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Leselupe.de > Gereimtes
Sommerfreuden?
Eingestellt am 23. 05. 2010 23:36


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Rhea_Gift
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Sommerfreuden?

Weggewischt der Ascheregen
sonnengelb der Tag, verwegen
steht im Blau das pralle Leben
Liebste schon im Reigen schweben

Nur die Pusteln auf der Haut
warnen noch vor allzu laut
jubilierend Sommerfreuden -
gern möcht' ich den Tag vergeuden

wĂ€lzend mich im WiesengrĂŒn
rotes, juckendes ErblĂŒhn
mahnt mich jedoch prickelnd grell
dass noch Grau droht hinterm hell

strahlend Himmel - man sagt gar
schĂŒtzend legt's sich wunderbar
vor des Erdballs löchrig Schicht -
mich so recht beruhigt's nicht

platzt die Welt doch aus dem Mieder
bebend, glĂŒhend, auf und nieder
schwellend, regnend Totgeburt -
billig mit Natur gehurt

schlĂ€gt sie rĂ€chend nun zurĂŒck
kurz wird unser SommerglĂŒck
wenn wir ihr nicht Ehre zollen
sonst kommt teuer dunkles Grollen

blutend Schöpfung uns zu stehen -
RegenbogentrÀume wehen
blassend schon im Zukunftsblick -
noch kann wenden sich's Geschick...

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Version vom 23. 05. 2010 23:36

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MarenS
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Dies Gedicht gefÀllt mir aber ich hab das ein oder andere zu meckern:

Weggewischt der Ascheregen
sonnengelb der Tag, verwegen
steht im Blau das pralle Leben
Liebste schon im Reigen schweben

Nur die Pusteln auf der Haut
warnen noch vor all zu laut
allzu (wĂŒrde ich vorziehen)
jubilierend Sommerfreuden -
jubilierten (Jubilierend klingt verdammt passend gestutzt hier)
gern möcht' ich den Tag vergÀuden
vergeuden scheint mir besser

wĂ€lzend mich im WiesengrĂŒn
rot und juckendes ErblĂŒhn
rotes, juckendes ErblĂŒhn
mahnt mich jedoch prickelnd grell
dass noch Grau droht hinterm hell

strahlend Himmel - man sagt gar
hmpf...strahlend ist wie siehe oben aber mir fÀllt grad nichts anderes ein
schĂŒtzend legt sich's wunderbar
sich vor uns're löchrig Schicht -
vor des Erdballs Löcherschicht
mich so recht beruhigt's nicht
doch so recht beruhigt's mich nicht

platzt die Welt doch aus dem Mieder
bebend, glĂŒhend, auf und nieder
schwellend, regnend Totgeburt -
billig mit Natur gehurt

schlĂ€gt sie rĂ€chend nun zurĂŒck
kurz wird sein das SommerglĂŒck
ziemlich gedreht fĂŒr diese Art Gedicht, lieber: kurz wird unser SommerglĂŒck
wenn nicht Ehr' wir endlich zoll'n
wenn wir ihr nicht Ehre zollen
ihr, denn teuer kommt das Groll'n
hört, sie warnt mit ihrem Grollen

blutend Schöpfung uns zu steh'n -
RegenbogentrÀume weh'n
blassend schon im Zukunftsblick -
noch kann wenden sich's Geschick...

Die letzte Strophe halte ich nicht fĂŒr nötig. Das drohende Grollen der Natur oder Mutter Erdes scheint mir ein gutes Ende fĂŒrs gedicht. Offen fĂŒr weitere Gedanken...

Nun habe ich ziemlich rungewĂŒhlt...verfahre damit, wie dir beliebt.

Es grĂŒĂŸt die Marem

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Rhea_Gift
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Hi Maren,

deine VorschlĂ€ge kann ich nur wenig ĂŒbernehmen, da sie die Satzstruktur zum Teil verĂ€ndern/kaputt machen

wohin das allzu vorziehen? Es muss ja vors "laut", das ja wiederum am Ende stehen muss.
Und warnen vor jubilierten Sommerfreuden macht keinen Sinn...
Vergeuden - natĂŒrlich... schĂ€m...
Des Erdballs Löcherschicht klingt fĂŒr mich nicht so gut - der Erdball schon, aber Löcherschicht - nee...
soch so recht beruhigt's mich nicht - das macht das Metrum kaputt, geht leider net...
hell strahlend Himmel finde ich nicht so schlimm... da ich das ja hier ĂŒberall durchziehe mit strahlend, blassend, rĂ€chend etc. find ichs schon okay.
Die letzte Strophe mag ich, mit Grollen zu enden, ist mir zu negativ. Da ich die Endstrophe behalten will, kann ich da deinen Vorschlag natĂŒrlich auch nicht ĂŒbernehmen.
Hab ne Lösung fĂŒrs Grollen gefunden - das teuer musste drin bleiben als Kontrast zum billig vorher... so geht's denke ich.

Danke fĂŒrs rumwurschteln, nen Teil ĂŒbernehm ich,

lg, Steffi


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Rhea_Gift
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Hallo Estrella,

nee, schĂŒtzend legt es sich, als legt's sich abgekĂŒrzt...
fein dass es dir gefÀllt

lg, Rhea

Und Maren:

mich so recht beruhigt's nicht
>>das mein durchgÀngiges Metrum

deine Version wÀre:

doch so recht beruhigt's mich nicht

oder

doch so recht beruhigt's mich nicht

meine Version ist schon kritisch, da man beruhigt eher unbetont-betont-betont lesen könnte, es geht aber noch - bei deiner gehts gar nicht mehr und endet am Zeilenende unbetont, oder eben fast alles betont Richtung Ende - mein durchgÀngiges Metrum ist aber

XxXxXxX


LG, Rhea




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Heidrun D.
Guest
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Sehr schöne Bilder, liebe Rhea,
doch bedeutete hier weniger Reim vielleicht mehr Jubel?

Sommerfreuden?

Weggewischt der Ascheregen
sonnengelb der Tag,
steht im Blau das pralle Leben
schweben Liebste schon im Reigen

usw. Nee?

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Rhea_Gift
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Hm, dann ist der Rhythmus aber wech... klingt abgehackter... mal schaun, vielleicht mach ich da eher dann mal ne kĂŒrzere Ungereimt-Variante draus - hier mag ich das Gleichmaß... aber hast recht, in der ersten Strophe korrespondieren alle vier Reime ja, da ists dann etwas Dicke - vielleicht fĂ€llt mir fĂŒr S1 ne Alternative ein mit nicht korrespondierenden und doch zwei Reimen... grĂŒbelnd grĂŒĂŸt

Rhea
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