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Leselupe.de > Gereimtes
Sinnenspaziergang am Fluss
Eingestellt am 02. 04. 2005 16:19


Autor
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lintschi
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Der Duft der M├Ąnner
steigt aus dem Fluss
Und h├╝llt mich in eine Wolke ein
Die mich sinnlicher
als so mancher Kuss
Wahrer M├Ąnnlichkeit
bewusst l├Ąsst sein

Schlammige W├╝rze
An feuchte Erde mahnt
Dort
Wo der Quell des Lebens
Sich kraftvoll den Weg bahnt

Salzige Feuchte
wie S├Ąfte der Lust
riecht
Und prickelnd
mir ├╝ber die Sinne kriecht

Samtige Schw├╝le
beschw├Ârt den Duft
Der nach einem Gewitter ruft
Das in m├Ąnnlicher Hitze entsteht
Und sich in mir
dann kraftvoll entl├Ądt

Herbfrische K├╝hle
In glitzernder Kaskade
Erinnert an Tropfen
Die nach dem Bade
an Haar und Haut
einer M├Ąnnerbrust blinken
Und verleiten
Von so k├Âstlichem Nass
zu trinken

Zartbittere Schwere
Wie Geruch der M├╝digkeit
Die mich manchmal dr├Ąngt
nach der Lust
in die Einsamkeit

Doch der Fluss
ist niemals einsam
Weil er immer geben kann

Diesmal
gab er
meinen Sinnen Nahrung
Roch er doch heute
wie ein Mann

__________________
nur wer liebt lebt
mein weblog: die liebe als ph├Ąnomen

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San Martin
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

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Am Anfang war ich ablehnend gegen├╝ber deinem Gedicht, am Ende wurde ich aber vers├Âhnt.

"Schlammige W├╝rze" fine ich gar nicht gut. Beide Worte passen wenig zueinander. Den ersten 3 Strophen kann ich wenig bis nichts abgewinnen. Formulierungen wie "Der Duft der M├Ąnner steigt aus dem Fluss Und h├╝llt mich in eine Wolke ein" empfinde ich als ungeschickt und assoziationsarm. In der 2. und 3. Strophe gibt es grammatikalische Br├╝che, und diese Strophen stellen keine normalen S├Ątze dar, was im restlichen Gedicht nicht so ist. Wenn du am Anfang zielgerichter und deutlicher deine Intention klar werden l├Ąsst, w├╝rde f├╝r mich der Text an Aussage gewinnen.
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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lintschi
Festzeitungsschreiber
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hallo san martin,

danke sch├Ân, dass du dir die m├╝he gemacht hast ...

nun, ich habe es w├Ąhrend eines spaziergangs am fluss nach einem gewitter "geschrieben".
es roch einfach so.
deshalb passt mir die schlammige w├╝rze doch sehr gut.

... h├╝llt mich in eine wolke ein ..., da bin ich auch nicht unbedingt gl├╝cklich damit, aber es war halt irgendwie so.

nun und die 2. und 3. strophe klingt sicher nicht sehr krampflos, da hast du recht. aber richtig erscheinen sie mir schon. die 2. sowieso und bei der dritten muss man genau darauf achten, worauf sich was bezieht und nachdem ich halt in meinen gedichten nie satzzeichen verwende, ist das nicht gerade das richtige f├╝r so ein gedicht.

ich mag dieses gedicht sehr, weil die stimmung einfach genial war damals. f├╝r mich hat "der fluss" an und f├╝r sich auch sehr viel pers├Ânliche bedeutung. ich ziehe ihn gern f├╝r "lebenspendend" heran.
und deshalb werde ich mir deine kritik noch sehr zu herzen gehen lassen.

danke noch einmal
lintschi


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nur wer liebt lebt
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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

lintschi

ich w├╝rde noch mal an den formulierungen arbeiten.
denn die idee ist gut - der flu├č als erotische
assoziationsquelle.
zuerst stolperte ich ├╝ber den titel: "sinnenspaziergang".
das ist bereits das erste unm├Âgliche wort.

vielleicht wird aus deinem spaziergang noch was, wenn
du etwas mehr sprachliche m├╝he investierst.

gru├č
bon.

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lintschi
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2004

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danke bon!

ja auch ich denke, dass die assoziation gar nicht so schlecht ist. immerhin war es ja auch so.
den titel hab ich nur f├╝r hier so gew├Ąhlt, weil nur "spaziergang am fluss", wie es sonst hei├čt, hier zu wenig aussage gehabt h├Ątte. aber gefallen tut mir der auch nicht.

und nach dem n├Ąchsten gewitter werde ich mich wieder an den fluss begeben und mit den worten spielen, die dann hoch kommen.

einen sch├Ânen tag dir!
lg aus wien
lintschi

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Zarathustra
Routinierter Autor
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servus lintschi

eine supergute Idee ist dein Gedicht...
mir gef├Ąllt auche der

Duft der M├Ąnner, der aus dem Fluss steigt.

Es sind eben diese Assoziationen, die uns das Leben und die Natur schickt.

Nun denn,
die Verse leiden aber manchesmal am Rhythmus.
Besonders der 2. und der 3. Vers..

Aber trotzdem, ... ich werde mal wieder am Fluss entlangspatzieren, obwohl ich ein Mann bin...

__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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