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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Sommerabend
Eingestellt am 16. 01. 2003 20:31


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Rosentraum
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Sommerabend

Leiser Abendwind weht an diesem Sonnabend vom See herauf ├╝ber die Veranda unseres Urlaubsdomizieles. Irgendwo bellt ein Hund. Der V├Âgel Abendlied wirkt nach einem warmen Sommertag wahrhaft beruhigend. Links und rechts vom Tal wirken die Berge gewaltig, majest├Ątisch und sch├Ân. Jetzt wei├č ich, woher die Bilder auf den Postkartenklischees stammen. Ich sitze im Schaukelstuhl, schlie├če langsam die Augen und lasse die Seele einfach baumeln.
Da waren sie wieder, jene Bilder des gestrigen Nachmittages. Es war nur ein Augenblick, aber eben doch einer jener Momente. . . Marryann stand unter der Dusche und rief mich, ob ich ihr nicht den Buckel schrubben k├Ânnte. Nichts lieber als das. Die Arbeit am Schreibtisch lie├č ich sofort liegen, und ging zu ihr. Sie gab mir einen Schwamm und ihr Lieblingsduschgel, l├Ąchelte mich verschmitzt an, und drehte mir erwartungsvoll ihren R├╝cken zu.
Langsam sch├╝ttete ich ein wenig ihres bet├Ârend duftenden Duschgeles auf den Schwamm. Aber schon die Art wie sie ihren K├Ârper streckte und dehnte erotisierte sofort meine leisen Gedanken. Z├Ąrtlich strich ich ihr ├╝ber die Schultern und den Hals. Mit beiden H├Ąnden st├╝tzte sie sich an der R├╝ckwand der Dusche ab und machte den Buckel krumm wie eine Katze. Mittlerweile hatte ich ihren ganzen R├╝cken mit Seifenschaum bedeckt. War es da ein leises Schnurren das ich zu h├Âren glaubte, oder . . . Auch ihren reizenden Po und die h├╝pschen Beine versteckte ich unter einer dicken Schaumschicht. Mit einigen ge├╝bten Griffen massierte ich ihr die verspannten Schultern und den Nacken. Nun t├Ąuschte ich mich nicht mehr. Es war ein sanftes Schnurren, das einfach nach nur noch mehr Streicheleinheiten verlangte. So wanderten meine H├Ąnde an ihrer Wirbels├Ąule hinauf und hinab. Die sanfte Rundung ihrer Pobacken so versteckt unter dem Schaum lockte f├Ârmlich meine Finger zu einigen Streicheleinheiten darauf. Ich bewundere sie immer wieder, wie sie es schaffte, ihre klasse Figur ├╝ber all die Jahre zu halten und f├╝r mich so reizvoll zu pr├Ąsentieren.
Irgendwie, sicher durch den Schaum irritiert, verirrten sich meine Finger in einem Tal das sie schnell nach unten gleiten lie├č. Dort aber begegneten die neugierigen Fingerspitzen zwei scheinbar sehns├╝chtig wartenden Lippen. Zum einen bereiteten diese Lippen den Fingerkuppen einen warmen Empfang. Zum anderen aber ging von dort aus ein wohliger Schauer durch ihren ganzen K├Ârper, der nur von Herzen kommen konnte. . .
Behutsam l├Âste Marryann ihre H├Ąnde von der Wand und drehte sich mir zu. Mit einem liebevollen L├Ącheln umschlang sie mit beiden Armen meinen Hals. Nach einem inniglichen Kuss begannen meine Lippen, ihren Kopf in meinen H├Ąnden haltend, ├╝ber ihre Wangen und ihre Stirn zu wandern. Als meine K├╝sse ihren Hals erreichten, hob sich genussvoll ihren Kopf in den Nacken. Nun waren es ihre bezaubernden Br├╝ste, die nach meinen K├╝ssen riefen. Meine Lippen bedeckten jede Pore ihrer traumhaften Sch├Ânheit mit hei├čem Atem. Doch bevor ich ihr einen m├╝ndlichen Gru├č meiner Sehnsucht in ihren Dschungel der M├Âglichkeiten fl├╝stern konnte zog sie mir sanft aber bestimmt das schon l├Ąngst vom Schaum durchn├Ąsste Shirt von den Schultern. Ich erhob mich und blickte ihr in die wunderbaren, verlangenden graugr├╝nen Augen. Ihr Blick sagte mehr als tausend Worte. So lie├č sie auch sacht meine Shorts von den H├╝ften gleiten. Ihrem kleinen Freund an mir waren unsere Z├Ąrtlichkeiten nicht entgangen. Sie schenkte ihm zwei, drei z├Ąrtliche Streicheleinheiten. Sp├╝rbar zuversichtlich stramm und aufrecht hatte er sie verstanden, und konnte vor lauter Ungeduld kaum noch ruhig warten. Wieder drehte sich Marryann zur Wand und st├╝tzte sich daran ab. Aber diesmal war es ein verschmitztes L├Ącheln, dass sie mir ├╝ber ihre Schulter schenkte, dass ich noch nie in meinem Leben missverstanden habe. Auch ihr kleiner Freund an mir schien das gesehen zu haben, zumal sie leicht die Beine spreizend und die H├╝fte nach hinten schiebend ihm eine Traumwelt zum Eintauchen anbot. Nat├╝rlich lie├č ich mich nicht zweimal bitten. Genussvoll suchend fand auch ihr starker, kleiner Freund an mir den schmalen Pfad zu den Lippen vor dem Weg zum innersten Empfinden. Zuerst sacht aber dann immer bestimmter bewegte er sich darin. Es schien der Pfad zum Paradies zu sein. Denn sooft er hin und her wanderte konnte es doch nur sein, dass er sich jeden Punkt durch direktestes Bef├╝hlen genau einpr├Ągen wollte. Auch Marryann gefiel es, wie sehr er sich f├╝r sie zu interessieren schien.




