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Leselupe.de > Anonymus
Sorgen
Eingestellt am 14. 02. 2010 07:03


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann



Ich mache mir Sorgen um Dich,
der Wind küsst Dein Gesicht,
ich schreibe ein Gedicht,
ich mache mir Sorgen um Dich.

Heute Nacht ging das Telefon,
aber was heißt das schon,
es war nur ungewohnt,
heute Nacht ging das Telefon.

Deine Stimme klang so allein,
hast Du geweint ?
ein Herzensstein ?
Deine Stimme klang so allein.

Ich träumte von Dir .
Eine Geschichte, ein wir.
Ein Leben im hier.
Ich träumte von Dir .

Ich mache mir Sorgen um Dich,
der Wind küsst Dein Gesicht,
ich schreibe ein Gedicht,
ich mache mir Sorgen um Dich.

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jon
Foren-Redakteur
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Lektor
Registriert: Nov 2000

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Ganz nett, aber …
… warum macht sich LyrIch Sorgen, wenn dem LyrDu ein sanfter Wind ins Gesicht haucht?
… Stimmen klingen nicht allein – weder "von selbst" noch "einsam". Das LyrDu kann eventuell "allein" klingen.
… wenn nachts das Tefelon geht (lassen wir diese Umgangssprache mal so stehen), dann bedeutet das schon was! Oder ist das LyrIch bei der Telefonseelsorge und schiebt grade Nachtdienst? Aber selbst da ist ein nächtlicher Anruf nicht "bedeutungslos" oder "üblich", nicht mal gemessen am "durchschnittlichen Anruf" bei der TS.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo Jon,
wenn der Wind das Gesicht küsst
ist man im Zeitensturm,
wenn Stimmen einsam klingen,
klingen sie nicht leutselig
oder fröhlich
und ein Anruf mitten in der Nacht
bei dem Wirrwarr der heutigen Zeit?

Du siehst, ich weiß auf alles eine Antwort
nur nicht, was ich tun soll.

Liebe Grüße

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jon
Foren-Redakteur
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Lektor
Registriert: Nov 2000

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Nun gut, das mit der Stimme ist wohl Geschmackssache (mit "einsam" hät's mich vielleicht gar nicht gestört), aber das mit wem Wind und der Zeit versteh ich nicht, und auch in "wirren Zeiten" ist ein Anruf mitten in der Nacht ein Zeichen von gewisser "seelischer Not" (es sei denn, irgend so ein besoffner Trottel denkt, er müsse seinen Bekannten mitteilen, dass er nun die Party zu verlassen gedenkt).

Was du tun sollst, weiß ich auch nicht, aber ich hätte Vorschläge:
Mach aus "Wind küsst" "Sturm schlägt" – da ist schon mal eine "schlimme Lage" symbolisiert.
Mach aus "klang so allein" eventuell(!) irgendwas mit "einsam".
Überdenke noch mal die Telefon-Strophe. Vielleicht was mit "ahnt' ich schon" (wenn man so an jemanden denkt, ist da vielleicht auch der Wunsch der Vater der Ahnung)?

Ach so, ich weiß, was du doch tun solltest: die Zeichensetzung korrigieren (vor Punkt un Fragezeichen kommt kein Leerzeichen hin), in Strophe drei die Sätze "richtig machen" (also mit Großschreibung).

Und weil wir grad dabei sind: Ich finde, es "klingt" besser, wenn bei Strophe 1, 2 und 5 die letzte Zeile auch jeweils ein eigener Satz ist. Wenn ich das Gedicht lese, lese ich ohnhin dort Einzelsätze. Alternativ und "rhythmisch und inhaltlich spannender" könnte ich mir auch sehr gut vorstellen:


Ich mache mir Sorgen um Dich.
Der Wind küsst Dein Gesicht,
ich schreibe ein Gedicht,
ich mache mir Sorgen um Dich.

Heute Nacht ging das Telefon,
aber was heißt das schon,
es war nur ungewohnt.
Heute Nacht ging das Telefon.

Deine Stimme klang so allein.
Hast Du geweint?
Ein Herzensstein?
Deine Stimme klang so allein.

Ich träumte von Dir.
Eine Geschichte, ein wir.
Ein Leben im hier.
Ich träumte von Dir.

Ich mache mir Sorgen um Dich,
der Wind küsst Dein Gesicht,
ich schreibe ein Gedicht.
Ich mache mir Sorgen um Dich.

__________________
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo Jon,

Du hast Dir reichlich Mühe gegeben
aus dem wenigen Deinen Schluß zu ziehen
und meinem dichterischen Kleinspiel
einen Rahmen zu ermöglichen,
mir damit auch meine Frage
indirekt beantwortet,
dafür vielen Dank.

Es bleibt mir nur zu sagen,
alles was einem wichtig erscheint,
man sollte sich darum kümmern.

Ade

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Nicht böse sein,

aber bei diesem Gedicht sträubt sich mir das Poetinnenhaar.
Wenn gereimt wird, sollte doch ein erkennbares Metrum eingehalten werden; das ist hier leider nicht der Fall. - Die inhaltliche Kuriositäten zählte Jon bereits auf.

Es gibt allerdings auch etwas, was ich richtig gut finde, nämlich die Wiederholung des ersten Verses pro Strophe. Das passt hier sehr gut!

Deshalb denke ich schon, dass du dir den Text nochmals vornehmen solltest (auch grammatikalisch). Substanz ist m. E. vorhanden!

Liebe Grüße
Heidrun

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