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Leselupe.de > Feste Formen
Spanische Erkenntnis (ugs.Lim)
Eingestellt am 04. 11. 2006 23:49


Autor
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sekers
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Zur Susi sagt Franz in Sevilla:
"Jetzt pack schnell die Wurst aus, dann grilln wa."
Sie meint dazu: "Ächt?"
Langt gleich zum Gem├Ącht.
Und jetzt d├Ąmmerts ihm: Hey doch, die will ja.

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Melusine
Guest
Registriert: Not Yet

Hi sekers,
ob's ein wasch├Ąchter Limerick ist, kann ich zwar mangels einschl├Ągiger Bildung nicht beurteilen, ist mir aber wurscht (ups! ein Schelm, wer B├Âses dabei denkt ...) und ich sage einfach: gelungen!

LG Mel

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Zeder
Administrator
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Hallo sekers,

Zur Susi sagt Franz in Sevilla:
"Jetzt pack schnell die Wurst aus, dann grilln wa."
Sie meint dazu: "Ächt?"
Langt gleich zum Gem├Ącht.
Und jetzt d├Ąmmerts ihm: Hey doch, die will ja.

Zum formal vollendet gelungenen Limerick (denn inhaltlich ist er es ja schon) die obigen Anmerkungen: Ein "jetzt" solltest du ersetzen; das 'und' in der letzten Zeile ist ├╝berfl├╝ssig.

Viele Gr├╝├če, Zeder

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Walther
Routinierter Autor
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Man(n) ersetze "Und jetzt" durch "nun" oder "gleich".

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Law
Guest
Registriert: Not Yet

@ na ja,

erinnert mich an den Witz.." Ne Frau kommt zum Arzt und sagt Herr Dr....usw..usw..

sorry ne 5 ist geschmeichelt.
Gru├č
law

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sekers
One-Hit-Wonder-Autor
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jetzt geht's um die Wurst

Hallo Melusine,
Liebe Zeder,
Hallo Walther,
Liebes Law,

@Melusine,

Wir kommen beide aus der Stadt Freuds und wissen daher, nur viel zu gut, dass kaum etwas, das wir sagen oder tun, zuf├Ąllig ist. Also wird wohl Dein Versprecher auch seine Gr├╝nde haben, und ich denk da gar nicht schelmisch (tu ich nie) (fast nie) oder nichts B├Âses. Ich k├Ânnte mir nur rein etymologisch vorstellen, dass vielleicht das ber├╝hmte Wiener "des is ma wurscht" gar nicht so sehr Lama-artiges Egalsein meint, sondern etwas eher in Richtung (ich ├╝bersetze jetzt f├╝r unsere deutschsprachigen Leser): das ist mir so [wichtig] wie einem Mann sein Hirn, ...

@Walter (Zeder muss noch ein bisschen warten, wird aber gleich lesen, warum)

Walter, Du glaubst wirklich, man k├Ânne "und jetzt" so ohne weiteres durch "nun" oder "gleich" ersetzen?

Ich nicht.

Ein Beispiel. Stell Dir vor, Du hast ein, sagen wir einmal, weibliches Gegen├╝ber, oder auch Gegenunter, oder Gegendar├╝ber, ich meine, das liegt jetzt ganz an dir, die Weibliche, wenn ich mich ein wenig wiederhole, liegt also irgendwie ganz an Dir, und Du denkst, OK, jetzt habe ich schon lange genug, gewartet, und was wei├č ich, an die M├╝llabf├╝hr gedacht, oder so etwas in der Richtung, wichtig ist, lange, sehr lange bereits gewartet, und gute Arbeit geleistet, wenn ich dazu so sagen darf, und jetzt willst Du zu einem, sagen wir f├╝r beide Seiten befriedigendem Ende kommen.

W├╝rdest Du "nun" sagen, w├Ąre die Antwort wahrscheinlich ein, "Ja, ganz OK, weitermachen", oder so. Nun w├Ąre tats├Ąchlich kontrproduktiv.

W├╝rdest Du ein "gleich" in die Schlacht werfen, k├Ąme die nicht ganz unangebrachte Frage, m├╝ssen wir gerade jetzt, mit Betonung auf gerade jetzt, ├╝ber den Gleichheitsgrundsatz diskutieren?

Ein "und jetzt" hingegen, das hat etwas, Forderndes, Suggestives, anst├Â├čig Ansto├čendes, ich meine, da w├Ąre die Sache klar, und wie gesagt, beide bald gl├╝cklich.

Also, auch Interjektionen wollen behutsam gew├Ąhlt sein...

Und jetzt: @Zeder

Die erste Silbe in der letzten Zeile ist zuviel des Unbetonten, keine Frage. Deinem sprachlichen Sensorium ist auch die Wiederholung der jetzts nicht entgangen.

Aber die Interpretation ist ein bisschen vom Stilistischen und Formalen her gekommen, und nicht so von dem von mir gewollten Inhalt.

Du hast vielleicht aus dem bis jetzt Gesagten entnehmen k├Ânnen, dass ich einen Kontext zur beiderseitigen N├Ąher- und ├╝berhaupt Kommen schaffen wollte.

Der ist mir erstens nicht gelungen, und insoferne, sehe ich einen Verbesserungsbedarf. Vielleicht ist "jetzt" jetzt doch ein zu allgemeines Wort. Ich werde nachdenken ...


@Law,

ich brauche weder Entschuldigung (und schon gar nicht auf Amerikanisch) noch Schmeichelei. Deine Wertung gen├╝gt genug. Aber ich habe auch eine zus├Ątzliche Erkenntnis gewonnen. Wie vielleicht schon einmal erw├Ąhnt habe, komme ich aus der Stadt Freuds, und dem verdanken wir ja die Einteilung der Menschen in solche die Witze erz├Ąhlen, und solche, die Witze machen. Aber hier irrte Freud, es gibt n├Ąmlich noch eine dritte Gattung. Zu der geh├Âren jene n├Ąmlich, die schon alle Witze kennen.

Danke Euch allen f├╝r die Kommentare und Danke auch f├╝r das Lob.

Liebe Gr├╝├če

G.

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