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Leselupe.de > Kurzprosa
Sozialstunden
Eingestellt am 04. 06. 2002 15:14


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Die richterliche Anordnung war gefÀllt:

„Wegen Verweigerung der Sicht in die Unterlagen ergeht folgender richterliche Befehl: Der Angeklagte hielt es nicht fĂŒr notwendig seine Dokumente hier persönlich zu zeigen. Es wĂ€re dringend erforderlich gewesen Einsicht in die Papiere des Angeklagten zu nehmen. Außerdem ergeht das Urteil wegen Verweigerung der Auskunftspflicht an den Angeklagten. Aus dem Grund muß mit einer Strafe in Form von Sozialstunden gerechnet werden.“ So stand es in dem Brief, den Thorsten in seinem Briefkasten fand. Thorsten war darĂŒber sehr erbost. Warum entzog man ihm sĂ€mtliche Freiheiten? Er hatte keine Lust zu diesem Gericht zu laufen um dort zu beweisen, dass er Thorsten Ratzke war, das wusste doch jeder, was ging es den Richter an.

Doch am Wochenende war es wieder genauso. Er musste, ob er wollte oder nicht seinen Ausweis dem stÀdtischen GÀrtner zeigen, der ihn zur Arbeit einteilte und das alles nur, weil er sich nicht persönlich vorgestellt hatte. Ein ganzes Wochenende ohne Freude, nur Gartenarbeit in den stÀdtischen Anlagen? Ach, wÀr er doch besser kurz zum Sehen dort hingegangen. Es hÀtte sicher nicht lange gedauert!

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