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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Soulmates never die (ein Auszug)
Eingestellt am 02. 11. 2016 16:31


Autor
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Dajadesi
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2016

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Kommentare: 3
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***

Einige Stunden sp├Ąter steht er mit dem R├╝cken zu ihr vor dem Herd, ist vertieft in das Bereiten des Essens und sie kann ihn vom Schreibtisch des Wohnzimmers aus beobachten. Sie sitzt nur mit einem Slip bekleidet auf dem B├╝rostuhl und dreht sich mit ihm leicht hin und her, gelangweilt, bis eben haben sie gev├Âgelt. Musik l├Ąuft, radikal laut, sie geben sich ihr hin, immer wieder schlie├čen sie die Augen, achten nur auf die Kl├Ąnge, die aus den Boxen dringen. Sie spreizt ihr Beine, Fensterbank und Wohnzimmertisch dienen zu ihrem Halt, sie zieht ihr H├Âschen beiseite und beginnt sich zu streicheln, stellt sich vor er drehe sich um und w├╝rde ihr zusehen. Sie wird feucht, ihren Kitzler umspielt schiebt sie nun gen├╝sslich einen Finger in sich, dann den zweiten. Es reicht ihr nicht aus, heute ist sie uners├Ąttlich, sie geht zu ihm, dr├Ąngt ihm ihre zwei Finger in den Mund, mit der anderen Hand packt sie ihn im Schritt. Er schaut ├╝berrascht, begreift dennoch sofort, saugt an ihnen und leckt dann dar├╝ber, er schmeckt sie noch. W├Ąhrend sie in die Hocke geht, ihm seine Boxershorts herunter zerrt, wandern ihre Finger augenblicklich wieder an ihre immer nasser werdende Spalte. Sie lutscht an seinen Hoden, leckt an seinem Schwanz entlang und schaut nach oben, ihm direkt in die Augen, er grinst kurz und gibt sich dann ihren Liebkosungen hin. Langsam nimmt sie ihn in den Mund, saugt an ihm, bei├čt sachte hinein, spielt an seinem B├Ąndchen. Sie wird schneller, z├╝gelt sich wieder. Eigentlich sollte er in ihrem Mund kommen, sie wollte ihn dabei sehen, doch sie will ihn in sich, hart und tief in sich. Nachdem sie ihn in die Hand nimmt, ihre Arbeit fortsetzt, fordert sie einen knappen Kuss, schiebt alles mit einer Handbewegung von der Arbeitsplatte der K├╝chenzeile in die Sp├╝le und nimmt auf dieser Platz. Er braucht sie nicht noch einmal anfassen, geschweige denn sie zu kosten, sie ist bereit, es ist nicht zu ├╝bersehen. Als er in sie gleitet, wird er beinah wahnsinnig, sie ist so warm und feucht, nach wenigen St├Â├čen sp├╝rt er sie kaum noch. Es macht ihn unwahrscheinlich an, sie st├Âhnt, ist laut, sie h├Âren Stimmen, Klopfen an der T├╝r, die Nachbarn haben wohl weniger Spa├č daran. Niemanden interessiert das im Geringsten. Dann zieht er sie herunter, dr├Ąngt sie auf die Knie, etwas benommen vom Fick lutscht sie seinen Schwanz, er packt sie an den Haaren, sie soll ihn gef├Ąlligst tiefer in den Mund nehmen, doch nicht lang und er kommt. Sie schluckt und wischt sich mit dem Handr├╝cken ├╝ber die Lippen, dann steht sie auf, blickt ihn an und w├Ąhrend sie ihm zuzwinkert und wieder ins Wohnzimmer geht sagt sie: ÔÇ×Lecker, ...wann gibt es denn nun eigentlich Essen?ÔÇť Dieser stete Wechsel zwischen den intimsten, intensivsten Momenten und roher Dominanz, sich nur dem Trieb hingebend, ist genau ihr Ding.


