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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Silvias Ausrede
Eingestellt am 31. 07. 2017 10:24


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Sina
???
Registriert: Jul 2017

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Silvias Ausrede

„1..2.. 3.. 4. 6..“ Mist – ich lasse mich vom GerĂ€usch der ĂŒber das Kopfsteinpflaster gezogenen MĂŒlltonne ablenken. Das HĂŒpfen unterbrechend schaue ich schmollend die Rheinstraße hinunter. Die MĂŒllabfuhr fĂ€hrt im Schritttempo die Straße hinauf. Ein Mann im orangenen Overall steht auf dem Trittbrett des MĂŒllfahrzeugs. Die Warnlichter des MĂŒllwagens ĂŒberflackern die Straße. Zwei Gehwegplatten vor mir springt er vom Wagen und schnappt sich die MĂŒlltonne. „He, Kleine. Hast den Weg verloren, was?“, fragt er. Stumm schĂŒttele ich den Kopf. Ein bisschen unheimlich ist mir der Mann. Er riecht nach Alkohol und Zigarettenrauch und gehört zu der Sorte Mensch, mit der ich nicht sprechen will. Ich fange von vorne an, die Kantsteine zu zĂ€hlen und hebe erst den Kopf, als der MĂŒllwagen seine langsame Fahrt fortsetzt.
Außer Atem taucht meine Freundin neben mir auf.
„Hallo,“ japst sie. Wir umarmen uns nur kurz.
„Dass Du immer so trödeln musst.“
„Ja, ich weiß – tut mir ja auch leid.“ Zerknirscht sieht sie mich an. „Aber, wenn wir uns beeilen, schaffen wir es vielleicht noch.“

Wie auf ein Stichwort rennen wir die Rheinstraße hinauf. Rhythmisch stĂ¶ĂŸt die Kante des Schulranzens in meinen RĂŒcken. Kurz vor der Schule bleibt Silvia stehen. Langsam komme ich zu Atem und lausche angestrengt. Keine Kinderstimmen dringen aus dem SchulgebĂ€ude. Der Unterricht hat lĂ€ngst begonnen. Ratlos sehe ich Silvia an.
„Ich ĂŒberleg‘ ja schon ...“
Nachdenklich kaut sie auf einer HaarstrÀhne. Stumm lasse ich sie gewÀhren, obwohl ich das eklig finde. Resigniert wende ich mich dem SchulgebÀude zu. Plötzlich zieht Silvia an meinem Schulranzen.
„Ich hab’s!“ Gespannt drehe ich mich um.
„Was hast Du?“
„Na, ich weiß jetzt wie wir’s machen: Ich sage einfach,
dass ich noch beim Augenarzt war und Du... Du hast
eben einfach verschlafen...“
„Keine Ahnung. Ob Frau Raatz das glaubt?"
Unsicher nestle ich am Reißverschluss meiner Jacke herum.
"Bestimmt."
Silvia spaziert durch das Schultor und marschiert quer ĂŒber den Schulhof. An der Mauer entlang schlendere ich zum Kastanienbaum. Auf dem RĂŒckweg zĂ€hle ich die StĂŒtzen der Metallstange auf der Mauer. Zweimal besuche ich den alten Baum, bevor ich durch das Tor husche.

Mit mulmigem GefĂŒhl im Bauch schleiche ich durch den leeren Schulflur. Mein Herz rast. Die feuchten HandflĂ€chen reibe ich an der Jeans trocken, bevor ich leise an die TĂŒr klopfe. „Herein“
Frau Raatz ruft mich in die Höhle des Löwen. FĂŒnfundzwanzig Augenpaare starren mich an.
„Ich war beim Augenarzt.“
Hitze steigt mir in die Wangen. Ich benutze Silvias Ausrede! UnwillkĂŒrlich ziehe ich den Kopf ein und betrachte das Muster im Linoleum.
„Gut, setz Dich. Wir wollen weitermachen.“
Weißes Rauschen in meinen Ohren ĂŒberlagert ein Piepen. Das Donnerwetter bleibt aus. Ohne Jemanden anzusehen, schleiche ich mich an meinen Platz. Leise hole ich meine Sachen aus dem Schultornister. Ein Bleistift rutscht aus dem MĂ€ppchen und fĂ€llt auf den Boden. Mit hochrotem Kopf bĂŒcke ich mich danach. Silvia schaut auf die Tafel und ich versuche, an Mathematik zu denken.

