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Leselupe.de > Kurzprosa
So viele Leute
Eingestellt am 16. 10. 2007 17:25


Autor
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Markus.E
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2007

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Ich bin so vielen Leuten in meinem Leben begegnet, dass ich mir vorkomme wie ein Restaurant.

Einige schneiten nur kurz herein und wollten nur mal die Toilette benutzen. Dann gab es die Bar-Sitzer, die ein Bier bestellten, einige tranken auch mehr, aber immer auf dem Sprung- sicher gehend, dass kein Tisch den Weg versperrt, wenn eine pl├Âtzliche Flucht angesagt war. So vielen Menschen bin ich begegnet, dass ich all zu oft wei├č, was sie wollen: einen Drink, vielleicht ein Essen. Die wenigen, die eine Vorspeise wollen und die noch wenigeren, die dann eine Nachspeise bestellen. Am liebsten waren mir immer die Kaffeetrinker, die setzen sich, sehen sich um, rauchen einige Zigaretten und verlieren kein unn├╝tzes Wort.

Einigen wenigen brachte ich kaltes oder nicht mehr so frisches Essen und z├╝ndete gar nicht erst ihre Kerze an, die auf jedem Tisch steht, weil ich nicht wollte, dass sie zu lange bleiben.

Einer meiner Tische war in einer Ecke, die nicht gut ausgeleuchtet war. Nicht, dass ich es wollte, aber oft ├╝bersah ich die Leute daran. Ich nahm sie erst wahr, als sie auf dem Weg nach drau├čen waren, aber all zu oft ist das zu sp├Ąt gewesen.

Bei all den Menschen, denen ich begegnet bin, gab es nicht viele, die ich rausschmei├čen musste. Einige bezahlten ihre Zeche nicht, andere p├Âbelten f├╝r meinen Geschmack zu viel.

Die letzte Zeit l├Ąuft mein Restaurant nicht mehr so gut, die Leute werden weniger, vielleicht bin ich zu alt geworden oder ich sollte alles mal wieder renovieren!?

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Haki
Guest
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Erneut eine h├╝bsche Idee...

Jedoch sprachlich wieder nicht ganz gut umgesetzt. Selber Vorgang wie letztes Mal:

quote:
Ich bin so vielen Leuten in meinem Leben begegnet, dass ich mir vorkomme wie ein Restaurant.

Einige schneiten nur kurz herein und wollten nur mal die Toilette benutzen. zwei mal nur, klingt ungeschicktDann gab es die Bar-Sitzer, die ein Bier bestellten, einige tranken auch mehr, aber immer auf dem Sprung- sicher gehend, dass kein Tisch den Weg versperrt, wenn eine pl├Âtzliche Flucht angesagt war. Wirrer Satz...Mein Vorschlag: Dann gab es diejenigen, die sich an die Bar setzten, ein paar Bier bestellten und stets darauf bedacht waren schnellstm├Âglich fliehen zu k├Ânnen.So vielen Menschen bin ich begegnet, dass ich all zu oft wei├č, was sie wollen: einen Drink, vielleicht ein Essen. Erneut eigenartiger Satzbau. Mein Vorschlag: Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, dass die mei├čten Menschen blo├č einen Drink, vielleicht auch mal ein Essen von mir wollenDie wenigen, die eine Vorspeise wollen und die noch wenigeren, die dann eine Nachspeise bestellen. hier fehlt irgendwas, der vorangehende satz ist unfertigAm liebsten waren mir immer die Kaffeetrinker, die setzen sich, sehen sich um, rauchen einige Zigaretten und verlieren kein unn├╝tzes Wort.

Einigen wenigen langeweile der sprache: wenigen habe ich schon geh├Ârt. vielleicht so: Ab und an brachte ich...brachte ich kaltes oder nicht mehr so frisches Essen und z├╝ndete gar nicht erst ihre dieKerze an, die welche auf jedem Tisch steht,weil ich nicht wollte, dass sie zu lange bleiben. Lieber so: auf jedem Tisch steht. Ich wollte schlie├člich nicht, dass sie zu lange bleiben.