Meine Arme hatten mich sanft an sie gezogen. Meine Finger strichen ├╝ber ihre Br├╝ste. Sie waren ein wenig gr├Â├čer als meine H├Ąnde. Es war ihre sinnliche Form, ich weiche Straffheit, ihre W├Ąrme – deren Feuer meine Sehnsucht nicht ruhen lie├č.
Immer schneller glitt ihr kleiner starker Freund an mir in ihr nun hin und her. Auch ihr Atem begann zu rasen, und es war mehr als nur ein zufriedenes Schnurren, dass sich aus den Ebenen ihres Zwerchfelles seinen Weg bahnte. Ich schloss die Augen, und genoss diesen unwahrscheinlich sch├Ânen Moment.
V├Âllig ausser Atem verharrten wir beide, die verschwitzen Leiber aneinandergepresst noch einen Moment in dieser wunderbaren inniglichen Umarmung.
L├Ąchelnd sagte Marryann: „Ich hatte es bef├╝rchtet, das es etwas l├Ąnger dauert, wenn ich dich bitte, mir den Buckel zu waschen . . .“
Wir duschten uns gegenseitig den Schaum und die Spuren unseres Verlangens von der Haut.
Miteinander lachend und auch ein wenig neckend stiegen wir wie frisch verliebt aus der Dusche. Mit unseren gro├čen flauschigen Badet├╝chern frottierten wir einander scheinbar jeden einzelnen Wassertropfen genussvoll von den Leibern.
Ein L├Ąuten an der Haust├╝r zerriss ungest├╝m unseren Band der hei├čen Begierde. „Wer mag das Sein?“ „Keine Ahnung . . .“ sagte ich. Eilig zog ich mir den Bademantel dr├╝ber, derweil es schon wieder an der Haust├╝r l├Ąutete. Muss ja ganz etwas wichtiges sein . . ., dachte ich. Aber als ich die Haust├╝r ├Âffnete, stand niemand mehr davor. Daf├╝r klingelte jetzt das Telefon. Ein Blick auf die Anzeige sagte mir nichts Gutes, die Handynummer meines Chefs. Ich nahme den H├Ârer ab und versuchte fr├Âhlich „Hallo Boss“ zu rufen. „Marc, sch├Ân, dass ich dich noch erreiche. Ich war gerade bei dir, aber es hat niemand ge├Âffnet . . . wir m├╝ssen die Betrachtung des Projektes noch einmal ├╝berdenken, die Lage hat sich ge├Ąndert . . .“. „Martin, entschuldige, wenn ich dich unterbreche, aber nur noch meine Hand und mein Kopf sind hier im Telefon, der Rest sitzt schon im Wagen, auf dem Weg in ein traumhaftes Wochenende . . .“. „Ok, Marc, dann will ich dich und deine Marryann nicht l├Ąnger st├Âren. Du hattest ohnehin recht mit deiner Analyse, aber wir reden am Montag dar├╝ber . . . tschau“. „ Servus big Boss“ wollte ich noch sagen, aber, er hatte schon aufgelegt.
Auf dem Weg zur├╝ck zu meiner Liebsten fasste ich einen spontanen Entschluss. „Marryann, k├Ânntest du dir vorstellen, mit mir heute woanders Abendbrot zu essen?“ rief ich laut und etwas leiser sagte ich: „und morgen zu fr├╝hst├╝cken“? „Ja klar Marc, kein Problem, ich freue mich ├╝ber jeden Moment mit dir . . . egal wo . . .!“
Es war Freitagnachmittag. Marryann und ich packten also ein paar Sachen zusammen. Dann haben wir einfach den Anrufbeantworter eingeschaltet, die Haust├╝r verschlossen und im Auto Platz genommen, um eben einmal ein Wochenende nur f├╝r uns selbst zu haben.