Am Ende der Stunde wartet Silvia neben dem Kiosk auf mich.
„Oh, man, Sibylle. Du kriegst echt Alles durcheinander. Ich wollte das doch sagen... also das mit dem Augenarzt“, wirft sie mir vor.
Verlegen esse ich Weintrauben, die Silvia mir anbietet. Frau Raatz hat Aufsicht und schaut zu uns herĂŒber. Meine Knie werden weich. Ich lĂ€chle unsicher und sehe Silvia an.
„Schon, komisch, dass Frau Raatz nichts gesagt hat...“ wundere ich mich. Herzhaft beißt Silvia in ihr Pausenbrot. „Geschimpft hat sie nicht.“ Noch kauend stupst sie mich an und sieht zu den Schaukeln hinĂŒber.
„Wollen wir schaukeln?“
„Ja, klar.“
Silvias Vorschlag gefĂ€llt mir. Beim Schaukeln können wir uns ungestört unterhalten. Ein paar Schritte von uns entfernt stehen ein paar Jungen und MĂ€dchen aus unserer Klasse beieinander. Ihr Gekicher schallt zu mir herĂŒber.
„Die sind aber albern. Wer zuerst da ist!“, fordert Silvia mich auf und flitzt zu den Schaukeln hinĂŒber.


In gegenlĂ€ufigem Rhythmus schwingen wir vor und zurĂŒck. Im Holzbalken ĂŒber uns quietschen die Haken der Ketten.

„Weißt Du was? Ich hab‘ vorhin gesagt, dass ich verschlafen habe, den Wecker nicht gehört.“ Silvia springt von der Schaukel und sieht mich beifallheischend an.

„Und das hat die Raatz dir abgenommen? Sowas passiert dir doch nie!“ Überrascht springe ich meiner Freundin vor die FĂŒĂŸe.

„Geguckt hat sie schon, aber stell' dir doch nur mal vor ...“

Einander ansehend prusten wir los.


Version vom 31. 07. 2017 10:24
Version vom 01. 08. 2017 16:47
Version vom 10. 08. 2017 20:19

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aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

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UmstĂ€ndlicher und noch fader kann man eine Kindergeschichte wohl kaum darbieten - zwei kichernde SchĂŒlerinnen gebrauchen die gleiche Ausrede fĂŒrs ZuspĂ€tkommen und es passiert nix.

GĂ€hn.

Sorry, aber das ist nicht nur entsetzlich umstÀndlich geschrieben, sondern auch todlangweilig. Da lacht am Ende niemand TrÀnen wie angeblich die beiden Backfischchen, sondern lÀchelt allenfalls vorsichtig-unsicher (sic!) - wie auch immer das aussehen mag.

AmĂŒsiert

aligaga

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eisblume
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sina,

leider ĂŒberzeugt (mich) auch diese Geschichte nicht.

Deine Dialoge verschwinden schon wieder bzw. immer noch im Fließtext. Das ist unangenehm zu lesen und erschwert stellenweise auch das VerstĂ€ndnis, weil (zumindest mir) nicht immer gleich klar ist, wer gerade spricht.

Du verwendest auch hier wieder unnötige Partizipien:
Das HĂŒpfen unterbrechend ...
Nickend nestele ich am Reißverschluss ...
Kauend stupst sie mich an. (Wobei das so bleiben könnte.)
Uns ansehend prusten wir beide los.

Hierzu noch eine Frage:

quote:
Weißes Rauschen in meinen Ohren ĂŒberlagert ein Piepen.
Wie bitte stelle ich mir ein weißes Rauschen vor??

quote:
Am Ende der Stunde mische ich mich unter die Kinder. „Oh, man, Sibylle. Du kriegst echt Alles durcheinander. Ich wollte das doch sagen, also mit dem Arztbesuch.“ Silvia wartet neben dem Kiosk auf mich.
Erst dachte ich, Silvia sagt das, doch wenn die am Kiosk wartet, sagt Sibylle das wohl zu sich selbst, was (fĂŒr mich) aber erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist.

