ihn an der Hand und f├╝hrte ihn in den Stall, wo die beiden Ponies erstaunt von ihrer Morgenration Heu aufblickten, als sie die beiden hereinkommen sahen.
┬╗Guten Morgen┬ź, rief sie ihm fr├Âhlich entgegen und er sah ihren schlanken K├Ârper in wei├čen Shorts, blauem T-Shirt und ihre nackten F├╝├če steckten in leichten Leinenschuhen. Der frische aufkommende Wind spielte mit Silkes schulterlangem blonden Haar als sie ihm ein St├╝ck entgegenkam. Feste nahm sie seine Hand in die ihre und f├╝hrte ihn zielstrebig in den Stall hinein. Peter atmete den frischen Heugeruch tief ein und war sich gar nicht mehr so sicher, ob er wirklich unbesattelt am Strand entlang reiten wollte.



Silke ├Âffnete die Box, legte den beiden mit spielerischer Leichtigkeit einfache Halfter an, dr├╝ckte Peter die Z├╝gel des einen in die Hand. Seine Befangenheit quittierte sie mit einem sp├Âttischen L├Ącheln. „Komm, er bei├čt nicht.“. Er wartete, bis sie die hellbraune Stute aus dem Stall gef├╝hrt hatte, und folgte ihr mit dem fast schwarzen Wallach auf den Hof. Sie schwang sich mit nat├╝rlicher Anmut auf den ungesattelten R├╝cken des Ponies und weidete sich eine Weile an seiner Unsicherheit. „Also komm, ich bin auf den beiden schon mit 6 Jahren geritten, das kannst du auch“. Unbeholfen kletterte er auf den R├╝cken des Wallach, versuchte vergeblich, eine bequeme Sitzposition zu finden.
Zwei Ponys schauten von ihrem Heu auf, als Silke die Box ├Âffnete. Gef├╝gig lie├čen sich die Tiere vor den Stall f├╝hren. Silke z├Ąumte zuerst die Stute dann den Wallach mit einfachem Halfter auf. Sie hatte die Tiere bereits vor einer halben Stunde gestriegelt und gef├╝ttert.

Peter beobachtete das junge M├Ądchen und bewunderte ihre Leichtigkeit im Umgang mit diesen Pferden. In diesem Sommer hatte er auf dem Gest├╝te, auf dem Silke zuhause war, seine ersten Versuche gestartet sich mit Pferden anzufreunden. Und seit er Silke n├Ąher kennen gelernt hatte war sein Interesse gewachsen.

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Strider
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Danke, Renee,

aber diesmal kapier ich leider recht wenig von deinen Einw├Ąnden:

***

gegangen waren ... das "waren" steckt schon in "gegangen"

... bevor sie alle zu Bett gegangen?????

und: "...hatte gesagt, bevor ..." erfordert das nicht zwingend Vorvergangenheit???

***

Zu den stilistischen Einw├Ąnden: ist ja alles sch├Ân und gut, aber du malst hier Bilder in meine Geschichte dazu, die einfach nicht drin sind, und nimmst ihr damit (nach meinem Verst├Ąndnis) die Leichtigkeit, das Unbek├╝mmerte, das M├Ądchenhafte an Silke, das Knabenhafte an Peter. So, wie du das beschreibst, k├Ânnte sich das zwischen zwei erwachsenen, gefestigten Pers├Ânlichkeiten abspielen, wozu aber wieder die Liebesszene auf dem H├╝gel absolut nicht passt.

- Sie hat eben nicht schon die Ponies gestriegelt und gef├╝ttert (wer immer das sonst getan hat)
- Er ist wahrscheinlich das erste Mal zu Besuch, hat sich vorher noch nicht mit den Ponies angefreundet, ja, nicht einmal gerechnet, dass er an diesem Morgen wird reiten m├╝ssen
- Und er ist (im Gegensatz zu ihr) auch nicht so weit, sich libidin├Âse W├╝nsche in Bezug auf sie bereits eingestanden zu haben. Sie ist vielleicht eine Schul- oder Studienkollegin, die ihn halt auf ein Wochenende zu ihren Eltern eingeladen hat, nicht mehr aus seiner Sicht.

***

Schade, dass es dir so nicht gef├Ąllt, wie es ist.

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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Guten Morgen Strider,

wei├čt du, ich konnte Pferde noch nie leiden. Bin als junges M├Ądchen mal b├Âse vom Gaul gest├╝rzt und seit dem finde ich diese Tiere von ganz weitem elegant und anmutig doch je n├Ąher ich herankommen soll desto weniger mag ich sie leiden, und doch wei├č ich, dass im allgemeinen das Pferd vor einem Ausritt gestriegelt und gef├╝ttert wird und das sollte die Tochter eines Gutsbesitzers schon wissen, da sie sich besonders mit Pferden auskennt. Ich machte damit auf ein Regiefehler aufmerksam.
Und die Leichtigkeit, die du mir nun in deinem Kommentar erkl├Ąrt hast, die w├╝rde ich gern in der Geschichte lesen und da finde ich sie nicht. Die Bilder, welche ich dazu malte (ich h├Ątte Zeichnerin werden sollen *gg* <- kleiner Scherz am Rande) sollten die Atmosph├Ąre transportieren.
Es ist nicht, dass es mir nicht gefallen hat. Die Geschichte ist nur unheimlich unreif - ich will sagen, sie steckt in der Pupert├Ąt wie Silke und Peter.
Du kannst so viel aus der Geschichte rausholen, mach' es einfach.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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Inu
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Hallo Strider