Auf dem Weg nach S├╝den hatten wir kein konkretes Ziel. Seit einiger Zeit finden wir Freude an dem Spiel, uns einfach entspannt in den Strom der Zeit fallen zu lassen, um uns am Ende wieder selbst zu finden.
So ├Ąhnlich war es auch diesmal. Der Pass ├╝ber die Alpen war gesperrt, und auch die Umgehungen alle hoffnunglos verstopft. So bogen wir bei erst bester Gelegenheit einfach von der Hauptstrasse in einen Seitenweg ein. Hier ging es einige Kilometer sehr steil und touristisch wenig erschlossen bergauf. Am Ende des Weges fanden wir diesen Traum von einer Herberge. Da wir nach Aussage der Wirtin die f├╝nfhundertsten Besucher bei ihr waren, schenkte sie uns einen wundersch├Ânen Strau├č Rosen und der Wirt steuerte eine Flasche seines vorz├╝glichen Rotweines bei.
Umgeben von sechs Dreitausendern steht auf einer leichten Anh├Âhe dieses Anwesen. In dem sich weit nach Westen ├Âffnenden Tal schl├Ąngelt sich ein, aus dem Gletscher gespeister Gebirgsbach und m├╝ndet in Sichtweite in den kleinen See. Auf den Almwiesen hier auf knapp zweitausend Meter bl├╝ht der Sommer in allen Farben. Das Pling Plong der Kuhglocken vermischt sich mit dem sachten Rauschen des kleinen Wasserfalles am Gegenhang zu einer Symphonie der ersehnten Ruhe und angenehmen Geborgenheit.
W├Ąhrend ich so diesen Eindruck unserer Wochenendidylle in mir aufzunehmen beginne, setzt sich meine Marryann mit zu mir. Was f├╝r eine Frau. Immer wenn ich sie in meiner N├Ąhe wei├č, scheint meine Zuneigung f├╝r sie vor Freude zu h├╝pfen. Ihr L├Ącheln zeigt Dir die unendliche G├╝te eines wahrhaft liebenden Herzens. Das Feuer ihres Blickes entz├╝ndet in Dir selbst das feuchteste und j├Ąmmerlichste H├Ąufchen Reisig und l├Ąsst dich f├╝r sie lichterloh brennen. Was f├╝r ein Weib. Wie sie sich so von ihrem Stuhl erhebt, mit einer einzigen Bewegung ihrer H├╝fte l├Ą├čt sie Kohorten von Soldaten stramm stehen oder angetretene Legionen schwanken.
Sie geht zum Gel├Ąnder unserer Veranda, hindurch zwischen vielen liebevoll angeordneten Stauden, zu den herrlich bl├╝henden Fuchsien und Begonien in den Blumenk├Ąsten rund um die Br├╝stung. Mit geschlossenen Augen genie├čt sie das Flair des Augenblickes und atmet tief die nach frischem Heu und satten Alpenwiesen duftende Abendluft ein.
Leise stelle ich mich neben sie, und lege ihr voller Stolz meinen Arm um die Schultern. Indem sie ihren Arm um meine H├╝fte legt, kuscheln wir ein wenig aneinander, und erfreuen uns gemeinsam an dem Schauspiel des Abendrotes unter dem mit wenigen Federwolken geschm├╝ckten Sommerabendhimmel.
Mich verliebt anschauend nimmt sie meine Hand von ihrer Schulter und f├╝hrt mich in die mitte der Veranda. Und wieder schenkt sie es mir, dieses unvergleichliche L├Ącheln, das jeden Gletscher binnen Sekunden abschmelzen w├╝rde. Nat├╝rlich l├Ą├čt sie auch in ihrer reizenden Gestik keinen Widerspruch meinerseits zu. Und so nehme ich gern ihre unausgesprochene Bitte an, und beginne mit ihr zu tanzen.