Wiederum erfahre ich nicht gerade viel von deinen Protas. Die Ich-Perspektive schafft (in der Regel) nĂ€chste NĂ€he, bindet den Leser ganz nah an das Ich und lĂ€sst ihn mitleiden, mitlachen, halt einfach mitfĂŒhlen. Dein Ich schaut schmollend, hat ein mulmiges GefĂŒhl, isst verlegen Weintrauben und und lĂ€chelt vorsichtig unsicher - wobei ich keine Ahnung habe, wie ich mir das bildlich vorstellen soll. Mehr an Innenleben ist da nicht.
Zudem scheint sie eine Vorliebe fĂŒrs ZĂ€hlen zu haben - aus einem bestimmten Grund oder ist es nur so ein KleinmĂ€dchenspaß?
Jedenfalls ist mir dies aus einer Ich-P. heraus insgesamt deutlich zu wenig.

Ich weiß nicht, wie alt du bist, ebenso wenig wie alt Silvia und Sibylle sind, könnte mir aber vorstellen, dass du diese Geschichte frĂŒher einmal selbst erlebt hast. Wenn dem so ist, hast du natĂŒrlich einen anderen Bezug dazu, du weißt was passiert ist, weißt, was und wie du dich dabei gefĂŒhlt hast - aber der Leser weiß das nicht. Und leider schaffst du es auch nicht, (diese) GefĂŒhle zu transportieren.

Was nun dieser Satz
quote:
Der Luftzug trĂ€gt die Bierfahne des Mannes zu mir herĂŒber.
in der Geschichte soll, entzieht sich mir. Ohne weitere ErklĂ€rung hat das fĂŒr mich so einen Hauch von AllgemeingĂŒltigkeit, dass es Usus ist, dass ein MĂŒllarbeiter morgens um 08.00 schon nach Bier riecht. Wolltest du das damit zum Ausdruck bringen? Denke mal eher nicht.

Es kommt jetzt darauf an, wie alt deine Protas sind und welche Zielgruppe du im Auge hast, dann könntest du daraus vielleicht eine schmissige Kindergeschichte machen. FĂŒr eine Erwachsenen-KG eignet sie sich in dieser Form mMn nicht.


herzlichst
eisblume

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Choricillo
Festzeitungsschreiber
Registriert: Feb 2017

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So wurde ICH es machen, Fragen und anderes

quote:
„1 – 2 – 3 – 4 - 6
“ Mist - ich lasse mich vom GerĂ€usch der ĂŒber das Kopfsteinpflaster gezogenen MĂŒlltonne ablenken. Das HĂŒpfen unterbrechend schaue ich schmollend die Rheinstraße hinunter. Die MĂŒllabfuhr fĂ€hrt im Schritttempo die Straße hinauf.

1 – 2 – 3 – 4 - 6 - Mist!
Das GerĂ€usch der ĂŒber das Kopfsteinpflaster gezogenen MĂŒlltonne hat mich abgelenkt. Ich unterbreche das HĂŒpfen und schaue schmollend die Rheinstraße hinunter. Die MĂŒllabfuhr fĂ€hrt im Schritttempo die Straße hinauf.

Hier mal eine kleine Frage: "Zwei Gehwegplattenvor mir..." Ist das ein angemessener Abstand oder klaustrophobisch nah?

quote:
Vorsichtig lÀchle ich unsicher
Yup, das lÀsst definitiv keinen Zweifel an der Verfassung der ErzÀlerin. Sicherlich schwitzen ihre Haende, die Knie werden weich und das Herz rast...

quote:
Mit mulmigem GefĂŒhl im Bauch schleiche ich durch den leeren Schulflur. Ein „Herein“ ruft mich in die Höhle des Löwen
Da weiss der Löwe einfach so, dass draussen ein braves SchÀfchen auf dem menschenleeren Flur lÀuft und... siehe da, das SchÀfchen folgt dem Ruf!

Ok, sorry.
Mit mir ist der böse Clown durchgegangen. Also jetzt mal Kritik in sachlicher Form!

Du schreibst die Geschichte aus der Sicht eines kleinen MĂ€dchens in der "Ich-Form". Da sollte die Sprache zwar grammatikalisch ud der Text orthographisch einwandfrei sein, Vokabular und Satzbau aber dem Alter der ErzĂ€hlerin entsprechen. Sonst wird das Ganze nicht glaubwĂŒrdig und klingt... umstĂ€ndlich. Zumal du an einigen Stellen sogar den Schreibstil etwas Ă€nderst.