***

Der Schnee rieselt vor sich hin, als sie Hand in Hand durch die belebte Londoner Innenstadt schlendern, trotz des Wetters herrscht reges Treiben. Die ersten Geschenke f├╝r die kommenden Weihnachtsfeiertage werden gekauft. Zu gern h├Ątten sie sie gemeinsam verbracht, es ist das erste Weihnachten, welches sie als Paar h├Ątten verbringen k├Ânnen, doch sie m├╝ssen beide ihrer Arbeit nachgehen, so kam es zu dem Kurztripp ihrerseits zu ihm. Vor wenigen Stunden noch sa├č sie zum ersten Mal in ihrem Leben ├╝berhaupt in einem Flugzeug, der Flug dauerte nicht allzu lang, was sie zu seiner Belustigung begr├╝├čte. Er war wenige Tage zuvor zu ihr gekommen, um sie dann auf dem R├╝ckflug wie geplant mit zu sich zu nehmen, wenn auch nur f├╝r eine Woche. Es wurde Zeit nach den Monaten, die sie bisher zusammen verbrachten. Er hatte sie gefragt, was sie sehen wollte, doch sie ├Ąu├čerte nur den Wunsch ungezwungen durch die Stadt laufen zu wollen und alles auf sich wirken zu lassen, dies verriet viel mehr ├╝ber eine Stadt und deren Menschen, als die von Touristen ├╝berlaufenen Sehensw├╝rdigkeiten abzuklappern. Gesagt getan, doch erst nach einem Rundgang durch sein Haus, bei dem er einfach nur langsam hinter ihr her ging und sie beobachtete, brachen sie auf. Sie scheint ihre Umgebung v├Âllig in sich aufzunehmen, aufmerksam wanderten ihre Augen im Foyer umher, dann in dem gro├čen Wohnzimmer, sie strich immer noch in ihre Jacke geh├╝llt sachte ├╝ber die aneinander gereihten Buchr├╝cken im Regal, ├╝ber die Schallplatten, hielt kurz inne und zog eine Schallplatte hervor, betrachtete sie, um sie gleich darauf aufzulegen, als w├Ąre es das Selbstverst├Ąndlichste. Mit Beethoven's Mondscheinsonate lief sie weiter von Raum zu Raum, unbewusst zog sie ihre Jacke irgendwann aus u legte sie schlie├člich auf dem Weg nach oben auf dem Treppengel├Ąnder ab. Sie schien ihn gar nicht wahrzunehmen. Sie ist sichtlich angetan von den gro├čz├╝gig geschnittenen R├Ąumen, nichts ist ├╝berf├╝llt, nichts darin wirkt ├╝berfl├╝ssig. Alles ist klar und gradlinig eingerichtet und doch strahlen die Zimmer W├Ąrme aus, f├Ârdern ihr Wohlbefinden zus├Ątzlich.W├Ąhrend sie zum ersten Mal nach all den Monaten in seiner vertrauten Umgebung ist, ihr gedanklich all die Momente durch den Kopf gehen, was er an dieser Stelle tat oder wohin er sich gerade begab, als er mit ihr das ein oder andere Mal telefonierte, nebenher seine Koffer packte oder wieder irgendetwas verlegt hatte und fluchend durch das Haus jagte, musste sie unwillk├╝rlich l├Ącheln. Endlich war sie bei ihm. Im Schlafzimmer sah sie sich um, er stand l├Ąssig am T├╝rrahmen gelehnt und beobachtete sie, ebenfalls mit einem L├Ącheln im Gesicht, er am├╝sierte sich, bis er auf sie zuging und sie aus ihren Sachen sch├Ąlte. Nun sitzen sie in einem Caf├ę, die H├Ąnde w├Ąrmend um die hei├čen Tassen gelegt und erz├Ąhlen ├╝ber ihre ersten Eindr├╝cke. Doch noch ist sie v├Âllig reiz├╝berflutet, leicht ├╝berw├Ąltigt von all dem bisher erlebten. Eine ganze Weile verbringen sie dort, lassen die Zeit und die Menschen an sich vorbei ziehen und genie├čen nur den Moment, lassen den allt├Ąglichen Stress aller hinter sich.





