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Leselupe.de > Ungereimtes
Sind wir Liebe?
Eingestellt am 13. 12. 2007 14:59


Autor
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masterplan
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: May 2001

Werke: 114
Kommentare: 121
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Was soll ich zu dir sagen?
Ich liebe dich
Du bist immer das Wichtigste f├╝r mich gewesen
Auch wenn ich das erst jetzt wirklich begreife
Jetzt, wo wir uns trennen

Wir wissen nicht ob es f├╝r immer ist
Endg├╝ltig
Es k├Ânnte sein
Der letzte Kuss, die letzte Ber├╝hrung
Der letzte Blick in die Augen

Wir m├╝ssen uns selbst auffangen
So lautete dein Wunsch
Meiner war Frieden
Keine Bewegung, nur Ruhe
Und vielleicht funktioniert es so

Vielleicht
Das Wort aus purer Hoffnung
obwohl es keine geben darf
Schmerz, durch Liebe angetrieben
l├Ąsst den Gedanken nicht zu

Es ist Mondschein
Universum
Es ist Dunkelheit
Chaos
Es ist W├Ąrme
Liebe

Und was sind wir?
__________________
Sch├Ân, dass wir einmal dar├╝ber sprechen konnten...

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber masterplan,

ich glaube dir ja, dass du es ernst meinst und es auch ehrlich f├╝hlst.
aber das hei├čt ja nicht, dass es deswegen gut geschrieben ist?
ich f├Ąnde es deutlich besser, wenn du f├╝r dieses herrliche gef├╝hl ugew├Âhnliche bilder gefunden h├Ąttest.
"ich liebe dich" kann ja jeder sagen, oder?
und verdichten solltest du auch, denn dein gedicht ist zu langatmig geraten...
also: experimentiere mehr mit dem gef├╝hl, spiele mit ihm, gib ihm mehr ausdruck und aussagekraft, als es ein langweiliges "ich liebe dich" kann...
und wie bei deni gilt: f├╝r den addressaten sicherlich sehr schmeichelhaft, auch wenns um eine trennung geht...

liebe gr├╝├če,
haki

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Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

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Hallo,

inhaltlich hat Haki schon alles wesentliche gesagt. Da wird eine einfache Sache viel zu breit ausgewalzt. Gerade zum Ende hin tr├Ągst du zu "dick" auf, da gleitest du dann in den Kitsch ab.

quote:
Es ist Mondschein
Universum
Es ist Dunkelheit
Chaos
Es ist W├Ąrme
Liebe
Es ist zuviel.

Warum ist dieser Text in Versform gefa├čt? Aufrund der fehlenden Verdichtung und des doch deutlich sichtbaren Flie├čtextes halte ich es f├╝r Prosa. Lyrik bedeutet Verdichtung, Wortbilder, passende Methapern, eine lyrische Sprache. Bis auf die stellenweise erkennbare lyrische Sprache ist davon in deinem Text nichts zu finden.
Wenn es Lyrik sein / werden soll, solltest du die oben erw├Ąhnten Kriterien ber├╝cksichtigen.

lg
Duisburger

__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Duisburger
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quote:
Feuer ├╝berall
Drachen in meinem Herzen
Eisige N├Ąchte
so kalt, dass sie schmerzen"
Das w├Ąre wohl eher B├Ąckerblumenstil. Daf├╝r wird man hier gesteinigt. Verdichtung ist etwas anderes.
Deine Einlassungen sind nachvollziehbar, machen das Werk aber nicht besser, sondern best├Ąrken eher meine Ansicht, das dieses Werk eher etwas f├╝r das Tagebuch im Nachttisch ist. F├╝r den Adressaten sicherlich richtig, als ├Âffentliche Lyrik doch eher misslungen.
quote:
Aber ich habe diese Popelgedichte satt.
Ach so.

Duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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petrasmiles
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Registriert: Aug 2005

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Ich h├Ątte ja fast gedacht, dass dies vielleicht eher ein Frauengedicht ist und M├Ąnner da zuviele wunde Punkte ber├╝hrt bekommen, die aus ihrer eigenen Betroffenheit heraus solche Inhalte ablehnen lassen, aber ENachtigall ist eine Frau. Mhm. Muss ich anders anfangen.

Die vehemente Ablehnung kann ich pers├Ânlich nicht nachvollziehen und statements ├╝ber einen pers├Ânlichen Geschmack im Sinne von 'ich liebe Dich geht gar nicht weil abgeschmackt' werden mir nie einleuchten. Die einen heulen mit den W├Âlfen und die anderen ├╝ber ihr eigenes Leben. So what?
Ich finde, man kann nicht an alle Texte mit gleich 'k├╝nstlerischem' Anspruch rangehen bzw. wenn man es tut, kann man das nur als Meinungs├Ąu├čerung werten, und nicht als Qualit├Ątskriterium f├╝r einen sehr pers├Ânlichen Text.
Kunst kommt da von k├╝nstlich; man ist in der Lage, aus einem allgemeinen Erleben und aus der Distanz heraus Worte ├╝ber Gef├╝hle darzustellen bzw. anzuordnen, dass aus den Worten ein Werk wird.
Bei sehr pers├Ânlichen Texten - und die muss ein Autor auch schreiben d├╝rfen - greifen diese Kriterien einfach nicht. Man vergleicht ├äpfel mit Birnen. Es ist m├╝├čig. Man sagt, Du hast jetzt kein Kunstwerk geschaffen. Damit ist der Text klassifiziert, und das ist alles.

Ich pers├Ânlich hatte beim ersten Lesen keine Schublade, die sich ├Âffnete. Aber ich wurde ber├╝hrt von der Aussage ich wollte nur Frieden ...

quote:
Wir m├╝ssen uns selbst auffangen
So lautete dein Wunsch
Meiner war Frieden
Keine Bewegung, nur Ruhe
Und vielleicht funktioniert es so

Es ist f├╝r mich ein Dreh- und Angelpunkt bei den Missverst├Ąndnissen zwischen den Geschlechtern bzw. ein starkes Empfinden, was M├Ąnner im Innersten bewegt und was Frauen oft nicht verstehen bzw. schon im Vorfeld missinterpretieren.
Und solche Texte sind auch eine Mahnung, dass man den anderen immer als Paket begreifen muss, in dem Haltungen drin sind, die in sich stimmig sind, aber vielleicht mit der Erwartungshaltung oder den Bed├╝rfnissen des Partners kollidieren. Dies alles hat dieser unvollkommene Text in mir ausgel├Âst und ich kann verstehen, warum er vom Autor so vehement verteidigt wird.
F├╝r meine Begriffe sind wir Zeuge einer schmerzhaften Prozesses, der uns irgendwann - so ist es uns und dem Autor zu w├╝nschen - ein wundervolles, dann k├╝nstlerisches Gedicht ├╝ber die Liebe beschert, in dem das Wort Liebe nicht auftauchen muss, damit wir verstehen.

So kann man das auch sehen.

Liebe Gr├╝├če
Petra
__________________
Nein, meine Punkte kriegt Ihr nicht ... ! Gegen Bevormundung durch Punktabzug f├╝r Gutwerter!

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