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Leselupe.de > Feste Formen
Sonett an Ronda
Eingestellt am 05. 07. 2010 11:49


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Walther
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Sonett an Ronda


In Ronda traf ich auch auf Rilkes Spuren,
Und Herkules war wirklich ├╝berall.
Kurz nach ihm da war noch der Hannibal,
Bis ihn die Biker in den Boden fuhren.

Im Haus Don Boscos, ├╝berm tiefen Tal,
Der Garten voller weltlicher Figuren
Stand ich im fernen Klang vergangner Suren,
Laut ├╝bert├Ânt durch Kirchenliederschall.

Es staubte d├Ąmpfig, und man roch die Stiere,
Und die Arena schmeckte Blut und Schwei├č.
Orangenb├Ąume standen als Spaliere,

Und im Olivenhain wars gl├╝hend hei├č:
Wie ich durch schmale Gassen so flaniere,
Verge├č ich, wer ich bin und wie ich hei├č.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Vera-Lena
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Lieber Walther,

das sind die sch├Ânsten Erlebnisse, wenn man so selbstvergessen in etwas eintaucht.

Einmal kam ich nach einem dreiw├Âchigen Urlaub nach Hause und wusste nicht mehr, wie meine Nachbarin hei├čt, und wenn ich mit dem Auto die Stra├če hinunterfahre, welche Stra├če dann kommt. Das war nat├╝rlich im Handumdrehen alles wieder in Ordnung, aber die Erlebnisse waren in solche Tiefen hinabgestiegen....

Demgem├Ą├č gef├Ąllt mir Deine Schlusszeile am besten, sie ist die Kr├Ânung Deines Textes, wie es ja auch sein soll.

Man sagt ja, dass "heilige Orte" ihre Erinnerungen nur preis geben, wenn man sie aufsucht. So wirkt der Inhalt Deines Sonetts auf mich. Da kam alles wie aus dem ├äther pl├Âtzlich zu Dir, was sich jemals dort zugetragen.

Sch├Ân, dass Du uns daran Anteil haben l├Ąsst!

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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