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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Spätpubertät
Eingestellt am 03. 09. 2002 08:04


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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

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Die Leiden des alten Gebhart (Teil I)




(1) Gebhart, ein Dominikanerpater, der in seiner Jugend viel der Selbsthilfe gefrönt hatte, war schon in reifere Jahre gekommen, als er von seinen Oberen als Beichtiger in das Neubad, ein Frauenkloster strengster Observanz, berufen wurde. Er bezog eine recht wohnlich eingerichtete Klause, die auf den Klostergarten gerichtet war, der nicht nur der Erholung der Nonnen, sondern auch als Spielplatz der jungen Mädchen diente, die im Internat des Klosters ausgebildet und erzogen wurden. So weckte Gebhart morgens das Gezwitscher der Vögel, und oft, wenn er nachmittags die Predigt für den Sonntag vorbereitete, lenkte ihn das laute Spiel der Zöglinge ab. Wehmütig folgte sein Blick dann den munteren Mägdlein, und eh er es sich versah, fiel er wieder den verbotenen Spielen seiner Jugend anheim. Er begann, das Gewicht seines Gemächtes zu spüren, und unwillkürlich fanden die Hände den Weg zurück zur sündigen Beschäftigung, gelangten wie von selbst in entlegene Zonen, während sein Blick auf den jungen Schülerinnen ruhte, deren knospende Protuberanzen er unter den leichten Sommerkleidchen verborgen wusste. Und je mehr Gebhart sich Erleichterung verschaffte, desto anklagender und ermahnender fielen seine sonntäglichen Predigten an die Nonnen aus. Dann polterte er von der Kanzel herab: „Hier stinkt es! Euer Hochmut stinkt! Eure Selbstgefälligkeit schreit zum Himmel, mit der ihr es euch anrechnet, dass ihr der Fleischeslust entsagt habt, dass ihr ohne Sünde seid! Bräute Christi nennt ihr euch. Was bildet ihr euch ein? Ihr träumt euch euren Christus, und wenn er in eure Träume kommt, kommt niemand, nur ihr! Ich werde euch lehren, Bräute zu sein, bei der Hochheiligen Vorhaut Jesu, ich werde euch lehren!„

(2) Nach solcher Unterweisung begannen die Nonnen schwere Träume zu träumen. Heilande aller Schattierungen bevölkerten ihre Gedanken. Pater Gebhart spendete das Sakrament der Busse. Im Halbdunkel des Beichtstuhles hörte er konfuse Konfessionen. Die Nonnen lispelten ihre Sünden, während Gebhart leise schabend Hand an sich legte. Seufzer der Erleichterung entfuhren ihm, die seine Beichtkinder auf die Schwere ihrer Sünden bezogen. Pater Gebhart trug ihnen jedesmal eindringlich auf, der Hochheiligen Vorhaut Jesu besondere Verehrung zu erweisen, wie es die Kirche seit dem Mittelalter immer wieder nutzbringend empfohlen habe. Denn die Hochheilige Vorhaut sei das Einzige, was der himmlische Bräutigam von sich auf Erden, und damit besonders seinen irdischen Bräuten, zurückgelassen habe. Von der heiligen Jungfrau hingegen, die ebenfalls in den Himmel aufgefahren sei in einem Winkel von 45 Grad, sei hienieden leider nichts übrig geblieben.

(3) Nachdem die Nonnen in einen andauernden Zustand der erregten Selbstbeobachtung versetzt waren, baute Pater Gebhart seine segensreiche Tätigkeit weiter aus. Dabei kam ihm sein Wissen aus dem Beichtstuhl über die besonderen Vorlieben seiner Beichtkinder sehr zustatten. Geduldig explorierend und beratend führte er jedes Schäflein unaufhaltsam seiner Bestimmung entgegen, die so wenig mit dessen Seelenheil und so viel mit Gebharts Vergnügen zu tun haben sollte. Vor allem predigte er Demut, geisselte den Stolz, der in seiner subtilsten Ausprägung dazu führe, sich für die Sünde als zu gut zu halten. „Der Herr wird euch prüfen, meine Töchter, durch mich wird er euch prüfen, denn nichts geschieht ohne den Willen des Herrn, ihr wisst ja, kein Sperling fällt vom Dach, ohne dass es im Ratschluss der Herrn gelegen ist.„





