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Leselupe.de > Ungereimtes
Sinnlos (gelöscht)
Eingestellt am 21. 04. 2002 17:48


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lapismont
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beccolino
Guest
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Lieber Lapismont

Mir scheint nach 'Lag der Tag im Sterben' ein natürlicher Bruch zu bestehen. Ich würde das Gedicht darum auch dort aufhören lassen.
Die folgenden Zeilen passen vielleicht auch vom Stil nicht mehr ganz dazu.
Außerdem gefällt mir wohl einfach nicht, wie wichtig 'du' dich in 'deinem' Tag nimmst Wahrscheinlich ist es andersherum.
Die letzten beiden Zeilen finde ich wieder interessant, bloss fände ich es schöner, wenn das Gedicht mit dem Tag endet und nicht mit dem lyrischen Ich.


Liebe Grüße


Beccy

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lapismont
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Hallo Beccy,

der zweite Teil des Textes steht sogar in einer anderen Zeitform.
Der "natürliche Bruch" bereits eine Zeile vorher kommt bei mir nicht so richtig an - kannst Du das näher erläutern?
Als Verursacher der Zeilen kommt mir das alles extrem zusammenhängend vor

Und solch melancholische Sachen kann man nicht immer schreiben...

Liebe Grüsse schreibt
lap
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beccolino
Guest
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also nochmal

Lieber Lapismont

entschuldige, dass ich auf mich warten lies.
Ich werde es jetzt nochmal versuchen:

Dieser Teil deines Gedichts gefällt mir einfach nicht.

Er kam nicht zurande ohne mich.
An seinem Grabe
Gieße ich die Blumen;
Sie welken nicht in meiner Gegenwart,
Doch kümmern sie an mir.

Ich finde, der Stil passt nicht zum Rest. Inhaltlich ist "er kam nicht zurande ohne mich" auch nicht wirklich nötig. Das sagt die Zeile davor auch schon, und weniger ich-zentriert und übertrieben.

Wenn das Gedicht mit "Lag der Tag im Sterben." endet, hat es meinem Empfinden nach, einen Bruch (nach "dachte ich") und ein Ende. Wenn du die letzten beiden Zeilen noch dranhängst, hätte es noch einen Bruch oder ein Ende zuviel, dafür ist das Gedicht insgesamt dann zu kurz.
Ich fände es eben auch besser, wenn du ganz bei der Vergangenheit bleibst und dadurch etwas vom 'Ich' wegkommst.

Abgesehen davon, sieht das Gedicht nach "Lag der Tag im Sterben" auch optisch fertig aus.

Hope that helps

Beccy

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lapismont
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Hallo Beccy,

Dankeschön für Deine Erklärungen. Ich hab das mal weitergesponnen:

Du hast Recht,:
"Inhaltlich ist "er kam nicht zurande ohne mich" auch nicht wirklich nötig. Das sagt die Zeile davor auch schon,..."

Die Interpretationen über die Ursachen des kranken Tages sind beide reine subjektive Vermutungen.
Zunächst der Versuch, die Schuld am Misslingen des Tages selbst auf sich zu nehmen - in Erwartung einer Besserung durch Schlaf.
Aber der Tag ist so gründlich verdorben, dass sich nach dem Erwachen nix ändert - im Gegenteil, durch die Flucht in den Schlaf wurden Chancen zur Heilung vertan.
Das der Tag im Sterben lag - ist die Situation im Erwachen, die Feststellung, das der Tag wegen des Verschlafens stirbt - ist eine Schlussfolgerung daraus.
So gesehen sind da unterschiedliche Dinge zur Sprache gekommen.
Die Beweihräucherung des Schlusses bringt mit ihrem Präsenz eine Vertiefung der Stagnation.

Trotz Einsicht in die Fehlerhaftigkeit des Fluchtschlafes gelingt keinerlei Situationsbesserung.
Fatal...

Kann das passen, Beccy?

lap


__________________
Kunst passiert.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Lieber lapismont,
eine ungewöhnlich Perspektive. Ich schließe mich aber meinen Vorgängern hier an.
Allenfalls könnte m.E. als Schlusszeilen noch folgen:
Jetzt gieße ich
an seinem Grabe Blumen.
Sei herzlich gegrüßt
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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