An der Geschichte ist eigentlich nichts auszusetzen, sie ist eigentlich h├╝bsch ( kleinere Ungenauigkeiten und eventuelle Rechtschreibfehler zu beanstanden, ├╝berlasse ich anderen, die das besser k├Ânnen ) Es geht mir um den Gesamteindruck. Und da pl├Ątschert deine h├╝bsch und positiv gemachte Geschichte so dahin, irgendwie im Mittelma├č. Sie ist mir auch zuuu konventionell geschrieben...zu viele Adjektive, zu viel Beschreibung von Durchschnittlichkeit. Das f├Ąngt schon im ersten Absatz an

<<<<als Peter schlaftrunken ├╝ber den Hof kam und sich die M├╝digkeit aus den Augen rieb<<<
<<<ein wundersch├Âner k├╝hler Morgen<<<
<<<sie trug wei├če Shorts und ein blaues T-Shirt, ihre F├╝├če steckten in leichten Leinenschuhen. Sie warf ihm ein fr├Âhliches „Guten Morgen“ hin,<<<<
<<<spielerische Leichtigkeit...sp├Âttisches L├Ącheln<<<<
oder dann ├╝ber den Hengst:<<< Komm er bei├čt nicht!<<<<
<<<Sie schwang sich mit nat├╝rlicher Anmut <<<<
>>>sie weidete sich an seiner Unsicherheit<<<
<<<musterte unverfroren <<<
<<<l├Ąchelte unergr├╝ndlich <<<

und so geht das durch die ganze Geschichte. Was sagen all diese ( von uns allen) so h├Ąufig gebrauchten Ausdr├╝cke wirklich aus?

Das ist alles soo nichtssagend, die Adjektive sind voraussehbar, es klingt wie in jedem Groschenroman...oder auf dem Niveau der Daily Soaps. Wei├čt Du, was ich meine?

Aber so zu schreiben ist auch normal. Wir tun das eigentlich mehr oder weniger alle. Was kann man dagegen tun? K├╝rzen und nur noch das wirklich Wichtige, Aussagekr├Ąftige schreiben? Oder wenigstens einen wahnsinnig spannenden Inhalt w├Ąhlen, dass der Leser auch einen durchschnittlichen Stil daf├╝r in Kauf nimmt?

Ich betone nochmal, Deine Geschichte finde ich ├╝berhaupt nicht schlecht, Du schreibst fl├╝ssig und anschaulich, nur all das hat man schon tausendmal gelesen, da ist nichts, das einen vom Hocker rei├čt oder wirklich in der Seele ber├╝hrt.

Nein, schlecht ist Deine Geschichte nicht. Ich werde sie mit 'Mittelma├č' bewerten.

Liebe Gr├╝├če
Inu

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Strider
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Recht sch├Ânen Dank erst mal, ihr beiden,

ich sehe jetzt schon klarer, was ihr meint. Wir wollen nicht nur "sch├Ân" und glatt erz├Ąhlte Geschichten schreiben, sondern sie m├╝ssen auch irgend einen "Kick" haben. Ich dachte in meiner Naivit├Ąt, die verborgene R├╝ckblende k├Ânnte das bewerkstelligen, so wie der schrille Wecker in der Arkan-Geschichte.

Ein zweiter Aspekt der Geschichte ist der Reife-Unterschied zwischen den beiden, der ihm so zu schaffen macht. All diese Formulierungen, die Renee hier beanstandet, sollen eigentlich seine st├Ąndige leichte Irritation zeigen, seine Unf├Ąhigkeit, diesem M├Ądchen souver├Ąn zu begegnen.

Es geht mir in der Geschichte doch im Himmels Willen nicht um die Schilderungen eines plattdeutschen Sommermorgens, der ist doch nur angenehme Kulisse f├╝r das, was sich da zwischen den beiden abspielt. Vielleicht habt ihr ja Hinweise, wie man das verst├Ąrken kann (kann eine Frau das ├╝berhaupt nachempfinden?)

Wenn du, Renee, schreibst, die Geschichte ist "pubert├Ąr", dann ist das schon ein wenig in die Richtung, in der sie sein soll. Was fehlt ihr, um genau darin zu ├╝berzeugen?

Das war ├╝brigens der Hauptgrund, warum ich so gegen die "Schwere" der Auseinandersetzung mit den Pferden geschrieben habe. Wird es wohl einen Stallburschen geben, der sich um die Pferde k├╝mmert, das M├Ądchen hat das Privileg, sich um solche Kleinigkeiten wie striegeln und f├╝ttern nicht k├╝mmern zu m├╝ssen, wahrscheinlich mag sie ihr Vater zu sehr, um ihr das beizubringen, wer wei├č, wo sie - die Silke der R├╝ckblende - gezeugt wurde?

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