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Leselupe.de > Kindergeschichten
Sina und das Sommerfest
Eingestellt am 08. 07. 2006 16:17


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ScarlettMirro
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Mama schlÀft wieder.
"Arme Mama", denkt Sina, "sie ist immer so mĂŒde. Aber heute ist doch das Sommerfest." Sina streichelt ihre Mama vorsichtig am Arm, um sie nicht zu wecken.
Bestimmt sind alle ihre Freunde schon auf dem Fest.
"Lars wartet sicher auf mich", erklĂ€rt Sina traurig Amadeus, ihrem Pferd. "Und wenn er alle Spiele ohne mich macht?" Sina drĂŒckt Amadeus vorsichtig an sich.
"Du hast Recht, der Kindergarten ist nicht weit weg. Ich könnte da auch allein hinlaufen. Ich muss mich aber vorher noch umziehen. Mit diesem Hemd kann ich nicht auf ein Sommerfest gehen."

Sina schaut kurz, ob ihre Mama noch immer tief und fest schlĂ€ft, dann marschiert sie mit Amadeus unter ihrem Arm ins Schlafzimmer. Der große Spiegelschrank verbirgt die schönsten SchĂ€tze.
Zuerst holt Sina einen Rock vom BĂŒgel, doch der rutscht ihr sofort nach der Anprobe auf den Boden. Als nĂ€chstes versucht sie eine kurze Hose, aber auch die passt nicht. Der WĂ€scheberg zu ihren FĂŒssen wird immer dichter, alle möglichen Sachen zupft Sina von den BĂŒgeln runter. Plötzlich hat sie ein kurzes schwarzes Kleid von Mama in der Hand. Das hat sie frĂŒher immer getragen, als Papa noch hĂ€ufiger zu Besuch kam.
"Ja, Amadeus, ich glaube auch, das ist das richtige Kleid fĂŒr heute."
Es hĂ€ngt ziemlich weit um die kleinen Schultern von Sina, doch es rutsch zumindest nicht runter. Vom Bademantel knotet sie den GĂŒrtel um die HĂŒften und sucht nach einem hĂŒbschen paar Klackerschuhe. So nennt Sina die hochhackigen Schuhe von ihrer Mama.
"Ja genau, Amadeus. Ich lass die Schuhe noch einen Moment aus. Erst muss ich mich schminken und die Haare machen."
Im Bad findet Sina schnell, was sie braucht. Selbst Amadeus bekommt ein bisschen Wangenrouge und Lippenstift ab. Sina findet sich dann bunt genug fĂŒr das Fest. Zum Schluss sprĂŒht sie noch Haarspray auf das Kleid, die Haare und den Spiegel, denn sie kann nichts sehen, weil sie die Augen zusammenkneift.
Fertig.

Mit den Schuhen unter dem Arm links und Amadeus unter dem Arm rechts verlĂ€sst Sina leise die Wohnung, huscht die drei Etagen runter und zieht erst auf der Straße die Klackerschuhe an.
Und tatsÀchlich, es macht klackerklack, klackerklack, klackerklack. Und die Mama von Sina schlÀft.
Schon bald hört sie die Kinder und die Musik vom Sommerfest, denn wirklich, der Kindergarten liegt direkt um der Ecke in einem schönen kleinen Park versteckt hinter der dichten HĂ€userkette. Als die Kinder sehen und hören, dass Sina kommt, stĂŒrmen sie auf sie zuLars ist ganz begeistert, fĂŒr ihn ist Sina das hĂŒbscheste MĂ€dchen auf dem ganzen Fest. Sofort gibt er ihr ein StĂŒck von seiner Waffel.
"Du siehst hungrig aus", meint er, wÀhrend er sich den Rest in den Mund stopft.

Frau Weinrich kommt auf Sina zu und fragt: "Wo ist denn deine Mama?", dabei macht sie ein ganz besorgtes Gesicht.
Sina hat Mitleid mit Frau Weinrich und beschwichtigt sie: "Mama geht es gut, sie schlĂ€ft und trĂ€umt bestimmt was Schönes. Ich bin ganz leise gegangen und hab nicht mal die WohnungstĂŒr zugemacht, damit sie weiterschlafen kann."

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Kritik? Gern sachlich und konstruktiv, aber bitte mit Sahne!

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