(4) Zuerst galt es, der Äbtissin neue Blickwinkel zu eröffnen, bisher Fragloses fragwürdig zu machen und die keimende Verunsicherung dann zu priesterlicher Anleitung auszunützen. So geschah es, dass die Oberin eines Tages reif wurde für Gebharts Absichten. Sie hatte gerade gebeichtet, und der Dominikaner holte zu letzten Schlag aus: „Gott selbst hat dich an die Spitze der Nonnen und Mädchen gestellt und dich berufen, über sie zu herrschen. Aber du hast es an Demut mangeln lassen, und nun tut es wiederum Gott durch mich, wenn ich dich zurechtweise. Du wirst erst dann wahrhaft frei vom Bösen sein, wenn du dich mir beugst, meine Tochter. Wir alle müssen lernen, der Versuchung zu widerstehen, und das ist das Schwierigste. Nur zu gut wissen wir das, wenn wir beten: und führe uns nicht in Versuchung. Worin aber besteht die grösste Sünde? Etwa darin, dass wir der Fleischeslust, der Lüsternheit nachgegeben haben, die der Herr doch zugelassen hat, oder vielmehr darin, dass wir von Hochmut erfüllt sind, widerstanden zu haben? Wie könnten wir der Gnade des Herrn überhaupt teilhaftig werden, wenn wir in der Versuchung nicht scheitern würden? Verstehst du nun, Tochter, dass zwar nichts Böses, soweit es böse ist, gut sein kann, aber dass es doch gut ist, dass es nicht nur Gutes, sondern auch Böses gibt!„

(5) „Ich werde mir nun„, fuhr Pater Gebhart fort, „zunächst die Präfektin vornehmen, der ja besonders die geistliche Führung der Nonnen und unter diesen vorzugsweise der Novizinnen obliegt. Bei der Küchenschwester Ursula und den beiden Nonnen Klothild und Berta haben nicht nur ihre einfache Herkunft, sondern auch das fortgeschrittene Alter tiefe Spuren hinterlassen, die mit erzieherischen Mitteln nicht mehr auszumerzen sind. Diese, liebe Abesse, werde ich weiterhin Ihrer alleinigen Betreuung überlassen. Die Präfektin hingegen wird künftig meines Beistandes bedürfen, denn ich habe gemerkt, dass sie zuwenig Vorstellungsvermögen besitzt, um sich an ihren Aufgaben zu erbauen. Sie wirkt verbissen, eifernd, und, obwohl mit einem herrischen Hintern ausgestattet, versteht sie es nicht, sich den gebührenden Respekt zu verschaffen.

(6) Was Sie betrifft, Oberin, auferlege ich Ihnen die Busse eines dreitägigen Fastens. Beten Sie dann während der folgenden drei Monate täglich den schmerzhaften Rosenkranz. Ich erwarte, dass Sie Ihre Fürbitte kniend und jeweils pünktlich nachmittags zwischen drei und vier Uhr verrichten, in der gleichen Zeit nämlich, zu der ich mich fortan der Nacherziehung unserer Schäfchen widmen werde! Die Vorstellung, Sie mir bei meinem schweren Werk im Geiste verbunden zu wissen, wird meine Inbrunst erhöhen.„

(7) Nur wenige Tage vergingen, bis Irene, die Präfektin, an Pater Gebharts Türe klopfte. Die knapp Dreissigjährige hatte üppige Formen, ihre Brüste zeichneten sich unter dem Ordenskleid ab, und da sie das Zingulum eng geschnürt trug, quoll ihr Hintern augenfällig hervor. Sie spürte, wie Pater Gebhart sie betrachtete und errötete, als er ihr befahl: „Lege die Gürtelschnur ab, meine Tochter, merkst du nicht, wie sehr sie deine unschamhaften Teile hervortreten lässt?„ Die Präfektin gehorchte sofort. Gebhart forderte sie auf, in den Betschemel knien. „Beten wir„, sagte er leise, „spreche mir nach: Herr erbarme Dich„! ...erbarme Dich„, kam das Echo der Schwester. „Jesus, der Du Deine heilige Vorhaut dahingegeben hast, erbarme Dich!„ Irenes Augen bekamen einen trüben Glanz, während sie folgsam wiederholte.