Ansonsten frage ich mich, was die Geschichte denn ruĂŒberbringen soll. Gut, dass ich nciht der einzige Ox vorm Berg bin!

Wenn du wirklich am Schreben interessiert bist, dann nimm dir die Kritiken zu Herzen, denke drĂŒber nach, aber lasse dich davon nicht abhalten, es nochmal zu versuchen!

Gruss
Choricillo


__________________
It always seems impossible until it's done (Nelson Mandela)

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Sina
???
Registriert: Jul 2017

Werke: 5
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Mit dem Ende bin ich noch nicht ganz glĂŒcklich. Ich weiß nicht, ob die ErzĂ€hlerin nicht doch noch irgendwie reagieren sollte...

Auf das "Weiße Rauschen" komme ich noch einmal zurĂŒck:

"Weißes Rauschen ist ein Rauschen mit einem konstanten Leistungsdichtespektrum in einem bestimmten Frequenzbereich. Weißes Rauschen wird als ein stark höhenbetontes GerĂ€usch empfunden.... Weißes, in der Bandbreite beschrĂ€nktes Rauschen, wird in den Ingenieur- und Naturwissenschaften hĂ€ufig verwendet, um Störungen in einem sonst idealen Modell abzubilden, z. B. zufĂ€llige Störungen in einen Übertragungskanal zu beschreiben." Zitat aus Wikipedia.

Zur Farbanalogie sagt Wikipedia "Der Begriff Weißes Rauschen ist in ĂŒbertragenem Sinn zu weißem Licht zu verstehen, in welchem verschiedene optische Frequenzanteile sich zu einem weißen Farbeindruck ĂŒberlagern."

"Weißes Rauschen" ist also hier Metapher fĂŒr die Summe der unter Schock oder Druck entstehenden SinneseindrĂŒcke, die von Betroffenen oft durch Rauschen und dem Farbeindruck "Weiß" beschrieben werden. Man könnte bei Schocksymptomen gleichwohl von "zufĂ€lligen Störungen in einem Übertragungskanal" sprechen, die vom System Mensch mit weißem Rauschen abgebildet werden.

Vergleichbar damit wĂ€re vielleicht der Ausdruck "rot sehen" fĂŒr einen Wutanfall bekommen, der daher rĂŒhrt, das der erhöhte Blutdruck tatsĂ€chlich dafĂŒr sorgt, dass man vorĂŒbergehend rot eingefĂ€rbt sieht - wenn auch nur fĂŒr einen Bruchteil einer Sekunde. Bewusst nimmt man das eher nicht wahr.

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Sina
???
Registriert: Jul 2017

Werke: 5
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Der Kommentar ist zwar nicht sehr textspezifisch, Eisblume, aber ich gehe dennoch darauf ein.

Sorry fĂŒr alle Anderen: Es ist erst einmal wenig textspezifisch, aber eine inhatliche Auseinandersetzung mit einem Kommentar. Immerhin: Danach kann Eisblume mir nicht mehr vorwerfen, nicht auf Kommentare einzugehen. Die testbezogenen Worte schreibe ich, wie in einer Abhandlung zuletzt: Um diese geht es mir ja auch.

Eisblume schrieb:

quote:
Du scheinst mir insgesamt bisher kaum Kritik zu deinem Schreiben bekommen zu haben, gehst auch nicht wirklich auf textspezifische Kommentare ein, von daher ist es dann schwierig bis mĂŒĂŸig, etwas dazu zu sagen. Somit bin ich dann hier auch raus.

Stimmt - bisher waren die meisten Kommentare zu diesem Text, von Eisblumes abgesehen. nicht sehr hilfreich. Insbesondere der letzte zielte mehr auf meine Persönlichkeit ab, als dass er konstruktive VorschlÀge oder Hilfen zu bieten gehabt hÀtte.
Okay - ich hĂ€tte ihn nicht lesen brauchen - selbst schuld, wenn ich mich nun darĂŒber Ă€rgern muss, nicht?

