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Leselupe.de > Erotische Geschichten
So ein Teufelchen
Eingestellt am 11. 06. 2001 18:59


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Auryn
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Heißa, es ist Faschingszeit.

Als Mönch verkleidet begab ich mich auf Hamburgs grĂ¶ĂŸten Faschingsball. Ich trug weiter nichts unter der Mönchskutte als einen von diesen lustigen Boxershorts mit Kondomtaschen, die vielseitig gefĂŒllt waren.
Auf meiner Brust baumelte ein großes Holzkreuz und in einer Hand trug ich eine ausgehöhlte Bibel, in der ich meine Zigaretten verstaut hatte.
Es war wie immer ein großer Trubel in den FestsĂ€len.
Die Auswahl der KostĂŒme ging von einfallsreich ĂŒber lustig hin zu sehr gewagt.
Meine Augen konnten sich gar nicht satt sehen an den vielen hĂŒbschen Frauen und MĂ€dchen.

Ich setzte mich erst einmal an eine der vielen Bars, um den Abend mit einem gepflegten Whiskey einzuleiten und um mich an der guten Livemusik zu erfreuen.
Einfach irre, welch Ideen die Leute so fĂŒr KostĂŒme haben. Eben ging eine grĂŒnhĂ€utige Außerirdische mit knallroten Haaren an mir vorbei. Die hatte ein so engen Body an, dass man die ganze Porille seh.... Ich glaube, die war nur angemalen und hatte sonst gar nichts an.
Verfolgt wurde sie von zwei SicherheitskrÀften von der Enterprise, die sogar Phaser an der Seite trugen.
Das wird bestimmt ein galaktischer Dreier!!
Eben stellten sich ein paar der ĂŒblichen Cowboys neben mich, als ein Rudel bildschöner Katzen an mir vorĂŒberging.

Nach einem zweiten Whiskey erhob ich mich und ging gemÀchlich und
wĂŒrdigen Ganges in Richtung der anderen FestsĂ€le.
Da mir weit und breit kein anderer Mönch oder Priester begegnete, missbrauchte ich meine Amtsgewalt, in dem ich reichlich Segen verteilte und unterwegs zwei Trauungen vollzog.
Selten habe ich soviel Spaß gehabt, wie an diesem Abend. Es gab hier und da mal ein KĂŒsschen, meist mit der BegrĂŒndung, "ich wollte schon immer mal einen Mönch kĂŒssen".

Nachdem ich eine Weile ziellos durch die Menge geschlendert war, betrat ich einen Saal, indem eine Rockgruppe namens Eloy ihre Musik zum besten gab.
Ich blieb am Eingang stehen, sprach meinen Segen ĂŒber die ausgelassen tobende und feiernde Menschenmenge aus und drĂ€ngte mich langsam in Richtung BĂŒhne.
Auf meinem Weg durch die Menge sang ich den mystischen Text, den auch schon die Mönche in "Die Ritter der Kokosnuss" sangen. Einige Leute schauten mich komisch an und diejenigen, die den Film kannten, verfielen in schallendes GelÀchter.
Unterwegs begegnete mir Jesus (ein recht preiswertes KostĂŒm), vor dem ich pflugs niederkniete und um Vergebung meiner SĂŒnden flehte.
Sofort bildete sich um uns eine Menschentraube um zu sehen, was wohl jetzt passieren wĂŒrde.
Nachdem er mich gefragt hatte, welcher SĂŒnden ich mich schuldig gemacht hĂ€tte und ich ihm antwortete, dass sich mein stĂ€ndiger Begleiter nach dem Anblick so vieler hĂŒbscher MĂ€dchen seit nun mehr einer Stunde in aufrechter Stellung befinde, vergab er mir und sprach mich auch noch heilig.
Dann gab er mir noch den göttlichen Rat mit auf den Weg "wenn er so standhaft ist, dann versenke ihn in eine feuchte Grotte, auf das er wieder zur rechten GrĂ¶ĂŸe zusammenschrumpfe".




Ich versprach ihm, diesen Rat zu befolgen.
Der Jubel der Menge war groß, es war eine Mordsgaudi.