Einer meiner Tische war in einer Ecke, die nicht gut ausgeleuchtet war. Nicht, dass ich es wollte, aber oft ├╝bersah ich die Leute daran deshalb. Ich nahm sie erst wahr, als sie auf dem Weg nach drau├čen waren, aber all zu oft zu oft "oft und allzu oft hatten wir auch schon. mein vorschlag: Ich nahm sie erst wahr, als sie auf dem Weg nach drau├čen waren, aber es war mei├čt zu sp├Ąt.ist das zu sp├Ąt gewesen.

Bei all den Menschen, denen ich begegnet bin, gab es nicht viele, die ich rausschmei├čen musste. Einige bezahlten ihre Zeche nicht, andere p├Âbelten f├╝r meinen Geschmack zu viel.

Die letzte Zeit l├Ąuft mein Restaurant nicht mehr so gut, die Leute werden weniger, vielleicht bin ich zu alt geworden oder ich sollte alles mal wieder renovieren!?


Also sprachlich liegt auch hier noch noch einiges im Argen, aber ich m├╝sste den Text komplett neu schreiben und das wollen wir ja nicht. Hoffe du kannst damit etwas anfangen. Ich bitte dich das n├Ąchste mal, deinen text, bevor du ihn online stellst, vielleicht ein, zwei mal laut vorzulesen. Dann erkennst du Unstimmigkeiten und schlechte Formulierungen besser. ├ťberarbeite, das ist ganz wichtig(!!!!), deinen Text mehrere Male.
Das nur als Tipp.

Und noch eine Anmerkung:
Der erste Satz ist vollkommen unn├Âtig. Die Metapher will nicht erkl├Ąrt werden!!! Halte deine Leser nciht f├╝r allzu dumm... Das beleidigt. Beschreibe blo├č das Restaurant und gut ist. ISt gr├Ąsslich so ein Misstrauen zu lesen...


Ich w├╝nsche dir noch einen sch├Ânen Tag.
Lass dich nicht entmutigen.
Liebe Gr├╝├če,
Haki

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Markus.E
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2007

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Hey Haki !

Ich finde deine Art etwas merkw├╝rdig! Wenn jemand zu mir kommen w├╝rde und mir seine gemalten Bilder zeigt und Kritik m├Âchte w├╝rde ich ihm NIEMALS erz├Ąhlen, dass die Ideen gut sind, aber die Ausf├╝hrungen schlecht und, dass ich das doch so viel besser k├Ânnte. Ich w├╝rde ihn erstmal Luft holen lassen und sehen was er noch so hat, damit ich ihm nicht die Motivation von Grund auf nehme, weder die zum malen noch die, mich gefragt zu haben...
Also nichts f├╝r Ungut aber Kritik von dir, eher nein, Kritiker sollten niemals so selbstherrlich sein!

