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Leselupe.de > Humor und Satire
Sonntag bei Hempels
Eingestellt am 12. 06. 2001 20:55


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Willi Corsten
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Sonntag bei Hempels
satirische Betrachtungen


He Alter, hol den Totschl├Ąger raus
wir ├╝berfallen den Postboten im Haus
und gib endlich her deine Kohlen
ich will mir doch Rauschgift holen.

Mein B├╝bchen, sei nicht grob zu Papa
ich war doch immer nur f├╝r dich da
und schau nicht so kl├Ąglich betroffen
denn das Geld hab' ich l├Ąngs versoffen.

Wo war die Mama denn abgeblieben
hat sich bestimmt wieder rumgetrieben
mit dem Gangster Schweinebacke
dort hinten aus der Holzbaracke.

Mein B├╝bchen, das musst du verstehen
denn bei Tageslicht richtig besehen
kassiert sie doch nur mit feinem Gesp├╝r
von dem Kerl die teure Liegegeb├╝hr.

Und mein Onkel, der schlechte Hund
treibt es wieder mal viel zu bunt
hab' ihn vorhin in der Kirche gesehen
verd├Ąchtig nah beim Opferstock stehen.

Mein B├╝bchen, Onkel Eberhard
ist nun wirklich sehr apart
hilfsbereit will er die Knete holen
und so des Pfarrers R├╝cken schonen.

Frohen Tag noch, o mein Papa
du kannst mich mal, doch das wei├čt du ja
wenn ich erst zw├Âlf bin werdet ihr sehn
Erziehung ohne Vorbild ist wundersch├Ân.

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La Luna
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Hallo lieber Willi,

ein sehr kritisches Gedicht....gut gelungen.
Bei der "Liegegeb├╝hr" musste ich aber dennoch heftig schmunzeln.

Liebe Gr├╝├če
Julia

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Willi Corsten
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Liebe Julia

vielen Dank f├╝r deine Aufmerksamkeit.
Hast Recht, der Text ist hart. Doch wenn man das famili├Ąre Umfeld sieht, in dem manche Kinder verzogen werden, packt einen schon der Zorn. Hier sollten - bei aller Toleranz - gewisse Spielregeln angemahnt werden
findet
Willi

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Willi Corsten
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Stimmt, Sanne,

das Elternhaus ist ma├čgeblich beteiligt an der Entwicklung des Kindes, zumindest in den ersten zehn Lebensjahren. Wenn hier keine Grenzen abgesteckt werden und - noch viel schlimmer - jede Vorbildfunktion fehlt, darf sich niemand ├╝ber das oben geschilderte Verhalten des Jungen wundern.
Es gr├╝├čt dich lieb
Willi

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