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Leselupe.de > Gereimtes
Sinnensaat
Eingestellt am 16. 07. 2009 11:34


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Inge Anna
H├Ąufig gelesener Autor
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Sinnensaat


Mit dir versumpfen, k├╝hn gedacht,
unschl├╝ssig noch zur Tat;
Gedankens├╝nde, Nacht f├╝r Nacht -
gekeimte Sinnensaat.
Doch dann, ein Wink der Wirklichkeit -
Signal und endlich Erntezeit.
Dr├╝ck' schon die Klinke, nimm mich ein,
du Teufel - mit dem Heil'genschein.
__________________
Die ├╝ber Nacht sich umgestellt, zu jedem Staate sich bekennen, das sind die Praktiker der Welt; man kann sie auch Halunken nennen.
(Heinrich Heine)

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Vera-Lena
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Liebe Inge Anna,

mir gef├Ąllt der Text deswegen, weil nichts direkt ausgesprochen wird und der Leser trotzdem genau wei├č, worum es geht. Auf eine solche Art zu schreiben, war schon immer Deine St├Ąrke, aber beim Thema "Liebe, Begehren, Verliebtsein" scheint sich das besonders gut auszunehmen, wie ich jetzt sehe.

Der "Teufel mit dem Heil'genschein" ist dann noch ein zus├Ątzlicher Pfiff, denn hier wird die sonst ├╝bliche Bedeutung beider W├Ârter ins Gegenteil verkehrt. Der Teuel ist nicht der B├Âsewicht, sondern der leidenschaftliche Liebhaber und der Heiligenschein steht f├╝r die engelgleiche Innigkeit, mit welcher der Liebhaber zu lieben versteht.

Versteckt sein k├Ânnte darin aber auch noch, dass diese Liebesbeziehung nicht so ganz koscher ist, diese Tatsache aber in Kauf genommen wird. Also etwas Doppeltes steckt auch noch in der Schlusszeile.

Das erkenne ich an Deinem Text und ich freue mich, wie vor mir auch schon Spaetschreiber, dass dieses uralte Thema durch Deinen Text eine unerwartete, originelle Form erfahren hat.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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