Gru├č Markus

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Markus,

ich finde es schade, dass du mich so siehst. In keinster Weise war mein Anliegen, dir deine Motivation zu nehmen oder "selbstherrlich" her├╝ber zu kommen. Ich bin auch Sch├╝ler hier. Ich m├Âchte von den Kritiken anderer lernen. Mein Anliegen ist es, durch ausf├╝hrliche Behandlung meiner Texte von anderen Autoren mich weiter zu entwickeln. Es mag sein, dass f├╝r dich der Ton, den ich anschlug selbstherrlich wirkt, jedoch lag dies nie meinen Beweggr├╝nden zugrunde. Ich wollte dich lediglich auf deine Fehler hinweisen. So wie sie sich mir offenbarten(andere m├Âgen deine Fehler wom├Âglich gar nicht als Fehler sehen, ich tue es aber.). Und wenn ich sage, dass deine Idee gut ist, dann finde ich das auch. Und wenn ich so ausdr├╝cklich sage, dass es dir nicht gelungen ist ihr ein Fundament zu geben, so nur deshalb, weil ich eben nicht m├Âchte, dass Potential verschenkt wird. Es tut mir wirklich aufrichtig leid, dass das alles wom├Âglich besserwisserisch her├╝berkommt, das m├Âchte ich nicht. Aber wenn ich eben Fehler sehe, muss ich sie irgendwie ansprechen. Ich will dich nicht entmutigen, eher wollte ich genau das Gegenteil bewirken. Ist es nicht motivierend, wenn jemand(egal wer) sich mit deinem text befasst und dir versucht zu helfen? Ich meine darin kann man doch ein gewisses Interesse dieses jemands in dir erkennen. Ich mag die Gedanken, die deinen beiden Texten zugrunde liegen und m├Âchte deshalb, dass du das Handwerk Schreiben(man lernt es nur in einem langwierigen Prozess, ich stehe auch noch ganz am Anfang) f├╝r dich verbesserst und so deinen Gedanken mehr Ausdruck verleihst. Diese n├Ąmlich haben mich angesprochen. Mach weiter und versuche Kritik anzunehmen. Mir f├Ąllt es auch oft schwer, aber ich bin ehrgeizig und nehme deswegen jede Hilfe, jede Kritik, sei sie nich so herabw├╝rdigend und vernichtend, mit gro├čer Freude an.
Noch ein Mal: Es tut mir Leid, den falschen Ton wom├Âglich gew├Ąhlt zu haben. Es war und ist nicht mein Wille, dich von oben herab zu behandeln. Ich pl├Ądiere ganz entschieden f├╝r die Gleichheit(in bezug auf Recht und Stellung) aller Menschen...

Liebe Gr├╝├če,
ein trauriger, missverstandener Haki

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Anysa
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2007

Werke: 25
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Hallo Markus,

mir gef├Ąllt deine Geschichte wirklich gut.
Ich hoffe, ich habe sie auch richtig verstanden. Mir kommen da Gedanken an Freundschaft und Liebe auf. Freunde, die eigentlich keine sind und andere, die man zu sehr vernachl├Ąssigt, bis sie sich abwenden usw.
Zumindest mu├čte ich da an einige meiner Leichen im Keller denken, als ich deine Geschichte gelesen habe.
Da ich ein ziemlicher Neuling bin, was das Schreiben angeht, kann ich dir nicht sagen, ob alles richtig geschrieben ist.
Ich wei├č nur soviel, das deine Story kurz und schmerzlos in einer fl├╝ssigen Form alles erz├Ąhlt.
Zumindest habe ich diesen Eindruck als Laie.
La├č dich nicht entmutigen, denn ich glaube, keine Kritik ist b├Âse gemeint. Auch ich habe bereits einiges an Kritik einstecken m├╝ssen und sie war meist gerechtfertigt.

Liebe Gr├╝├če
Anysa


__________________
Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.

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Franka
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Feb 2006

Werke: 208
Kommentare: 2386
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Hallo Markus.E,

auch von mir ein herzliches Willkommen auf der LL.

Nun zu deinem Text, mir geht es wie Haki, die Idee finde ich gut, die sprachliche Umsetzung kann mich noch nicht so begeistern. Auch finde ich, dass du bei der Umsetzung nicht konsequent geblieben bist.
Hier z.B. Wenn man eine Restaurant ist, dann ist man nicht gleichzeitig die Bedienung.

quote:
Einigen wenigen brachte ich kaltes oder nicht mehr so frisches Essen und z├╝ndete gar nicht erst ihre Kerze an, die auf jedem Tisch steht, weil ich nicht wollte, dass sie zu lange bleiben.
Mit dem Einleitungssatz hast du mir auch schon zu viel vorweggenommen.

Lieben Gru├č
Franka

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Markus.E
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2007

Werke: 8
Kommentare: 9
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Vielleicht war ich zu hart? Ist halt komisch wenn man sich mal raus traut mit seinen "Sachen" und die gleich auseinander genommen werden.... Ist aber jetzt okay....!

Also nichts f├╝r ungut!
Gr├╝├če

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