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Leselupe.de > Gereimtes
Sinnsuche
Eingestellt am 30. 04. 2001 12:54


Autor
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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
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Unsere Stra├čen sind einsam
Und unsere Wege sind stumm,
Unser Schmerz ist vergessen-
Es gibt kein Leid, das tiefer geht.
Unser Atem ist ausgehaucht,
Unsere Seele nur m├╝de.
Unser Gl├╝ck war so klein,
Aber wir halten uns daran fest
Wie an einer Hand,
Wenn wir am Abgrund h├Ąngen.
Wir fragen nach keinem Warum,
Nach keinem Weshalb.
Wir driften in der Zeit-
Schlaflos, ruhlos.
Warten auf ein Wunder,
Das nicht geschieht.
Mitten in einem Schrei wachen wir auf
Und k├Ânnen nicht sagen,
Ob es nur ein Traum war
Oder doch schon Wirklichkeit...

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Omar Chajjam
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 83
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Liebe La Noche,

Dein Anliegen ist auch meines, die Klage um den Sinn des Schmerzes. Nur ist das fast unsagbar. Man kanns aber an einem Beispiel beschreiben. Es verliert damit das Pathos. Pa├č auch auf die Metaphern auf. Sie m├╝ssen aufeinander bezogen sein.

Gru├č
Omar

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peaches
???
Registriert: Apr 2001

Werke: 70
Kommentare: 124
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Hoffentlich wars nur ein Traum und keine Wirklichkeit...
Hoffentlich...

Gruss
peaches

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen!
(Albert Einstein)

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

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Hallo,
Wieso, lieber Omar, m├╝ssen die Metaphern aufeinander bezogen sein, wer legt das fest?
Versteh mich mich nicht falsch, aber ich liebe es mit Metaphern und Co. herumzuspielen, auch oft unbewu├čt. Es macht mir Spa├č, Gedanken zu drehen und zu wenden und sie nur f├╝r mich zu Ende zu denken. Ich m├Âchte nicht in feste Linien gepresst werden. Oft bin ich mir auch selbst ein R├Ątsel und das dr├╝cke ich dann auch aus.

Lieber peaches,
Ein Traum war es leider nicht, manchmal f├╝hle ich mich wirklich so. Aber manchmal ist nicht immer und ein wenig ├╝bertreiben tu ich auch gern.
Also ganz so schlimm ist es denn doch nicht.

Liebe Gr├╝sse an euch beide,
La Noche

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te.es
???
Registriert: Sep 2000

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Sinnsuche ?!

Ich habe ja geschrieben, dass ich mich mal nach ein paar Texten von Dir umschauen werde. Mich hat der Titel interessiert und dann ...

... dann dieser Text, voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit und dem Wunschdenken nach einen vor├╝bergehenden nicht existenten Traum !

Die st├Ąndige Frage nach dem WARUM - insbesondere wenn von Beginn an fest steht, dass wir sie als Menschen nicht beantworten k├Ânnen - l├Ąsst die Sanduhr unserer Seele schneller laufen, deshalb schneller, weil wir unsere Zeit leider mit dem WARUM und nicht mit dem WIE ANDERS verbringen! Was ich meine: WARUM richtet sich in der Vergangenheit und ├Ąndert erst einmal nichts, kommt keine Antwort, dann ist des wie mit einer h├Ąngenden LP - es gibt kein Ende, nur das der Nadel ... und wer will sich schon so aufreiben lassen


Nach dem Sinn zu Fragen ist zwar ebenso gef├Ąhrlich, doch meinem Leben kann ich einen Sinn geben, und diesen suchen, in dem was ich mache, aber ein WARUM - nein damit kann ich nichts anfangen. Ich bin der ├ťberzeugung, der Sinn des Lebens, des ganzen Lebens, ist dem eigenen Leben einen Sinn zu geben und nicht irgendeinen Sinn zu suchen, was ich meine, einen Sinn zu geben, hat etwas aktives, kreatives und zukunftsorientiertes. Einen Sinn in dem zu suchen, was passiert ist dagegen nicht. Wenn DU Dich so gef├╝hlt hast - und ich denke, viele kennen diese Hilflosigkeit, dann nimm Deine Kraft und suche nicht nur in den Ursachen, sondern verfolgen den Sinn Deines Lebens, male weiter an Deinem Bild, dem Bild das DU von DIR abgibst

Der Mensch ist nicht nur zum Verstehen auf der Welt - bestimmt nicht - und frag mich bitte nicht WARUM ! ;-)

Ich hoffe, ich lese mal wieder was von Dir ...

__________________
liebe Gr├╝├če
(c) te.es

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
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WARUM

Hallo te.es,
Es gibt manchmal Momente, wo ich ins Zweifeln gerate un mich einfach nach dem Warum frage. Das ist keine Lebenseinstellung, sondern ein Moment, der schnell wieder vorbeigeht. Und da ich oft spontan aus gewissen Stimmungen anfange zu schreiben, entstehen solche Gedichte. Und wenn ich erst mal schreibe, schreibe ich. Dann kommen mir immer mehr Ideen und ich rutsche immer tiefer in ein Gef├╝hl hinein.
Allerdings bin ich auch auf der Suche nach Erf├╝llung, ich habe, glaube ich, noch nicht wirklich herausgefunden, worin ich wirklich aufgehe, was mich ausf├╝llt. Etwas unsicher eben.
├ťbrigens stelle ich mir nicht die Frage "Warum bin AUSGERECHNET ICH auf dieser Welt?", sondern vielmehr:"Warum gibt es ├ťBERHAUPT Leben?"
Diese Frage fasziniert mich, obwohl ich sonst eigentlich die LETZTE bin, die versucht, die Welt zu hinterfragen, weil ich finde, da├č man sich selbst damit vieles Sch├Âne kaputtmacht.

LG,
La Noche

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