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Leselupe.de > Kindergeschichten
Sonne und Wind
Eingestellt am 04. 07. 2005 17:10


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coxew
???
Registriert: Jun 2005

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Sonne und Wind

Seit Urzeiten sind Sonne und Wind gute Freunde. Der Wind schiebt die dicken Regenwolken zur Seite, die immer wieder die Sonne verdecken. Er fĂ€hrt durch das Korn und schĂŒttelt die Wipfel der BĂ€ume. Sogar das Wasser im Meer krĂ€uselt er. Manchmal reißt er ĂŒbermĂŒtig den Menschen die HĂŒte vom Kopf. Aber er weht auch leicht wie eine Brise. Dann streichelt sein Hauch die Menschen und Tiere. DafĂŒr erfreut die Sonne den Wind mit ihrem Licht und ihrer WĂ€rme. sie macht, dass Blumen blĂŒhen und BĂ€ume und StrĂ€ucher wachsen.

Es ist noch gar nicht lange her, da gerieten Sonne und Wind in einen heftigen Streit. „Wenn ich nicht wĂ€re, wĂŒrdest du gar nicht sehen wohin du wehst, ruft die Sonne erzĂŒrnt,
„ich bin wichtiger als du.“ Sie piekst den Wind mit einer ihrer glĂŒhend heißen Strahlen. „Au“, braust der Wind zornig. „Und ohne mich wĂŒrde man dich hinter all den Wolken genauso wenig sehen. Du siehst, ich bin noch viel wichtiger als du.“ So geht das noch eine ganze Weile hin und her. Sorgenvoll betrachtet die Erde die Streitenden.

Dann zieht sich der Wind beleidigt in eine Erdhöhle zurĂŒck.
Mit einem Mal herrscht Windstille. Dicke schwere Regen-wolken schieben sich vor die Sonne. Es wird immer dunkler und kĂŒhler. Die Vögel verstummen. SchlĂ€frig stecken sie ihre Köpfe unter die FlĂŒgel. Pferde, Schafe und KĂŒhe wiehern, blöken und muhen nicht mehr. Sie hören auf zu grasen und legen sich nieder. Die Blumen schließen ihre BlĂŒten und reglos hĂ€ngen die BlĂ€tter an den BĂ€umen. Verwundert schauen die Menschen zum Himmel. Was
ist los. Warum ist schon Mittags der Tag zu Ende?

Die Erde bleibt nun nicht lĂ€nger ruhig. In ihrem gewaltigen Bauch brodelt die Wut. Sie schĂŒttelt sich und bebt, dass der Wind in der Erdhöhle ordentlich durcheinander gerĂ€t. „Wind, komm heraus. Vergiss den dummen Streit mit der Sonne. Du weißt ja gar nicht, was du anrichtest“, ruft die Erde grimmig. Der Wind bewegt sich mĂŒrrisch. „Lass mich in Ruhe!“ Doch die Erde rumpelt und wackelt weiter. „Wenn du nicht sofort heraus kommst, geschieht auf der Erde ein UnglĂŒck“, ruft die Erde. Flink weht der Wind aus der Höhle hervor. „Meinst du das wirklich?“ fragt er Ă€ngstlich. „Ja natĂŒrlich“, brummt die Erde nun schon freundlicher.

Da schwingt sich der Wind auf. So schnell er kann blĂ€st er die Regenwolken weg. GlĂŒcklich schaut die Sonne hervor. Bald ist es wieder hell und warm. Die Blumen blĂŒhen wieder, die Tiere erwachen. Die Menschen atmen auf.
„So etwas dummes sag ich nicht noch einmal“, verspricht die Sonne. Ohne dich war es hinter den Wolken doch schrecklich langweilig.“ Sie strahlt. „Wie gut, dass wir wieder Freunde sind“, entgegnet der Wind, „sonst mĂŒsste ich bis ans Ende der Zeit in der finsteren Erdhöhle hocken.“ Vor Freude weht er gleich einmal um die ganze Erde.

Und die Erde? Sie ruht wieder in sich. Mit alles sehenden Augen betrachtet sie vergnĂŒgt das bunte Treiben der Menschen und Tiere auf ihrem gewaltigen Bauch. Sie lĂ€sst sich von der Sonne wĂ€rmen und hin und wieder fĂ€chelt der Wind ihr einen frischen Gruß zu.

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flammarion
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Sonne und Wind
Veröffentlicht von coxew am 04. 07. 2005 17:10
Sonne und Wind

Seit Urzeiten sind Sonne und Wind gute Freunde. Der Wind schiebt die dicken Regenwolken zur Seite, die immer wieder die Sonne verdecken. Er fĂ€hrt durch das Korn und schĂŒttelt die Wipfel der BĂ€ume. Sogar das Wasser im Meer krĂ€uselt er. Manchmal reißt er ĂŒbermĂŒtig den Menschen die HĂŒte vom Kopf. Aber er weht auch leicht wie eine Brise (mit leichter Brise). Dann streichelt sein Hauch die Menschen und Tiere. DafĂŒr erfreut die Sonne den Wind mit ihrem Licht und ihrer WĂ€rme. sie (Sie) macht, dass Blumen blĂŒhen und BĂ€ume und StrĂ€ucher wachsen.