***

Eigentlich wollten sie sich, nachdem sie den letzten Tag damit verbrachten, auf der Couch zu liegen, DVD's zu schauen und seine Musik-, Kunst- und B├╝chersammlung zu durchst├Âbern, einen weiteren sch├Ânen Tag in der Stadt machen. Essen gehen, danach in einige Boutiquen schlendern. Doch nun liegen sie beide auf seinem riesigem Bett, die T├╝r zum Ankleidezimmer steht weit offen, auf den Nachtschr├Ąnken verteilt mittlerweile die zweite Flasche lieblichen Rotweins, samt halb geleerten Gl├Ąsern. Sie lachen wie Kinder ├╝ber sich selbst, die Wirkung des Alkohols entfaltet sich zusehens. Vor mehr als zwei Stunden stand die Frage im Raum, welches Outfit passend sei, f├╝r den anstehenden Tag, nun ist es bereits Nachmittag und beide denken nicht im Traum daran, dies f├╝r eine Shoppingtour zu unterbrechen. W├Ąhrend er sich zuvor in einem Damenrock pr├Ąsentierte, um sie zum L├Ącheln zu bringen wie auf einem Catwalk entlang spazierte, schminkte sie sich gerade im anliegenden Bad. Sie drehte den Spie├č um und zeichnete filigran ├╝ber ihre Oberlippe einen schwarzen Schnurbart nach, zielgerichteten Schrittes stolzierte sie in schwarzen Pumps, schwarzem Satinh├Âschen mit passendem BH auf ihn zu. Mit ihrem Oberk├Ârper dr├╝ckte sie ihn gegen die Wand und grinste ihn frech an. Er musste l├Ącheln, denn ihr schwarzer Bart stand so sehr im Kontrast zu ihren knallrot nachgezogenen Lippen. Ihr Augenaufschlag war einfach umwerfend, wie sie ihn gerade ansah. Noch bevor er dazu kam, k├╝sste sie ihn derb und lie├č erst nach einigen Minuten wieder von ihm ab. Strahlend standen sie Bauch an Bauch gegen die Wand gelehnt, er im Rock, sie nur in Unterw├Ąsche gekleidet, mit verschmierten Gesichtern. Ihr Blick wanderte an seiner Brust entlang nach unten, blieb kurz an seinen hervorstehenden Beckenknochen h├Ąngen. Es machte sie unwahrscheinlich an, sein steifes Glied zeichnete sich unter dem Stoff ab. Sie strich ihm, mit der flachen Hand genau den Weg nehmend, wie ihre Augen zuvor, ├╝ber die Brust, den Bauch entlang, seine Beckenknochen streifend und verschwand schlie├člich unter seinem Rock. Langsam umschloss sie ihn mit der Hand, bewegte sie ganz zart auf und ab. Er schaute ihr direkt in die Augen, musterte sie w├Ąhrend ihrer Arbeit, seine Arme hingen einfach nur seitlich herunter. Sie bewegte sie schneller, dann wieder langsamer, griff zwischendurch mit der anderen Hand seine Hoden, zog mit dem Finger an seinem Damm entlang. Er sah wie sich ihre wohlgeformten H├╝gel, eingeschn├╝rt in dem durchsichtigen dunklem BH bei ihrer schneller werdenden Atmung hoben und senkten. Es erregte ihn noch mehr, am liebsten h├Ątte er sie auf der Stelle gefickt, doch er genoss ihr Spiel zu sehr. Sie ging auf die Knie, schlug den Saum des Rockes hoch gegen seinen Bauch und hielt ihn mit der Hand fest, er sollte ihr zusehen k├Ânnen. Sie leckte ├╝ber seinen Penis, legte ihn sich mit ihrer Zungenspitze langsam in ihren Mund. Fest von ihren Lippen umschlossen spielte sie mit seiner Kuppe, saugte an ihr, bewegte sich rhythmisch, dann lie├č sie ihn ganz in ihren Mund gleiten. Sie war so warm. Er st├Âhnte, dann begann sie erneut, leckte dar├╝ber, ganz nah hauchte sie warmen Atem auf seinen Schwanz, dann blies sie leicht Luft dar├╝ber, nur um ihn dann wieder vollkommen in sich aufzunehmen und zu w├Ąrmen. Ihre Rechte streichelte ihn, die Innenschenkel entlang, kratzend am Oberschenkel, seinen Po, kniff leicht hinein, nicht zu kr├Ąftig und ganz schnell, denn noch sollte er nicht kommen. Sie h├Ątte dies noch Stunden tun k├Ânnen, doch mit einem leichten Kreisen um seine Eichel mit ihrer Zunge, um den leichten Biss wieder gut zu machen, der ihn vor Lust erneut aufst├Âhnen lie├č, endete sie. Stand auf, legte ihre Hand an sein Gesicht, setzte ihren Daumen an seine Lippen, wie sie es so oft macht, fuhr langsam mit diesem an ihnen herunter, durch sachten Druck auf sein Kinn ├Âffnete er unweigerlich etwas den Mund. Sie k├╝ssten sich, ihre Zungen liebkosten sich gegenseitig, dann zog sie ihn auf die Bettkante. Er setzte sich darauf, wieder k├╝ssten sie sich. Dann streichelte sie seine Schenkel noch einmal und verschwand unter seinen Rock, sie k├╝sste ihn dabei fordernd. Er legte sich w├Ąhrend des Kusses nach hinten, sie r├╝ckte n├Ąher an ihn heran, ohne sich von seinen Lippen, seinem erigiertem Schwanz zu l├Âsen. Ihre Bewegungen wurden heftiger, sie presste ihr Becken gegen seine H├╝fte. Er war kurz davor zu kommen. Dann ein erl├Âsendes St├Âhnen zwischen ihren stillen, sich dennoch ber├╝hrenden M├╝ndern. Warm lief es ihr der Hand entlang, ganz sachte beendete sie es, zog seine Vorhaut langsam wieder sch├╝tzend nach vorn und verharrte in dieser Stellung wieder einige Sekunden. Die Stirn aneinander gelegt, schaute sie ihn an, bis sich sein Atem wieder beruhigte. Dann grinste sie und wischte ihre Hand an seinem Bauch trocken. Nun lachte er und verzog das Gesicht. Dann verbringen sie die n├Ąchsten Stunden damit, ihre Kleidung zu probieren, zu tauschen, besonders alte oder exotische St├╝cke seinerseits l├Ącherlich stark in Szene zu setzen und dazu noch extravaganteres Make up aufzulegen. Nun liegen sie da, ersch├Âpft von ihrer eigenen Modesession, dem Sex und dem viel zu guten Wein, befriedigt und gl├╝cklich. Dieser Tag geh├Ârt ihnen, ebenso wie die folgende Nacht.