Jetzt heiliggesprochen, drĂ€ngt ich mich vollen Mutes durch die Menge bis an die BĂŒhne heran.
Ich lauschte der Musik und schaute mich um.
Wie zur SalzsÀule erstarrt blickte ich plötzlich gebannt in eine Richtung.
Was ich zu sehen bekam, verschlug mir den Atem. Eine drall gebaute, hĂŒbsche Frau, ca. Ende zwanzig, deren Anblick meinen stĂ€ndigen Begleiter fast zu ĂŒberkochen brachte.
Sie trug schwarze Pumps, NetzstĂŒmpfe mit schwarzen Strapsen, einen knappen Lederslip und ein vorn gebundenes, schwarzes Korsett, das nicht in der Lage war, ihre großen BrĂŒste zu bĂ€ndigen. Hinten am Slip hatte sie einen kleinen schwarzen Schwanz befestigt, der lustig hin und her wippte.
In ihrer einen, von ellenbogenlangen Netzhandschuhen bedeckten Hand, trug sie eine Peitsche. Das braune, gelockte Haar umspielte ihre Schultern und ihre Stirn zierten zwei kleine rote Hörner. Ihre Lippen hatte sie geschwÀrzt und ein Pentagramm prangte auf ihrer rechten Wange.

Mein Holzkreuz fest in der einen, die hohle Bibel in der anderen Hand trat ich auf sie zu und sagte mit fester Stimme: "Du Ausgeburt des Schrecklichen, unselige Kreatur der Unterwelt, weiche von uns oder lasse dich von mir bekehren!".
Ihre schönen grĂŒnen Augen funkelten belustigt, sie trat erschreckt zurĂŒck und murmelte: "Bei allen SchwĂ€nzen der Hölle, ein Gottesmann".
"Dir werde ich den schwarzen DĂ€monen schon austreiben", sagte ich, griff unter meine Kutte und holte ein genopptes Kondom hervor, das ich sofort aufblies.
Mit so einem wichtigen Utensil des Exorzismus bewaffnet trat ich auf sie zu und fing an, ihr das Ding auf den Kopf zu hauen.
Von meiner Attacke ĂŒberrascht, flĂŒchtete sie um Gnade flehend durch die jubelnde Menge.
Ich setzte sofort zur Verfolgung an und rief ihr hinterher, "Mit meiner harten Lanze werde ich dich durchbohren und dann mit Weihwasser bespritzen".
"Dazu musst du mich erst einmal fangen" rief sie mir zu und lief weiter.

Die Jagd ging durch alle SĂ€le, der Spaß nahm kein Ende. Sie lief fluchend vorweg, ich, noch immer das aufgeblasene Kondom ĂŒber meinen Kopf schwingend, hinterher.
Wir kamen in einen spĂ€rlich beleuchteten Keller, in dem schon mehrere PĂ€rchen eifrig bei der Sache waren. Weiter ging es, bis eine Wand jegliche Flucht beendete. Schweratmend standen wir uns gegenĂŒber, meine "Keule" hielt ich noch immer ĂŒber meinem Kopf, als sie plötzlich ihre Peitsch schwang und mich mit einem gezielten Schlag entwaffnete.
"So", sagte sie, drÀngte sich an mir vorbei und schob mich in die Ecke. "Gottesmann, jetzt werde ich dir das Mark aus den Knochen saugen".
Schon war sie unter meiner Kutte verschwunden und blies eine teuflische Melodie, so das ich, angeschÀrft wie ich war, ihr ziemlich bald mein Weihwasser ins Gesicht spritzte.
"So du Mönch, Weihwassertank ist leer. Was jetzt?" sagte sie, als sie grinsend wieder unter der Kutte auftauchte.
"Hier ist noch gar nichts leer" entgegnete ich, umarmte und kĂŒsste sie. Unsere Zungen umkreisten sich wieder und wieder, als wĂ€hren sie eigenstĂ€ndige Lebewesen. WĂ€hrend wir uns kĂŒssten, öffnete ich die BĂ€nder ihres Korsetts, um an ihre herrlich großen BrĂŒste zu gelangen. Endlich, nach scheinbar 200 m Band, sprangen sie mir mit harten Nippeln entgegen. Ich fing an sie zart zu streicheln und unsere Lippen wollten sich nicht voneinander lösen. So schöne BrĂŒste hatte ich schon lange nicht mehr gestreichelt. Meine HĂ€nde erkundeten ihren Körper, ihr Atem wurde immer heftiger und verlangend schob sie ihren Unterleib gegen meinen. Ich befreite sie von ihrem Slip und setze sie auf einen Tisch, der neben uns stand.
Ich kniete nieder und versenkte meinen Kopf zwischen den sich bereitwillig öffnenden Schenkeln. Meine Zunge umkreiste ihre rosige Liebesperle, die von zarten Lippchen umhĂŒllt wurde. Ich saugte an den Lippchen und ein wohliges Zucken durchfuhr ihren Körper.
Der Saft lief ihr aus der rosigen Teufelsgrotte und ich trank ihn, wie ein verdurstender. Mit den Lippen umschlossen ich ihre Liebesperle und meine Zunge fĂŒhrte auf ihr einen Feitstanz aus.
Unaufhaltsam nÀherte sie sich ihrem ersten Höhepunkt und wÀhrend sie meinen Kopf fest mit ihren HÀnden an ihr Höllental presste, dabei immer wieder "Ja, bekehre mich, treib mir den Teufel aus" stammelte, steckte ich ihr einen Finger in ihr enges Poloch.
Sie bÀumte sich auf, fing laut an zu stöhnen und ein Höhepunk jagte den anderen, bis sie mich mit den Worten "Komm, pfÀhle mich jetzt" auf sich zog.
Behutsam drang ich in ihre Teufelsgrotte ein und mit sanften StĂ¶ĂŸen trieb ich ihr den Satan aus. Sie zuckte und stöhnte, kratzte mir den RĂŒcken blutig, kĂŒsste mich wild und bekam einen fantastischen Höhepunk.
Meine Bewegungen wurden krĂ€ftiger und als ich merkte, dass ich könne, rief ich "Weiche Satan, weiche" und ließ mein Weihwasser in sie strömen.