Es ist noch gar nicht lange her, da gerieten Sonne und Wind in einen heftigen Streit. „Wenn ich nicht wĂ€re, wĂŒrdest du gar nicht sehen(Komma) wohin du wehst(Ausrufezeichen AnfĂŒhrungszeichen), ruft die Sonne erzĂŒrnt,(besser Punkt kein Absatz)
„ ich (Ich) bin wichtiger als du.“ Sie piekst den Wind mit einer (einem) ihrer glĂŒhend heißen Strahlen. „Au“, braust der Wind zornig. „Und ohne mich wĂŒrde man dich hinter all den Wolken genauso wenig sehen. Du siehst, ich bin noch viel wichtiger als du.“ So geht das noch eine ganze Weile hin und her. Sorgenvoll betrachtet die Erde die Streitenden.

Dann zieht sich der Wind beleidigt in eine Erdhöhle zurĂŒck.
Mit einem Mal herrscht Windstille. Dicke schwere Regen-(kein Trennstrich)wolken schieben sich vor die Sonne. Es wird immer dunkler und kĂŒhler. Die Vögel verstummen. SchlĂ€frig stecken sie ihre Köpfe unter die FlĂŒgel. Pferde, Schafe und KĂŒhe wiehern, blöken und muhen nicht mehr. Sie hören auf zu grasen und legen sich nieder. Die Blumen schließen ihre BlĂŒten und reglos hĂ€ngen die BlĂ€tter an den BĂ€umen. Verwundert schauen die Menschen zum Himmel. Was(kein Absatz)
ist los. Warum ist schon Mittags der Tag zu Ende?

Die Erde bleibt nun nicht lĂ€nger ruhig. In ihrem gewaltigen Bauch brodelt die Wut. Sie schĂŒttelt sich und bebt, dass der Wind in der Erdhöhle ordentlich durcheinander gerĂ€t. „Wind, komm heraus. Vergiss den dummen Streit mit der Sonne. Du weißt ja gar nicht, was du anrichtest“, ruft die Erde grimmig. Der Wind bewegt sich mĂŒrrisch. „Lass mich in Ruhe!“ Doch die Erde rumpelt und wackelt weiter. „Wenn du nicht sofort heraus kommst, geschieht auf der Erde ein UnglĂŒck“, ruft die Erde (schreit sie ihn an). Flink weht der Wind aus der Höhle hervor. „Meinst du das wirklich?“(Komma) fragt er Ă€ngstlich. „Ja natĂŒrlich“, brummt die Erde nun schon freundlicher.

Da schwingt sich der Wind auf. So schnell er kann blĂ€st er die Regenwolken weg. GlĂŒcklich schaut die Sonne hervor. Bald ist es wieder hell und warm. Die Blumen blĂŒhen wieder, die Tiere erwachen. Die Menschen atmen auf.
„So etwas dummes (Dummes) sag ich nicht noch einmal“, verspricht die Sonne. (AnfĂŒhrungszeichen) Ohne dich war es hinter den Wolken doch schrecklich langweilig.“ Sie strahlt. „Wie gut, dass wir wieder Freunde sind“, entgegnet der Wind, „sonst mĂŒsste ich bis ans Ende der Zeit in der finsteren Erdhöhle hocken.“ Vor Freude weht er gleich einmal um die ganze Erde.

Und die Erde? Sie ruht wieder in sich. Mit alles sehenden Augen betrachtet sie vergnĂŒgt das bunte Treiben der Menschen und Tiere auf ihrem gewaltigen Bauch. Sie lĂ€sst sich von der Sonne wĂ€rmen und hin und wieder fĂ€chelt der Wind ihr einen frischen Gruß zu.

__________________
coxew
Ein so nettes werk sollte fehlerfrei daherkommen.
Ganz lieb grĂŒĂŸt

__________________
Old Icke

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Jutta Rydzewski
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Sonne und Wind

Hallo, coxew,

die Geschichte liest sich sehr weich und harmonisch. Die kleinen Korrekturen von flammarion sind mir ebenfalls aufgefallen, die gehörten in der Tat "bereinigt". Meine Bewertung ist eine klare 8.

