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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Spätes Glück
Eingestellt am 15. 07. 2001 16:41


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visco
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Spätes Glück

Spätes Glück


I

1 Ob sie manchmal nachts, wenn auch sie nicht einschlafen kann, über mich nachdenkt und sich dann vorzustellen versucht, weshalb wir uns seinetwillen getrennt haben? Ob sie vielleicht dahinter kommt?

2 Es ist lange her, daß ich S. das letzte Mal sah. Wir haben uns gut verstanden damals, sie und ich. Zumindest dachten wir das. Alle dachten das, wenn wir uns Arm in Arm in der Öffentlichkeit zeigten, und kopfschüttelnd strafende Blicke wirkungslos an uns abprallten.

3 Bevor ich S. kennenlernte war ich eine wie alle anderen, eine von vielen, unauffällig, schrecklich normal. Ich ging damals auf eine dieser Schulen, auf die alle gehen, die man vermißt, wenn es vorbei ist, was man später für kindisch hält. Das Leben breitete sich vor mir aus, nichtssagend und voller Möglichkeiten, von denen ich keine so recht wahrnehmen wollte und mich daher für einen Aufschub entschied.

4 Aus Protest wählte ich ein Studienfach, das weder meinen Neigungen noch den biederen Erwartungen meiner Eltern entsprach. Wir hatten beide Unrecht.

5 Die Eingewöhnungsphase, die allgemeinhin als üblich gilt, kostete ich in vollen Zügen aus. Eigenes Auto, eigene Wohnung, neue Freunde und welche, die es werden wollen, und Papa bezahlt. Das ging so lange gut, so lange ich zum Wäsche waschen nach Hause kam.

6 Meistens fuhr ich schon samstags und blieb über Nacht, später dann gerade noch pünktlich zum gemeinsamen Mittagsessen. Dann gingen mir die vielen Fragen auf die Nerven.

7 S. fuhr nie nach Hause oder nur selten. Ihre wenigen Klamotten wusch sie auf der Hand. Manches brachte sie in die Reinigung. In den Semesterferien ging sie jobben, weil es niemand gab, der immer noch bereitwillig die Rechnungen bezahlte. Eigentlich hatte es nie jemanden gegeben.

8 Sie hat nie viel darüber erzählt. Das war auch nicht wichtig. Alles, was wir voneinander wissen mußten, lasen wir uns von den Augen ab.


II

9 Sie hat sich ziemlich verändert seit damals. Wir beide haben das. Auch der Blick ist nicht mehr derselbe. Müde und abgespannt ist er geworden, mit deutlichen Ringen unter den Augen. Mit drei Kindern ist das wohl nicht anders zu erwarten.

10 P. ist anders als ich erwartet hatte, nicht unsympathisch, nur eben anders. Wenn sie etwas tut, das ihm nicht paßt, dann kann er ziemlich ruppig werden. Ich glaube fast, er ist stolz darauf, daß sie sich das gefallen läßt. Vermutlich hat es Jahre gekostet.

11 Es war ihr nicht recht, als ich sie einlud, damit sie auch K. kennenlernt. Ich wußte das, ich spürte es, und ich tat es trotzdem. P. sagte sofort zu. Sie sind erst vor kurzem hergezogen und haben noch nicht viele Kontakte.

12 K. ist kein Blender. Witze erzählen kann er nicht. Aber wenn er von seinem Beruf erzählt, taut er auf. Er weiß Bescheid darüber, was im Theater läuft. Mit den wichtigsten Galeristen ist er befreundet. Die Bilder in unserem Haus zeugen davon. Er kennt die besten Jahrgänge der Weine und weiß, wo man sie am günstigsten einkauft. Seine Anzüge sind weder modisch noch bieder. Wenn er in die Praxis geht, trägt er eine Krawatte. Zu Hause zieht er sie aus. Ich glaube, S. kann ihn nicht leiden.


III

13 Erst ein halbes Jahr später treffe ich sie wieder, wieder zufällig, aber diesmal ohne P. und ohne die Kinder. Wir gehen wieder spazieren, so wie damals, durch den Park, und zurück, Hand in Hand. Sie hat das Studium wieder aufgenommen. Sie ist ganz sicher, daß sich alles ändert, sobald sie eine Stelle findet, die ihr zusagt. Zufällig stimme ich ihr zu, zufällig hat sie gute Laune und lacht, zufällig schlafen wir wieder miteinander.