Falsch - gerade auf Deinen hilfreichen textbezogenen Kommentar, @Eisblume bin ich eingegangen:

Der Text wurde ĂŒberarbeitet, bis auf drei Partizipien sind diese raus, die Dialoge verschwinden nicht mehr im Fließtext.
Dass ich das nicht als Kommentar ausdrĂŒcklich betont habe, heißt nicht, dass ich nicht darauf eingegangen wĂ€re. Dass ich mit dem Ende der Geschichte noch nicht zufrieden bin, deutet nicht, dass ich ihn nicht ĂŒberarbeitet habe. In einem Leseeindruck habe ich noch erwĂ€hnt, dass drei Partizipien ĂŒbrig sind, die ich bei der nĂ€chsten Überarbeitung noch Ă€ndern will.

Gerade auf Deine Frage nach "Weißem Rauschen" bin ich ausfĂŒhrlich eingegangen, Eisblume. Wenn das nicht ein "Eingehen auf textspezifische Kommentare" war - was soll es dann sonst bitte sein?

Da es, wie von Dir selber gesagt, schwierig und mĂŒĂŸig ist, mehr dazu zu sagen, wenn Kommentare nicht kommentiert wurden, wirst Du sicher nachempfinden können, dass es mĂŒĂŸig ist, berechtigte Kritik am Text und gute Tipps, noch zusĂ€tzlich zu koimmentieren. Zu Deinem Kommentar gab es schlicht nichts mehr zu erwidern, sondern es galt nur noch, die von Dir zu Recht bemĂ€ngelten Fehler im Text zu korrigieren.

quote:
Somit bin ich dann hier auch raus.

Das ist natĂŒrlich auch eine Lösung - so brĂ€uchte man sich der Kritik an eigenen Rezensionen nicht stellen und machte genau das, was Du mir vorwifst: Man ginge nicht mehr auf textspezifische Kommentare ein.


Auf die zwei anderen Kommentare hier einzugehen, gliche einem Ping-Pong-Spiel: Der Ball wird immer wieder mehr oder weniger hart zurĂŒck geschlagen, bringt aber den Text nicht weiter. Sattdessen lĂ€uft man Gefahr, Jemanden mit dem Ball zu verletzen oder abzuschießen. Ein guter Grund, sich daran nicht zu beteiligen.

Das einzig sinnvolle Eingehen auf berechtigte Kritikpunkte am Text, sind das Überarbeiten des Textes, das Stellen von Fragen, so welche auftauchen oder aber ein konstruktiver Meinungsaustausch ĂŒber den Text - und zu Letzterem komme ich jetzt:

Ich habe die Kritik an den vielen Partizipien angenommen und weitestgehend diese durch andere Formulierungen ersetzt. Bei der Überarbeitung haben sich drei davon, wie erwĂ€hnt, meiner Aufmerksamkeit entzogen, aber die kriege ich auch noch.
Die Dialoge verschwinden nicht mehr im Fließtext, sind ein bisschen verĂ€ndert und so wird deutlicher, wer was sagt. Am Ende der Geschichte sollte deutlich geworden sein, dass die beiden eben nicht die gleiche Ausrede benutzt haben, weil auch Silvia die von ihrer Freunding benutzt hat. NatĂŒrlich habe ich auch den einen oder anderen Kritikpunkt von Chorillo in meine Überarbeitung mit einfließen lassen. Jede Eurer Kritikpunkte war es wert, sich durch den Kopf gehen zu lassen und den Text entsprechend zu ĂŒberarbeiten.

Der letzte Satz Silvias gepaart mit Augenzwinkern mag den geneigten Leser annehmen lassen, dass Silvia damit gerechnet hat, dass ihre Freundin in ihrer Aufregung ihre Ausrede benutzt - und sie also ganz bewusst die ihrer Freundin benutzt hast. Es muss also kein Zufall gewesen sein.

Deswegen bin ich mit dem letzten Satz noch unglĂŒcklich:

Es mĂŒsste in einem Satz vielleicht noch deutlicher werden, dass Silvia mit dem Vertauschen der Ausreden durch ihre Freundin gerechnet hat. Ich weiß nur noch nicht, ob ich mit einer Verdeutlichung nicht zu dick auftrage - und auch nicht, wie ich das umsetzen könnte.

Vielleicht hat Jemand von Euch noch eine Idee dazu - oder eine ganz Andere?

Auf eine Lösung ihres Problems hoffend,

Sina













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