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Leselupe.de > Anonymus
Sinnlos
Eingestellt am 04. 06. 2006 02:30


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Schon wieder eine der NĂ€chte in denen sie nicht schlafen konnte, wird das jemals wieder besser werden? Clara lag in ihrem Bett versuchte die Augen zu schließen und sich auf das einschlafen zu konzentrieren. Wie schon so oft gelang es ihr nicht. Sie waren wieder da, die Gedanken ĂŒber ihr Leben, das ihr sinnlos vorkam. Sie war nur noch deprimiert. Als sie noch jĂŒnger war kannte sie diesen Zustand ĂŒberhaupt nicht. Traurigkeit machte sich in ihrem Leben breit und sie drohte darin zu versinken, wie in einem schlammigen, stinkenden Sumpf.
Angefangen hat das alles mit einer neuen Liebe. Wer hĂ€tte das gedacht, niemand, am allerwenigsten Clara. Ausgerechnet an ihrem Arbeitsplatz begegnete sie diesem großartigen Kerl der imstande war ihre Lebensgeister wieder zu wecken. Ihr Mann war dazu nicht mehr in der Lage, vielleicht hatten sie sich nicht genug MĂŒhe gegeben miteinander, jedenfalls war sie nicht glĂŒcklich.
In diesem Moment begegnete sie Klaus, er war sehr charmant und sehr aufmerksam. Sie teilten gemeinsame Interessen und trafen sich des öfteren zu einem Kinobesuch und auch zu gemeinsamen GesprĂ€chen. Sie tauschten sich ĂŒber Erfahrungen und Erlebnisse aus. Clara blĂŒhte auf in seiner Gesellschaft. Vielleicht war das alles zuviel fĂŒr ihren Mann, denn der suchte sich eine Freundin. Clara erfuhr davon und zerbrach, sie hatte VerstĂ€ndnis fĂŒr ihren Mann, der sich in eine andere verliebt hatte. Ihr ging es doch mit Klaus genauso, sie wollte leben, das GefĂŒhl genießen geliebt zu werden, jemanden zum Reden, jemandem wichtig sein; Bei alledem ist es ihr entgangen, das Klaus nur eine kurzzeitige Ablenkung suchte und sie ihm bald lĂ€stig wurde. Er hatte keine Zeit mehr fĂŒr sie, eigentlich sahen sie sich bald nur noch an ihrem Arbeitsplatz.
Er war freundlich, wie immer.
Sie war verliebt, wie immer.
Von ihrem Mann hat sie sich nicht getrennt, zuviel verband die beiden, zwar war es nicht die Liebe die sie sich so sehr wĂŒnschte, aber es waren zwanzig Jahre gemeinsames Leben, die man nicht so einfach wegwirft.

Klaus geht wieder seinen eigentlichen Interessen nach, Frauen, Lesen, Musizieren und vielen anderen TĂ€tigkeiten die ihm wichtig sind er verbringt seine Zeit mit Menschen, die ihm wichtig sind.
Clara war es nicht, ihr bleibt nichts als die Depression, die innere Leere, die Schlaflosigkeit, die TrÀnen in der Nacht, die Herzschmerzen und die Ungewissheit ob sie jemals wirklich geliebt wurde, von irgendwem, und die Liebe zu Klaus, der keinen Wert darauf legt.

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sonnenstÀubchen
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mir kommt dieser text sehr selbstmitleidig vor. dieses thema vertrÀgt einen guten schuss ironie. die frau sieht doch eigentlich nur sich selber und nicht, wie sie mit ihrer umgebung und den menschen umgeht. klaus macht doch im prinzip das gleiche wie sie mit ihrem mann: einfach links liegen lassen. was der frau fehlt, ist die notwendige einsicht, stattdessen ergeht sie sich in anklagen gegen andere. ach, die böse, böse welt.
wie gesagt: ironisch betrachtet könnte daraus ein angenehmes textchen werden.
gruß
s.

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