Einfach unserem Gef├╝hl folgend, bewegen wir uns zuerst fast nur auf der Stelle. Unsere K├Ârper ber├╝hren einander sehr sanft, nur um dem Rhythmus des anderen zu empfinden. Die Bewegung der Schultern und H├╝ften geleitet die F├╝├če von ihrem Platz hinweg. Im Feeling eines langsamen Walzers, geben wir uns eine Chance, die Sch├Ânheit des Augenblickes gemeinsam zu empfinden. Ein, zwei, drei, . . . eins, zwei, drei . . . links herum, eins,zwei, drei rechts herum . . . die Veranda wird zu unserer B├╝hne und die Welt scheint sich nur um uns zu drehen. Ein kleiner, aber doch unaufh├Ârlich sprie├čender Keim eines gemeinsamen Gl├╝cksgef├╝hles findet wohltuend in uns Raum und Zeit.
*
Irgendwann nach ausgiebigem Tanz geleitete ich meine Marryann wieder zu unserem Platz vor dem Kamin zur├╝ck. Kaminzimmer und Veranda waren nur durch eine jetzt ge├Âffnete gro├če Glasschiebet├╝r getrennt.
Versonnen l├Ąchelnd nahm Marryann in ihrem Schaukelstuhl Platz. Aber allein die Grazie, mit der sie, sich ihrer Reize wohl bewu├čt, mir ihr Dekolte├Ę pr├Ąsentierte, brachte meine Stimmung auf Trab und die Hormone in Schwung.
Mit eine paar Kerzen im Raum, dem Knistern des Feuers im Kamin und den „vier Jahreszeiten“ von der CD entstand ein wunderbares Flair im Raum.
Vivaldis Fr├╝hling war noch nicht richtig zum Sommer erbl├╝ht. Da schw├Ąrmte meine Marryann von einem Bad in Rosenbl├╝tenbl├Ąttern. Also entf├╝hrte ich den Rosenstrauss vom Tisch und ersetzte ihn durch einen Strauss bunter Wiesenblumen.
Noch bevor Vivaldi seinen Herbstwind mit dem Bl├Ątterwirbel durch die Lautsprecher der Anlage schicken konnte, geleitete ich sie zu dem von mir spontan gestalteten Rosenbl├╝tenbad.
*
Nur mit einem Kimono bekleidet verlassen wir um die halbe Lebenszeit unserer Tischkerze sp├Ąter gemeinsam das Badezimmer. W├Ąhrend ich ein paar Buchenscheite im Kamin nachlege, entz├╝ndet die Fee meiner Tr├Ąume noch einige Kerzen im Raum. Mit einem Schoppen Rotwein sto├čen wir auf den wundersch├Ânen, gemeinsamen Abend an.

. . .
(Fortsetzung nicht ausgeschlossen)

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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Hallo Rosentraum

Zitat:
"Zum anderen aber ging von dort aus ein wohliger Schauer durch ihren ganzen K├Ârper, der nur von Herzen kommen konnte ..."
Genau das zu empfinden, ist der feine Unterschied ... den ich sch├Ątze!
Du vermittelst es - danke!
*l├Ąchel*

Aceta


__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

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Sinnlichkeit mit dem Herzen sp├╝ren . . .

Hallo Aceta
Ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r Dein Interesse an meiner Betrachtung und Interpretation einer wunderbaren "Nebens├Ąchlichkeit" bei der ohnenhin das Denken sich abschaltet und andere Momente des instinktiven Verlangens in den Vordergrund treten. . .
M├Âge auch Dir der Spa├č an der Freude erhalten bleiben.

mit einem leisen servus - der Rosentraum

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