Erschöpft standen wir uns gegenĂŒber und ordneten unsere KostĂŒme. Sie gab mir noch einen leidenschaftlichen Kuss und mit den Worten "Das war ein schöner Exorzismus" entschwand sie wieder in der feiernden Menge.

Nachdem ich mir noch ein paar Drinks gegönnt hatte, nahm ich zur fortgeschrittener Stunde eine Taxe und fuhr nach Hause. Dort angekommen duschte ich krĂ€ftig und legte mich zu meiner Frau ins Bett. Ich kuschelte mich an ihren RĂŒcken und als ich merkte das sie noch nicht schlief fragte ich sie "Du Schatz, gehst du nĂ€chste Jahr wieder als Teufelchen zum Fasching?".
Sie drehte sich um, kĂŒsste mich zĂ€rtlich und antwortete befriedigt "Sicher, denn diesen Abend werde ich nie Vergessen".



Überarbeitete Fassung Auryn (c) 2001

__________________
Ich möchte euch, an meinen Gedanken, gewandet in Worte, teilhaben lassen und bitte, mir eure Meinung zu ĂŒbermitteln.

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Ralph Ronneberger
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Hallo Auryn,

ich finde, dies ist eine rundum gelungene Geschichte. Vielleicht in der ersten HĂ€lfte ein wenig lang, aber nie langweilig. Hat Spaß gemacht, sie zu lesen. Und dann die Pointe - die ist wirklich Spitze.

Gruß Ralph
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Auryn
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Hallo Ralph

Vielen Dank fĂŒr Deine Meinung.
Es freut mich sehr, das Dir die Geschichte
gefallen hat.
Es war eine meiner ersten erotischen Kurz-
geschichten (ca. 1992) und ich hatte noch
keinerlei Erfahrung mit dem schreiben.
Die Überarbeitung vor dem Posten betraf
nur ein paar Stellen, die ich dadurch FSK 16
tauglich gemacht habe.
HÀtte ich mir aber echt sparen können, wenn man
hier die anderen Texte liest.

Gruß Auryn

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Ralph Ronneberger
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Da gebe ich dir Recht, aber vielleicht hat dieses EntschĂ€rfen der Geschichte auch ganz gut getan? (Ich kann es nicht wissen) Denn nicht selten ist weniger eben sogar mehr. Auf alle FĂ€lle hast Du es geschaft, daß die Passagen, wo es "zur Sache" geht, weder aufgesetzt noch platt wirken.

Gruß Ralph
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Kadra
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Hallo Auryn!

Irgendwie ist das wohl einer der GrĂŒnde, warum ich den Karneval noch nie mochte... Erotik ab 3,0 Promille, wenn Herr und Frau MĂŒller so albern verkleidet sind, dass noch nicht einmal sie einander erkennen.



Herzlichen Gruß

Kadra

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