14 In den Semesterferien lieben wir uns auch tagsüber, wenn es niemand sieht sogar im Park, hinter ein paar Büschen, rittlings am See. Es ist beinahe so wie früher. Doch meistens ist sie zu müde dazu. Sie kommt abends nach Hause, spricht kaum, küßt nicht, lächelt nicht, schlüpft aus den Schuhen, sieht nur kurz nach den Kindern, die ich zu Bett bringe, ist eine Kleinigkeit von dem, was ich vorbereitet habe und verschwindet im Arbeitszimmer.

15 Wenn ich Bekannte von früher treffe oder Freunde von K., dann wird dies meist peinlich. Ich weiß dann nicht, wie ich ihnen beibringen soll, daß ich kein kleines Mädchen mehr bin sondern eine Person, die weiß, was sie will, die man zu respektieren hat.

16 Ich wollte mit S. darüber sprechen, aber die hat im Moment Wichtigeres im Kopf. Sie sieht bleich aus und hat wieder Augenringe bekommen. Sie arbeitet einfach zuviel. Das reibt sie völlig auf. Auch sie führt ihre Schweigsamkeit, die ich ihr vorwerfe, auf die Arbeitsüberlastung zurück. Wer dauernd unter Stress steht, ist nicht in der Lage, auf jede Stimmung des Partners einzugehen. Sobald sie das Studium beendet hat, wird alles besser werden.


IV

17 Manchmal nachts, wenn ich nicht einschlafen kann, denke ich über uns nach und versuche mir vorzustellen, weshalb wir uns ihretwegen getrennt haben. Aber ich komme einfach nicht dahinter.

18 Dann ist es endlich geschafft, und wir lassen eine riesen Party steigen. Auch meine Eltern sind da. Meine Mutter hilft sogar bei den Vorbereitungen. Wir feiern das ganze Wochenende. Sekt und Bier fließen in Strömen. Einer kotzt in die Badewanne. Am zweiten Abend kreuzt die Polizei auf, da man nicht zwei Mal hintereinander auf den Langmut der Nachbarn zählen darf. Trotzdem war es ein tolles Fest. S. ist stolz und überglücklich, und ich freue mich für sie.

19 Als ich K. das erste Mal wiedertreffe, weiß ich erst nicht, was ich sagen soll. Die Blagen an meiner Seite benehmen sich, als wären es meine. K. sieht darüber hinweg. Ich glaube, er liebt mich noch immer.


V

20 Seit unserem Urlaub in G., das ist jetzt auch schon wieder ein halbes Jahr her, habe ich wieder öfters an sie gedacht. Eigentlich mehr an die Kinder. Ob sie mich wohl vermissen? Ganz sicher tun sie das.

21 Ich freue mich für S., daß sie endlich eine Stelle gefunden hat, die ihr zusagt. Wer eine Aufgabe hat, die ihn befriedigt, ist eher in der Lage, auf die Wünsche und Launen des Partners einzugehen.

22 Ich vermisse die Kinder sehr. Ich glaube, ich möchte auch welche. K. hat nichts dagegen. Er weiß, daß ich nicht deshalb zu ihm zurückgekehrt bin.


VI

23 Manchmal nachts, wenn wir beide mal nicht einschlafen können, denken wir nicht mehr darüber nach, weshalb wir jetzt glücklich sind. Wir versuchen uns auch nicht länger vorzustellen, wie es wohl wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre. Im Nebenzimmer ist alles ruhig. Zufrieden schlafen wir dann endlich ein.

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Der kleine Grauhai
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das

ist schön. Ich finde aber das du die vielen Zahlen weglassen könntest. Die verstehe ich nicht. Warum hast du das gemacht? Fragt sich der (kleine) Grauhai.
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visco
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Hallo kleiner Grauhai!

Es freut mich, daß dir die Geschichte gefällt (ehrlich gesagt hatte ich das vermutet ).

Wie (fast) immer, habe ich mir ´mal wieder eine ganze Menge dabei gedacht - hoffentlich merkt man es nur diesmal nicht so.
Eigentlich gehören die jeweiligen Abschnitte eingerückt mit einer Abschnittsnummerierung links daneben. Das schafft eine klare Gliederung, ohne daß die Zahlen dabei zu sehr ins Gewicht/Auge fallen. Leider sind die Möglichkeiten zur Formatierung hier ziemlich begrenzt.
Auf deinen Hinweis hin habe ich die Abschnittsnummern in die jeweils erste Zeile mit aufgenommen, um den zugegeben etwas störenden Überschrifteneffekt zu vermeiden.

Du möchtest eine Erklärung für die Strukturierung? Also schön.
Vorab: natürlich hat die Form etwas mit dem Inhalt zu tun.
Unsere Erzählerin mag es nicht zugeben wollen, aber sie hat es noch immer nicht verkraftet. Durch irgend etwas wird sie ständig daran erinnert. Aber sie möchte es endlich abschließen, zu den Akten legen, mit sich selber ins Reine kommen. Vor allem aber will sie es verstehen.