***

Seit einer halben Stunde sitzt sie gelangweilt vor ihrem Laptop, sie hat mit einer Freundin gechattet, doch diese verabschiedete sich vor einigen Minuten. Nun surft sie im Netz durch einige Seiten, sie hatte p├╝nktlich Feierabend und beschloss mangelnder Motivation halber heute einfach mal nichts zu tun. Drau├čen ist es bereits dunkel, sie hat Kopfh├Ârer auf und stammelt den Text des Placebo Songs mit, welcher gerade l├Ąuft. Eine ganze Weile hat sie widerstanden nachzusehen was die Klatschseiten ├╝ber Stars und Sternchen so berichten, interessiert hat es sie noch nie wirklich, abgesehen von ernsthaften Informationen ├╝ber Musik und interessanten Musikern, die sie reizten. Doch seit er in ihr Leben getreten ist, zieht es sie ├Âfter auf solche Portale, immer wieder ├Ąrgert sie sich ├╝ber diese bei den Haaren herbei gezogenen Halbwahrheiten und regt sich, mit den Augen rollend, dar├╝ber auf. Anders sollte es ihr auch jetzt nicht ergehen. Er meinte einmal zu ihr, sie sollte sich so etwas nicht ansehen, gute und wahrheitsgetreue Interviews sind wohl weitaus ernstzunehmender als solche Internetseiten. Sie schlie├čt die Seite und ihr Blick f├Ąllt auf den kleinen h├Âlzernen Schriftzug an ihrer Wand gegen├╝ber ÔÇ×Augen zu und tanzenÔÇť, sie schlie├čt die Augen, l├Ąsst ihre Gedanken treiben, sich mitrei├čen, springt auf und tanzt wie es ihr in den Sinn kommt wild zur Musik.

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Dajana Lange

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