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Leselupe.de > Gereimtes
Sonnenuntergang
Eingestellt am 04. 01. 2005 08:42


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Godjes
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2004

Werke: 22
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Ich sitze hier auf meinem Stuhl
und schaue auf das Land
Am Horizont die Sonne scheint
rot-gelb in ihrem Gewand

Die Sonn´ halb hinterm Wald
versteckt
scheint als spiel sie mit dem Mond
versteck´

Der Mond geht auf, die Sonne unter
und der Tag wird bald wieder munter.

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Waldemar Hammel
Häufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

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@ godjes

Tja, Dein Text ist ein...., was ist das eigentlich?
Ein Gedicht sicherlich nicht, ein Prosatext auch nicht.

Inhalt: Sonnen- UNTERGANG

In den zehn Zeilen

- "sitzt und schaut aufs Land (nicht auf die Sonne)" die Protagonistin in den ersten beiden,
- darob geht die Sonne am Horizont keineswegs unter, sondern sie "scheint", "rot-gelb in IHREM Gewand".
- dann ist sie halbversteckt, und statt endlich unterzugehen, spielt sie mit dem Mond Ringelpietz
- und danach geschieht ein astronomisches Wunder, indem "der Mond aufgeht", scheinbar nochmal? (der lt. Text vorher bereits Spielpartner der Sonne war) und "die Sonne endlich unter" geht, und Wunder: daraufhin wird "der Tag bald wieder munter". Bei untergangener Sonne und aufgegangenem Mond ists also Tag, oder wie?

Abhilfe (wegen des Wetters was schwierig): Mehr Sonnenuntergänge mitprotokollieren! Dann beim Thema bleiben, Naturgesetze beachten, eine dem Leser verständliche Aussage im Text erzeugen.


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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Ups,

Waldemar hat leider Recht, hier sind mehrere Sinnfehler, zudem hat es für ein Gedicht wenig Form und noch weniger Aussage.
Da musst du noch einmal ran, aber du hast ja gezeigt, dass du es kannst.

LG
Sandra

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Godjes
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2004

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quote:
Ursprünglich veröffentlicht von Sandra
Ups,

Waldemar hat leider Recht, hier sind mehrere Sinnfehler, zudem hat es für ein Gedicht wenig Form und noch weniger Aussage.
Da musst du noch einmal ran, aber du hast ja gezeigt, dass du es kannst.

LG
Sandra


Ja, Aber gerade das war für mich der Anreiz. Ein Gedicht in das man sich reindenken muss. Und doch alles nicht so ist wie es sein sollte. Der Leser wird veranlasst sich hineinzudenken, den Ablauf durchzuspielen, und merkt dann den unterschied. Er kann sich dann seinen Teil denken. Denn Ist die Natur immer gleich? Oder das Leben? Tag für Tag ändern sich die umstände warum nicht auch die Natur?
Ok das mit der Form, muss ich eingestehen aber ansonsten war es so gewollt.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Sonnenuntergang

Still sitz' ich da
und blicke ins Land -
die Sonne kehrt heim
im rot-gelben Gewand.

Grad hat sich sich
hinterm Wald versteckt,
als ob sie am Himmel
den fernen Mond neckt.

Bald geht er auf
und sie gänzlich unter -
doch am Tag darauf
scheint sie wieder
ganz munter


Hallo, Godjes,
versuch doch mal etwas anderes aus Deinem Gedicht
zu machen - ein kleines Beispiel habe ich Dir
oben gebastelt. Nur so, zur Anregung
Deine Reime sind nicht ausgearbeitet -
das ganze Gedicht ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Nimm es Dir nochmals vor - vielleicht wird es dann
tatsächlich sogar gut

Liebe Grüße
Klopfstock

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
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Hallo Godjes,

wenn Du so viel Unterstützung erhältst, möchte ich mich auch gerne beteiligen und hoffe, dass Dir meine Einmischung nicht unangenehm ist.

Die Hebungen und Senkungen sollten schon in den entsprechenden Zeilen übereinstimmen und die Zahl der Silben ebenfalls. Wenn Du das schaffst, bist Du schon eine ganze Ecke weiter.
So ein kleiner Pfiff wäre dann auch nicht schlecht.

Ich habe zB Deinen Stuhl mit einem Kaiser in Verbindung gebracht. Das macht dann gleich zwei Aussagen:
1. hat man die Verbindung zum Kaiserstuhl im Schwarzwald.
2. strahlt dieser Kaiser auf einem Stuhl einen gewissen inneren Frieden aus, der aber nicht so besonders ernsthaft formuliert ist. Das passt dann auch zur folgenden Strophe, in der ich das Versteckspiel als Neckerei dargestellt habe.

Gleich einem Kaiser auf dem Stuhl
beschaue ich das Land.
Betrachte auch den Sonnenglanz
in rot-gelbem Gewand.

Die Sonne bleibt im Wald versteckt,
weil mit dem Mond sie gern sich neckt:
Er steigt hinauf, sie eilt hinunter,
und morgen wird ihr Spiel noch bunter.

Du siehst, ich habe gar nicht viel verändert. In der 1. und 3. Zeile habe ich auf ein Reimpaar verzichtet. Es wäre natürlich schön, wenn dort auch eines stünde.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen.
Natürlich hat es jetzt mit Deinem Text nicht mehr so sehr viel zu tun. Ich wollte Dir auch nichts vorschlagen, was Du dann voller Freude übernimmst, ich wollte nur mal ganz nebenbei aufzeigen, wie unzählig viele Möglichkeiten man mit wenigen Wörtern hat.

Dir noch viel Freude bei weiteren Werken!

Liebe Grüße von Vera-Lena



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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