Über das Stadium, von sich selbst in der dritten Person zu sprechen, ist sie hinaus. Jetzt versucht sie, den ihr noch immer verborgenen Sinn auf systematischem Wege zu ermitteln.
Sie sagt die Wahrheit, wenn sie behauptet, daß sie sich nicht länger vorzustellen versucht, wie es wohl wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre. Aber sie will wissen, WARUM es so gekommen ist. Erst dann glaubt sie beurteilen zu können, ob das gut ist oder nicht.
Mit ihrer systematischen Einteilung der einzelnen Entwicklungsstufen in kleine Sinnabschnitte hofft sie analytisch vorzugehen und die gesuchte Erklärung förmlich zu umzingeln.

Die Geschichte wird nicht in einem Fluß erzählt. Man wird zum Absetzen gezwungen. Dies weist zum einem auf gewisse Auslassungen hin. Zum anderen macht es deutlich, daß auch die Erzählerin immer wieder neu ansetzen muß, da sie eigentlich nicht darüber reden will. Es läßt ihr nur keine Ruhe.
Was die Auslassungen angeht: die Erzählerin will sich auf das Wesentliche konzentrieren, denn sie will ja analytisch, systematisch sein. Im Grunde sind die einzelnen Abschnitte nicht Teil einer Erzählung, sondern es sind Antworten auf Fragen, die sie sich selber stellt. Sie führt sozusagen ein Interview mit sich selbst, nur daß uns die Fragen verborgen bleiben. (Es sollte leicht fallen, zu jedem Abschnitt eine Frage zu formulieren, für welche der betreffende Abschnitt die Antwort liefert.)

Eine Gliederungsebene darüber gibt es die 6 Kapitel.
Kleiner Exkurs: Die "6" ist wirklich eine tolle Zahl. Ein Würfel hat 6 Seiten, die höchste Augenzahl ist 6, zusammen 6 Augen haben auch die drei Kinder oder S., K. und die Erzählerin, 3! (sprich: 3 Fakultät = 3*2*1) ist 6, die "6" ist die kleinste (natürliche) Zahl, die (ohne Rest) durch 2 und 3 teilbar ist, ... ich könnte noch weitermachen, aber das soll vorerst genügen.

Das hat ´was mit Mathematik zu tun? - Nicht wirklich. Aber auch die 23 Abschnitte sind kein Zufall. Zum einen finden wir in der Zahl "23" die beiden o.g. Teiler von 6: 2 und 3.
Die "2" steht für die Zweierbeziehung (in II.2 ist es Erzählerin-S.; in II.12 ist es Erzählerin-K.; in V.22 ist es wieder und diesmal endgültig Erzählerin-K.).
Die "3" steht für mehreres: a) die 3 Hauptpersonen: Erzählerin, S. und K.; b) die 3 Alternativen der Erzählerin: Beziehung mit S., mit K. oder mit keinem von beiden; c) die 3 Kinder, die der Erzählerin ans Herz wachsen; d) die 3 Beziehungswechsel: von S. zu K., wieder zu S. und wieder zurück zu K..
Und was ist mit P.? Sind es nicht eigentlich zwei Paare, also 4 Personen? - Nein. P. spielt keine entscheidende Rolle, zumindest nicht für die Erzählerin. (Hinweis am Rande: teilt man die 6 Kapitel durch 4, geht es nicht glatt auf. Man erhält 3 und einen Rest. Mehr ist P. eben nicht.)

Puh! Und das soll alles in den Zahlen stecken? Wer soll das bemerken? - Man kann, wenn man will, und sogar noch sehr viel mehr . Für das Verständnis der Geschichte ist es jedoch nicht erforderlich, nur unterstützend. Ich liebe eben versteckte Hinweise. (Du wirst welche finden, wenn du danach suchst.)


Soll ich die Zahlen immer noch weglassen?


Allerliebste Grüße,
Viktoria.

__________________
Ich hatte eine Lösung gefunden, nur passte sie nicht zum Problem.

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Der kleine Grauhai
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ein jemand der Zahlenspiele verabscheut, trotz deiner vielen Mühen mir die Zahlen näher zu bringen, ja. Obwohl die neue Variante viel besser ist. Und verschäme mich doch nicht so mit solch Riesen Antworten. Mein Höchstsatzzahl ist 7. . Ohne versteckten Sinn... . Liebe Grüße vom (zahlenlosen) Grauhai.
__________________
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lara_star
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Hallo Viktoria,

also mich haben dieZahlen wenig gestört und Deiner Erklärung derselben fand ich schon fast eher verwirrend

Ich fand sie auch als Gliederung, der zeitlichen Abschnitte, da sie ja nicht am Stück gedacht sind, sondern scheinbar zu verschiedenen Zeitpunkten gehören, eher gut.

