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Leselupe.de > Ungereimtes
Solitudo
Eingestellt am 23. 05. 2004 21:50


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Meril
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: May 2004

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Solitudo

Zu meinen FĂŒĂŸen liegt mein Leben in tausend Scherben
nichts ist von Dauer, irgendwann wird alles sterben
Meine Sorgen, Ängste, Trauer, fresse ich in mich hinein
es gibt niemanden, der mit mir weint, ich bin allein
Vergessen in einer Masse, in der mich ein Jeder ignoriert,
nur selten jemand der mich sieht und auch akzeptiert

Oft fragte ich mich: „Warum wurde ich geboren?“
Habe dadurch letztlich den Bezug zur RealitÀt verloren
In eurer Welt versucht man, mich eines „Besseren“ zu belehren
doch die MĂŒhe ist vergebens, bewege mich bereits in andren SphĂ€ren
Hier in meinen TrÀumen bin ich wie es mir gefÀllt,
erschaffe mich neu, in meiner eignen goldnen Welt

Zu manchen Zeiten bin ich eine wunderschöne Maid,
geschmĂŒckt mit edlen Geschmeiden und trag ein samten Kleid
Ein ander Mal fließt der Amazone Blut in mir,
fĂŒhre blutige Schlachten und wĂŒte wie ein Tier
War auch schon mal General der königlichen Garde,
RĂ€uberhauptmann, Magd und Barde.

Des Abends am Kamin erzÀhlt meine Mutter mir Geschichten
von Rittern, die auszogen, mutige Taten zu verrichten
Kriege werden gefĂŒhrt in meinem Namen, erobre manches Land
gelegentlich kÀmpfen Ritter bei Turnieren, zu gewinnen meine Hand
In meinen TrÀumen wird mir nichts verwehrt,
immer werde ich geachtet, ab und zu sogar verehrt
Wo immer ich schreite, sÀumen Freunde meinen Pfad
man spricht nett mit mir oder fragt mich um Rat

Hier hole ich mir, was ihr mir nicht gönnt
und das ist der Grund, weshalb ihr mich alle „mal könnt“.

__________________
Der Wille ist die Flamme die einen Traum entzĂŒndet.

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lapismont
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Hallo Meril,

Deine Einsamkeit hinterlĂ€sst nach dem Lesen die Frage, warum Du sie in Reimen ausdrĂŒcken willst?

Ein Gedicht, das mit Endreimen arbeitet, sollte auch in der Melodie sauber klingen, alles andere wirkt einfach unfertig, so auch hier.

Dazu kommt noch ein sehr unbearbeiteter Inhalt, fast ausgelassen geschwĂ€tzig wird hier ĂŒber die Wunschvorstellung des Prot. berichtet. Als Leser kann ich keinen Bezug zu mir herstellen.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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