FG
Jutta



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coxew
???
Registriert: Jun 2005

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Sonne und Wind - korrigiert

Seit Urzeiten sind Sonne und Wind gute Freunde. Der Wind schiebt die dicken Regenwolken zur Seite, die immer wieder die Sonne verdecken. Er fĂ€hrt durch das Korn und schĂŒttelt die Wipfel der BĂ€ume. Sogar das Wasser im Meer krĂ€uselt er. Manchmal reißt er ĂŒbermĂŒtig den Menschen die HĂŒte vom Kopf. Aber er weht auch leicht wie eine Brise. Dann streichelt sein Hauch die Menschen und Tiere. DafĂŒr erfreut die Sonne den Wind mit ihrem Licht und ihrer WĂ€rme. Sie macht, dass Blumen blĂŒhen und BĂ€ume und StrĂ€ucher wachsen.

Es ist noch gar nicht lange her, da gerieten Sonne und Wind in einen heftigen Streit. „Wenn ich nicht wĂ€re, wĂŒrdest du gar nicht sehen, wohin du wehst!", ruft die Sonne erzĂŒrnt. „ Ich bin wichtiger als du.“ Sie piekst den Wind mit einem ihrer glĂŒhend heißen Strahlen. „Au“, braust der Wind zornig. „Und ohne mich wĂŒrde man dich hinter all den Wolken genauso wenig sehen. Du siehst, ich bin noch viel wichtiger als du.“ So geht das noch eine ganze Weile hin und her. Sorgenvoll betrachtet die Erde die Streitenden.

Dann zieht sich der Wind beleidigt in eine Erdhöhle zurĂŒck. Mit einem Mal herrscht Windstille. Dicke schwere Regenwolken schieben sich vor die Sonne. Es wird immer dunkler und kĂŒhler. Die Vögel verstummen. SchlĂ€frig stecken sie ihre Köpfe unter die FlĂŒgel. Pferde, Schafe und KĂŒhe wiehern, blöken und muhen nicht mehr. Sie hören auf zu grasen und legen sich nieder. Die Blumen schließen ihre BlĂŒten und reglos hĂ€ngen die BlĂ€tter an den BĂ€umen. Verwundert schauen die Menschen zum Himmel. Was ist los? Warum ist schon Mittags der Tag zu Ende?

Die Erde bleibt nun nicht lĂ€nger ruhig. In ihrem gewaltigen Bauch brodelt die Wut. Sie schĂŒttelt sich und bebt, dass der Wind in der Erdhöhle ordentlich durcheinander gerĂ€t. „Wind, komm heraus. Vergiss den dummen Streit mit der Sonne. Du weißt ja gar nicht, was du anrichtest“, ruft die Erde grimmig. Der Wind bewegt sich mĂŒrrisch. „Lass mich in Ruhe!“ Doch die Erde rumpelt und wackelt weiter. „Wenn du nicht sofort heraus kommst, geschieht auf der Erde ein UnglĂŒck“, schreit sie ihn an.

Flink weht der Wind aus der Höhle hervor. „Meinst du das wirklich?“, fragt er Ă€ngstlich. „Ja natĂŒrlich“, brummt die Erde nun schon freundlicher. Da schwingt sich der Wind auf. So schnell er kann blĂ€st er die Regenwolken weg. GlĂŒcklich schaut die Sonne hervor. Bald ist es wieder hell und warm. Die Blumen blĂŒhen wieder, die Tiere erwachen. Die Menschen atmen auf. „So etwas Dummes sag ich nicht noch einmal“, verspricht die Sonne. "Ohne dich war es hinter den Wolken doch schrecklich langweilig.“ Sie strahlt. „Wie gut, dass wir wieder Freunde sind“, entgegnet der Wind, „sonst mĂŒsste ich bis ans Ende der Zeit in der finsteren Erdhöhle hocken.“ Vor Freude weht er gleich einmal um die ganze Erde.

Und die Erde? Sie ruht wieder in sich. Mit alles sehenden Augen betrachtet sie vergnĂŒgt das bunte Treiben der Menschen und Tiere auf ihrem gewaltigen Bauch. Sie lĂ€sst sich von der Sonne wĂ€rmen und hin und wieder fĂ€chelt der Wind ihr einen frischen Gruß zu.

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Mick Tales
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Schöne Geschichte, nur finde ich sollte sie ab dem Satz Es ist noch gar nicht lange her, da gerieten Sonne und Wind in einen heftigen Streit... bis zum letzten Absatz weiter in der Vergangenheitsform erzĂ€hlt werden (ist natĂŒrlich auch Geschmackssache).
Viele nette GrĂŒĂŸe, Michael
____________________________________________________
GĂŒnstige Winde kann nur der nutzen, der weiss, wohin er will.
(Oscar Wilde)

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coxew
???
Registriert: Jun 2005

Werke: 36
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sonne und wind

hallo mick,

danke, ist mir nicht aufgefallen und anderen leserinnen und lesern offensichtlich auch nicht. ich Àndere das.

liebe grĂŒĂŸe

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