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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Sonja (gelöscht)
Eingestellt am 27. 05. 2016 10:24


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ThomasQu
???
Registriert: Mar 2015

Werke: 31
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lapismont
Foren-Redakteur
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Registriert: Jul 2001

Werke: 218
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Hallo ThomasQu,

leider konnte mich die Geschichte nicht begeistern.
Das fängt beim Stil an. Zu viele Martin-Sätze, zu viele belanglose Details und zu viele Klischees.

Das Ende ist ziemlich aufgesetzt. Stell Sonja ins Zentrum der Geschichte, denn ihre Story erscheint mir viel spannender.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Ciconia
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2012

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Hallo Thomas,

lapismont hat Recht. Es wimmelt von Klischees (BMW, Penthouse usw.), es werden zu viele unnötige Einzelheiten beschrieben, die für den Fortgang der Geschichte nicht wichtig sind, und es gibt einige unfreiwillig komische Sätze

quote:
Er warf seinen Anzug in den Korb für die Schmutzwäsche.
Sorry, ich bin (auch) Hausfrau. Ein verschmutzter Anzug kommt sicherlich nicht in den Korb für Schmutzwäsche, ebensowenig wie dies hier realistisch ist:
quote:
„So, waschen und trocknen dauert zusammen gut eine Stunde“
Das sind natürlich nur peanuts, die als Beispiele dafür dienen sollen, dass es an einigen Stellen an Genauigkeit fehlt.

Der Schluss gefällt mir überhaupt nicht. Das klingt für mich ziemlich gequält drangeflickt. Lass die Sonja von jemand anders gesteuert sein, von jemandem, der mit Martin noch ein Hühnchen zu rupfen hat und ihm Böses geschworen hat. Und wenn das nicht Psycho genug ist – stell’s einfach bei Kurzgeschichten ein. Aber kürze sie vorher.

Gruß Ciconia


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Eremit
Autorenanwärter
Registriert: Jun 2016

Werke: 8
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Auch wenn Thomas das in seiner Geschichte nicht beabsichtigt hat - für mich lebt die Story von der gewissen Schadenfreude. Satans Absichten hin und her - in Martin hat er jedenfalls ein Opfer gefunden, das mir nicht wirklich leid tut. Deswegen habe ich die Geschichte mit "teuflischem" Vergnügen gelesen.
LG Eremit

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Eremit
Autorenanwärter
Registriert: Jun 2016

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Trotzdem werden Martin mehr seine eigenen Schwächen - Selbstüberschätzung, Oberflächlichkeit und Geldgier - zum Verhängnis. Also so gesehen, schadet der Teufel dann auch nur denen, die es irgendwie verdienen....
Ist eine eigene Philosophie-Richtung.

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Charybdis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 5
Kommentare: 42
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Ich bin so ein bisschen hin- und hergerissen von der Geschichte. Einerseits finde ich die Hauptfigur dermaßen ätzend, dass es mich eigentlich gar nicht interessiert, was er macht, welches Hemd er trägt oder welchen Sportwagen er fährt. Natürlich können auch negative Figuren überaus fesselnd für einen Leser sein, aber auf mich wirkt dieser Mann einfach nur ätzend.

Andererseits aber hat die Geschichte Momente, die an gute alte Screwball-Komödien von früher erinnern. Bedauerlicherweise nur ruft der Hauptakteur bei mir kaum Mitleid oder Schadenfreude hervor. Allerdings - man möchte kaum in seiner Haut stecken, was ihm so alles passiert. Er ist jedoch dermaßen unsympathisch, dass mich sein Schicksal seltsam kalt lässt.

Dabei ist die Geschichte eigentlich sehr nett und - trotz einiger erzähltechnischer Längen - recht kurzweilig. Die Schicksalsschläge wirken wie aus dem wahren Leben. Insofern ist mein Fazit: Obwohl ich der Hauptperson überhaupt nicht nahekommen kann, ist es eine hübsche und amüsante Geschichte mit einem netten Plot, der am Ende aufgelöst wird.

Noch ein paar Anmerkungen am Rande: Das mit dem Anzug im Wäschekorb ist mir auch sofort aufgefallen. Ein Typ wie dieser Martin lässt seine Sachen reinigen. Er ist viel zu eitel, und er weiß sehr genau, wie solche Sachen gepflegt werden. Kaffeeflecken sind der Tod für jeden Anzug, insbesondere wenn noch Milch dabei war (weshalb auch immer Kaffee und Milch im Duett so bösartig zu harmlosen Kleidungsstücken sind). Eine Selbstreinigung ist hier ohne teuflische Unterstützung vermutlich kaum möglich. Aber letztendlich ist das egal. Es ist eine Geschichte, und nicht alles muss realitätsnah sein, insbesondere da die Anzuganekdoten ja nicht im Mittelpunkt stehen. Insofern - egal.

Vielleicht noch eine Überlegung: Irgendwie würde es mich amüsieren, wenn auch das Schäferstündchen mit Sonja missglücken würde. Immerhin hat der Protagonist ja wenigstens dieses eine zuende bringen dürfen. Ich würde schmunzeln, wenn auch da irgendetwas schief ginge durch einen selbsterzeugten Feueralarm oder was weiß ich. Das wäre dann die richtige Abrundung. Nur so ein Gedanke.

Wie gesagt, trotz aller Kritik habe ich die Geschichte gern gelesen.

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