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Leselupe.de > Kurzprosa
So was? - aber von Liebe
Eingestellt am 13. 06. 1999 00:00


Autor
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Werner Friebel
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

Werke: 5
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So was? aber von liebe...

Wer den Unterschied zwischen Z├Ąrtlichkeit und Zartheit nicht kennt, sollte ├╝ber die Liebe keine gro├čen Worte machen.
Und sich am besten gar nicht erst Verlieben.


Das Gef├Ąhrlichste an Liebesbriefen ist die Narr-Kose f├╝r's Herz.


Erstaunlich: Herzen haben keinen Verstand und k├Ânnen sich dennoch irren.


Es ist sch├Ân, mehrere Zauberfrauen zu kennen. Und es ist ebenso sch├Ân zu wissen, da├č diese Zauberfrauen mehrere Zauberm├Ąnner kennen.


Bei einem Skat mit drei Damen kann man sich leicht ├╝berreizen.


Wer glaubt, die Liebeserkl├Ąrung einer Frau zur├╝ckweisen zu k├Ânnen, mu├č mindestens ein Panzerkreuzer sein, um die folgenden Torpedos heil zu ├╝berstehen.



An Mi├čverst├Ąndnissen in Liebesdingen sind meistens nicht die Texte schuld, sondern die Lese- und H├Ârfehler.


Bei unvorhergesehen hereinbrechenden Luftangriffen (schlechtes Radar?) n├╝tzt es dir auch nichts mehr, ein Panzerkreuzer zu sein.
(Kannst nur hoffen, da├č du nicht mit Mann und Maus untergehst und wenigstens ein Beiboot findest...)


Wie im Schach ist auch im Liebeskampf die Drohung st├Ąrker als die Ausf├╝hrung.


Das sensibelste und anspruchsvollste Flu├člebewesen ist der Krebs: stets braucht er klares Wasser, eine abwechslungsreiche Umgebung f├╝r seine empfindsamen F├╝hler und f├╝r den Fall, da├č zum falschen Zeitpunkt sich ein Weibchen ihm n├Ąhert, eine Steinh├Âhle zum R├╝ckzug.


Auch die Katholische Kirche mu├č ihre Dogmen jetzt langsam umformulieren, etwa: Wer zuviel Cyber-Sex hatte, den erwartet das virtuelle Fegefeuer.


Bei ihren Worten von Liebe wurden ihre Augen so gro├č, da├č ich darin die Bildschirmschoner Einfamilienhaus, Kinderschar und Stapel von Banknoten flimmern sah.


Der Schnee von heute ist der Matsch von morgen.


Wer sich auf ein scheinbar verlassenes Liebes-Schlachtfeld wagt, braucht sich ├╝ber noch herumliegende Tellerminen nicht zu wundern.


(├ťbernommen aus der 'Alten Leselupe'.
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