(8) Pater Gebhart teilte der Schwester nun mit, dass für die Novizinnen die Verehrung des heiligen Präputiums fortan oberstes Gebot und Hauptinhalt der geistlichen Betrachtung sei. Er zeigte ihr ein goldenes Kästchen, welches als Reliquie ein Partikel der hl. Vorhaut Christi bewahrte, die er hinfort der innigen Verehrung preisgeben und gar wundertätig dazu einsetzen werde, unreine Gedanken zu vertreiben. Irene durfte das Kästchen küssen; dann gab Pater Gebhart folgende neue Hausordnung bekannt:

(9.1) Jene Novizinnen, die sich als Lehrerinnen der Mädchen betätigen, haben einmal in der Woche bei Pater Gebhart zu erscheinen, und zwar jeweils nachmittags um drei Uhr. Sie unterstehen an diesem Tag dem Nüchternheitsgebot, das heisst, dass sie bis abends weder Speise noch Trank zu sich nehmen dürfen. Die Präfektin selber kommt an jedem Samstag zum Rapport.

(9.2) Die Schulmädchen haben während des Unterrichts einheitliche Kleidung zu tragen. Es soll nicht mehr vorkommen, dass sich Töchter aus besserem Haus vor den andern hervortun und der Eitelkeit frönen. Das Modell der Schulschürzen ist vorgeschrieben: Hellblauer, geblümter Stoff im Sommer, dunkelblauer im Winter, knapp bis aufs Knie fallend, vorne durchgehend aufknöpfbar, keine Reissverschlüsse. Es ist darauf zu achten, dass einfache Baumwollunterwäsche getragen wird, auf Höschen und Hemd beschränkt. Die zehn- bis fünfzehnjährigen Mädchen brauchen noch keinen Firlefanz wie Mieder und dergleichen. Ausnahmen bei besonders korpulenten oder frühzeitig geformten Töchtern kann Pater Gebhart bewilligen.

(9.3) Kleine Ordnungsverstösse werden von den Lehrerinnen bestraft. Jede Lehrerin vollzieht die Strafen selber. Wenn es sich um körperliche Züchtigung handelt, hat dabei die Präfektin anwesend zu sein. Schwerere Fehltritte, vor allem gegen die guten Sitten, sind nicht durch die Lehrerinnen zu ahnden, sondern Pater Gebhart zu melden.

(9.4) Von den allabendlichen Andachten zur Verehrung der Hochheiligen Vorhaut sind die Schülerinnen fernzuhalten.

(10) Nach diesem kurzen Vortrag nahm Pater Gebhart der Präfektin die Beichte ab. Sie bezichtigte sich, beim Gedenken an die heilige Vorhaut unreine Gedanken zu haben. „Du denkst an das Glied unseres Herrn, liebe Tochter, aber daran ist nichts Schlechtes„, entgegenete Gebhart. „Ich denke dabei aber auch an Ihr Glied, hochwürdiger Vater„, lispelte Irene, überrot werdend. „Mein Glied, liebe Tochter, ist das Glied des Stellvertreters des Herrn, stosse dich also nicht daran, es sei denn, ich würde dies von dir verlangen! Aber wir werden uns bemühen, bei unsern künftigen Unterhaltungen zwischen dem Fassbaren und Unfassbaren zu unterscheiden. Es schadet dir nicht, wenn du dir anstelle des unsichtbaren Gliedes des unsichtbaren Jesus das sichtbare Glied seines sichtbaren Stellvertreters vorstellst, das hier voller Wohlwollen und noch verborgen unter meiner Soutane ruht. Sprich in Zukunft einfach von deinem „Freund„, wenn dich das besondere Ding beschäftigt. Und nun gehe. Schnüre dich wieder eng, denn gegenüber deinen Untergebenen hilft ein herrischer Arsch. Du wirst eine erste Novizin vorbereiten und morgens um 15.00 Uhr zu mir schicken.

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rem tene, verba sequentur

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Gegge
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Er tat gut daran diesen Schund nicht unter seinem Namen zu posten.
Er täte gut daran den Schund zu löschen.

meint Gegge
(der auf Teil 2 gerne verzichtet)

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otto otter
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 34
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Hinsichtlich der Qualifikation Schund bin ich mit Egge einverstanden. Daran würde sich allerdings nichts ändern, wenn der Autor bekannt wäre. Die "Schönheit" der Gedanken hat ja wesentlich nichts damit zu tun, von wem sie stammen!
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