>Zufällig stimme ich ihr zu, zufällig hat sie gute Laune und lacht, zufällig schlafen wir wieder miteinander

Ich versteh nicht was es, wenn es wirklich nur Zufall ist ihr zuzustimmen, damit zu tun hat, daß sie gerade gute Laune hat, das passt eher zu dem folgeneden Zufall, der sich aus dem 2. zu ergeben scheint.

Und zu dem Semesterferien, sind es die von S. oder die der Erzählerin?
Denn sie hat S. wohl verdammt lange nicht gesehen, wenn S. Zeit hatte drei Kinder zu bekommen. In der Zeit sollte sie selbst wohl fertig sein mit dem Studieren oder nicht?
Warum ist es dann für sie entscheidend, daß es Semesterferien sind? Sollte sie nicht irgendeinen Job haben (wovon lebt sie sonst), wo sie dann vielleicht selbst tagsüber keine Zeit hat?
Alles nur Kleinigkeiten, aber an denen blieb ich kurz hängen.
Und auch dann im selben Abschnitt, also zur selben Zeit? Da S. kommt erst abends heim und ist "meistens zu müde".
Passt für mich nicht so ganz zusammen.

Und auch zwischen 17 und 18, meist scheint es eine chronologische Reiehenfolge, aber 17 ist ja quasi im JETZT und 18 dann wieder Folge von 16.

Und im letzten, bei 23 ist mit zumindest nicht klar, mit wem sie nun gerade zusammen ist. Oder was es bedeutet, daß es im Nebenzimer ruhig ist.
Und wie kann sie wissen, wer auch immer neben ihr liegt, worüber er/sie nachdenkt?
Oder eben gerade nicht?

Es läßt einfach sehr viel Interpretationsspielraum zu, aber ohne, daß man irgendwelche Hinweise hätte, in welcher Richtung.
Ich finde es prinzipiell gut, wenn nicht alles zu plakativ ist, aber wenn man zu sehr raten muß, finde ich ein bischen übertrieben.

Die Geschichte an sich gefällt mir gut. Und ich finde diese Ruhelosigkeit, also, die Ruhe die sie noch nicht gefunden hat sehr schön beschrieben.
So long,
Lara

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the trick is to keep breathing - Garbage

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visco
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Reaktionen

@der kleine Grauhai:
Bitte verzeih´ mir meine bisweilen ausschweifende Ader.
Meine Ausführungen waren spontan und weniger überdacht. Sorry.


@Lara:
Es freut mich, daß dir die Geschichte gefällt. Herzlichen Dank für dein liebes Lob!

Das mit den zeitlichen Abschnitten stimmt natürlich. Hatte ich das trotz aller Ausführlichkeit vergessen zu erwähnen? Schluck!

Zuzustimmen setzt eine Bewertung voraus. Die Erzählerin (E.)aber stimmt ihr einfach zu, weil sie es will. Da sie keine bessere Erklärung auf Lager hat, nennt sie es zufällig.
S. hat das Studium wieder aufgenommen, also sind es ihre Semesterferien. Statt "meistens" könnte es auch "in der übrigen Zeit" heißen, aber das würde die Sem.fer. ausschließen. Für die E. ist es so häufig, daß sie es (enttäuscht) "meistens" nennt.

In 17 stellen sich bei der E. erste Zweifel ein (während sie noch mit S. zusammen ist). S. geht nicht in dem Umfang auf sie ein, wie sie es sich wohl gewünscht hat. In 16 hatte sie sich noch mit einer Erkärung trösten können. Nun stellt sie fest, daß es eigentlich nicht anders ist als mit K..
In 18 tritt der Fall ein, auf den die E. lange gewartet hat, und der sie vieles hat ertragen lassen. Sie hofft, daß ihre Zweifel nun ein Ende haben, doch ihre Erwartungen sollen nicht erfüllt werden.

Aus 22 geht eindeutig hervor, daß sie zu K. zurückgekehrt ist - und daß sie Kinder will.
In 23 liegen also die E. und K. zusammen. Im Nebenzimmer schlafen die Kinder. (Es gibt übrigens noch andere Gründe, weshalb man mal nicht sofort einschlafen kann als sich das Hirn zu zermartern .)


Viele liebe Grüße an euch beide,
Viktoria.

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