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Leselupe.de > Ungereimtes
Sommernacht
Eingestellt am 20. 06. 2010 22:19


Autor
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Lena Luna
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Mar 2010

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Der Abend sinkt dunkelnd
seinem irdenen Bett entgegen

aus fernen R├Ąndern
steigen Schatten

├╝ber Rosen und Jasmin
k├╝hle blaue M├Ąntel ziehn

ich fache leise Feuer an
am Rande der Nacht
breite die Laken auf Mondensamt
und ├Âffne die Sinne f├╝r dich

Geliebter

entflamm deine Haut mit Feuerzungen
und k├╝ss dir knisternde Funken ins Haar
wir brennen brennen

gie├čen ins n├Ąchtliche Grau uns┬┤re Farben
funkelnde Herzen erleuchten die Nacht



Version vom 20. 06. 2010 22:19
Version vom 20. 06. 2010 23:15
Version vom 21. 06. 2010 07:10

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Rhea_Gift
H├Ąufig gelesener Autor
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grunds├Ątzlich sch├Ân Lena - aber leider zm Ende br├╝chig - und ich w├╝rde nicht ins reimen rutschen am Ende...

Das "nun" in Z1 kann weg - etwas widerspr├╝chlich die blauen Nachtm├Ąntel und dann das Grau der Nacht am Ende... ins Grau Farben kippen ist sch├Ân, passt aber nicht in den Verlauf - vielleicht kannste du ja die Farben in schiefergraue Augen kippen?

Ich markier mal, wo ich feilen w├╝rde:

quote:
Der Abend sinkt dunkelnd nun
matt seinem irdenen Bett entgegen
aus fernen R├Ąndern
die Schatten steigen und
├╝ber Rosen und Jasmin
k├╝hle blaue M├Ąntel ziehn

Da fache ich Ich fache leise Feuer an

(├╝brigens schwierig, dies leise zu machen - vielleicht f├Ąllt dir da auch noch was anderes ein?)

im Haus am Rande der Nacht
ich breite die Laken auf Mondensamt
und ├Âffne die Sinnent├╝r
f├╝r dich
Geliebter
will deine Haut mit Feuerzungen lecken
dein Haar mit K├╝ssen bedecken

entflamm ich mit Feuerzungen Haut
k├╝sse ins Haar dir knisternde Funken
>> nur ne Idee...
und wir brennen brennen
im Haus am Rande der Nacht

wir und gie├čen ins n├Ąchtliche Grau uns┬┤re Farben
oder:
wir gie├čen Farben ins Grau uns'rer Augen (>>alternativ?)
funkelndes Herzensblut

(sehr abruptes Ende - streichen oder verl├Ąngern, vielleicht jetzt erst nochmal das Haus: )

funkelndes (oder gl├╝hendes, da ich ja oben schon Funken reingebaut habe) Herzblut erleuchtet das Haus am Rande der Nacht




>> alles nur Ideen! Vielleicht ja was dabei f├╝r dich...?

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Rhea_Gift
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F├╝r bessere ├ťbersicht w├Ąre so meine Version:

Der Abend sinkt dunkelnd
matt seinem irdenen Bett entgegen
aus fernen R├Ąndern
die Schatten steigen und
├╝ber Rosen und Jasmin
ziehn k├╝hle blaue M├Ąntel

Ich fache summend Feuer an
im Haus am Rande der Nacht
ich breite die Laken auf Mondensamt
und ├Âffne leis die Sinnent├╝r
f├╝r dich
Geliebter
entflamm ich mit Feuerzungen Haut
k├╝sse ins Haar dir knisternde Funken

wir brennen brennen
und gie├čen Farben ins Grau uns'rer Augen
gl├╝hendes Herzblut erleuchtet hell
das Haus am Rande der Nacht



>> ich wei├č, starke ├änderungen - aber vielleicht gef├Ąllt ja anteilig was davon... und wenn schon ohne Reim - hab ich den oben auch direkt mal gestrichen

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Lena Luna
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Mar 2010

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liebe Rhea, das leise bezog sich auf die Feuer, nicht auf das Entz├╝nden...
und kennst du den ├ťbergang der D├Ąmmerung in die Nacht? Zuerst ist alles strahlend blau, ein sehr intensives Schimmern und dann kippen die Farben ins Grau...
danke f├╝r deine Hilfe
Liebe Gr├╝├če
Lena

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Rhea_Gift
H├Ąufig gelesener Autor
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ah oh ja - jetzt gerafft, stand aufm Schlauch - D├Ąmmerlicht - klar...dann besser leise Feuer als sanfte... und vielleicht sanft die Sinnent├╝r ├Âffnen? Da fehlt mir klanglich noch ne Silbe... und hier muss ich mich selbst korrigieren - klanglich sch├Âner im ├ťbergang w├Ąre

und k├╝sse dir knisternde Funken ins Haar

(schwingt so mehr)

und w├╝rd eher

funkelndes Herzblut leuchtet (nicht leuchtend)
im Haus am Rande der Nacht

├╝berlegen - klingt besser? Ist ja schon funkelnd - dann noch leuchtend? Eher funkelnd leuchtet das Herzblut...?

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Heidrun D.
Guest
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Liebe Lena Luna,

ein klangvolles Gedicht, das durch Rhea`s ├änderungen gewonnen hat. - Mir pers├Ânlich ist es immer noch etwas zu dick aufgetragen und ich m├Âchte dir deshalb eine weitere Verschlankung vorschlagen:

quote:
Der Abend sinkt dunkelnd
seinem irdenen Bett entgegen

Aus fernen R├Ąndern
steigen Schatten ├╝ber
Rosen und Jasmin -

blaue M├Ąntel ziehn

ich fache leise Feuer
dem Rande der Nacht
breite die Laken auf Mondensamt
├Âffne die Sinne f├╝r dich

Geliebter

entflamm deine Haut mit Feuerzungen
und k├╝ss dir knisternde Funken ins Haar

wir brennen brennen

gie├čen ins n├Ąchtliche Grau uns┬┤re Farben
funkelnde Herzen erleuchten die Nacht
Di├Ąten sind gut oder schlecht ... ,
aber ich denke doch, dass dein Poem so an Ausdruck gewinnen w├╝rde, auch die etwas verquere Grammatik in den Anfangsabschnitten w├Ąre so begradigt.

Durch die ge├Ąnderte Formatierung h├Ąttest du die sch├Âne Folge:
Blaue M├Ąntel ziehn
Geliebter
wir brennnen brennen


Was meinst nun du?

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Perry
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Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
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Hallo Lena,

der Text hat schon viel gewonnen, aber mit den Wiederholungen lass ich dich nicht so einfach davonkommen.
Gut bei dem brennnen, brennen kann ich das nachvollziehen, trotzdem finde ich die ganz gleiche Wortwahl eher schwach.
Es gibt aber noch weitere Wiederholungen, die durchaus zu vermeiden w├Ąren:
R├Ąnder / Rande; Funken / funkelnde; Feuer / Feuerzungen.
Auch der Schluss ist mir im Vergleich zu den vorhergehenden Bildern zu "schw├╝lstig", gerade da ist mehr Schein als Sein gefragt.
LG
Manfred

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