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Leselupe.de > Gereimtes
Sommer
Eingestellt am 11. 11. 2008 09:06


Autor
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Christoph Sturm
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2008

Werke: 6
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Sommer

sonnenstrahlen st├╝rmen / schattige stellen meines raumes
lichtwellen rollen heran / seh' noch bilder meines traumes
rotes schimmern auf den augen / die noch geschlossen sind
dabei schlaf zu rauben / bis stille wasser verflossen sind
aus tiefen traummeeren / reisst mich licht und hitze
thermometer h├Âhenflug / quecksilber zieht es zur spitze
f├╝hl mich wie im sonnensturm / f├╝hl mich wie ein sonnengott
flieh mit wonne aus dem trott / deckel drauf auf tonnen schrott

energie kommt mit dem licht / ich sp├╝r' sie mich durchdringen
brennend befl├╝gelt es mich / flieg auf flammenden schwingen
die masche des phoenix / die asche bleibt weit zur├╝ck
die tasche des k├Ânigs / wird sch├Ân mit flaschen best├╝ckt
dann geht es los geht es raus / draussen alles gr├╝n und blau
applaus dr├╝ckt es aus / l├Ącheln f├╝r ne sch├Âne frau
kurzer rock gebr├Ąuntes bein / bikinitop ├╝ber dem busen
sommerwind k├╝sst sommersturm / der wind ist ein hauch von musen

ich la├č mich inspirieren / von jungen frauen die flanieren
dabei mir essen zu servieren / zwischen extrem kalten bieren
grill und fleisch sind hei├č / ich bin der master der steaks
vibrationen sind nice / aus dem blaster komm'n breaks
das leben ist leicht / kein schatten mehr licht
das streben reicht / bis zu h├Ąngematten und weiter nicht
ein bisschen fu├čball / also der star grad noch mal hoch
der himmel wolkenlos / also ein paar grad nochmal hoch

spiele h├Ąngende spitze / in der sengenden hitze
ein paar geistesblitze / bis ich schnell wieder sitze
konditionsproblem / la├č die jungs ├╝bernehmen
lachen ├╝ber andere themen / und ein paar bier zu mir nehmen

f├╝r euch und f├╝r uns / f├╝r dich und f├╝r mich
sommerhit sommerlicht / alles ist sommerlich
ruhe und krach / sommertag und sommernacht
gleich schauen wir nach / was der sturm da noch macht
f├╝r euch und f├╝r uns / f├╝r dich und f├╝r mich
sommerhit sommerlicht / alles ist sommerlich
ruhe und krach / sommertag und sommernacht
gleich schauen wir nach / was der sturm da noch macht

langsam senkt sich die sonne / aber die stimmung bleibt beschwingt
es ist als ob der sommerwind / in den baumkronen singt
was sind schon fr├╝hlingsgef├╝hle / gegen diese sommerexplosionen
sehen uns sp├Ąter auf der party / m├╝ssen sie und ich betonen
dann dreht sie l├Ąchelnd erstmal ab / ich brauch ne dusche die kalt ist
weil sie hei├č wie der asphalt ist / gibt sturm zu da├č er verknallt ist
sie ist andeutig angebracht / die vorfreude auf die nacht
wegen duschwasser augen zu / und ich kann sehen wie sie lacht

also wieder frisch gemacht / und wieder raus zur festivit├Ąt
wenn man n├Ąchte zu tagen macht / was heisst dann schon sp├Ąt
die musik ist jetzt laut / und ich such nach ihren pupillen
das bier ist gut gebraut / um meinen durst zu stillen
dann seh ich ihre augen / ihren k├Ârper und sp├╝r' euphorie
mach ein kompliment / hand in hand und knie auf knie
anschmiegsam ist sie / in der ferne droht sommergewitter
f├╝hl mich fitter und seh sterne / als ich start' zu schlittern

sie beginnt zu zittern / wir h├Ąngen aufeinander wie verzahnt
donnergrollen rollt heran / wir fliehen fr├╝her als geplant
draussen entl├Ądt sich schw├╝le / drinnen kleider runtergerissen
bewegen uns zwischen st├╝hlen / hin zu den wartenden kissen
ich trag sie mit einer hand / finger halten hinterbacken
mit der anderen dann / schliess' ich offene fensterklappen
das ist sch├Ânes zeitverreiben / zum unvergesslich bleiben
unermessliches treiben / werd's mit worten beschreiben


Version vom 11. 11. 2008 09:06

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Christoph,

mir gef├Ąllt dein Text sehr gut.

Es ist dir gelungen, ein eher opulentes Geschehen in diesen speziellen, hackenden (?) Rhythmus zu bringen.

Zudem verf├╝gst du ├╝ber ein breit gef├Ącherten Sprachschatz, den du in interessante Assoziationsketten kleidest - und auch in Witz ("ich bin der Master des Steaks" *grins).

Bislang habe ich mich noch nicht intensiv mit Rap-Songs besch├Ąftigt (ist wohl eine Altersfrage), aber wei├č einen Bas B├Âttcher durchaus zu sch├Ątzen.

Und auch, dass du etwas frischen Wind in die Leselupe bringst.

Heidrun

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