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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Spaziergang im Mondschein
Eingestellt am 27. 06. 2002 21:57


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Stella
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

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Spaziergang im Mondschein

"Lass uns spazieren gehen" hast du gesagt. Ein sehr guter Vorschlag in dieser warmen Nacht. Der Vollmond scheint. Unser Weg f├╝hrt uns hinaus auf die Wiesen und Felder, immer am Waldrand entlang. Hin und wieder k├Ânnen wir ein entferntes Rascheln vernehmen, was uns leicht aufschrecken l├Ąsst. Was das wohl war? Ein Tier das durch den angrenzenden Wald streift? Oder gar ein J├Ąger? An einem kleinen Bach bleiben wir stehen, Gl├╝hw├╝rmchen tanzen ├╝ber dem Wasser. Das Dorf ist weit entfernt, kein Haus ist mehr zu sehen.

Du bist hinter mich getreten, hast sanft deine Arme um mich gelegt und ich schmiege meinen Kopf an deine Schultern. Das Rund des Mondes fasziniert mich, bin ganz gefangen von der Stille des Momentes und der W├Ąrme die du mir gibst. Wie lange wir wohl schon hier stehen?
Minuten? Sachte streifst du mein Haar zur Seite um meinen Hals zu k├╝ssen. Deine H├Ąnde fangen an mich sanft zu streicheln. Ich sp├╝re wie ein leichtes angenehmes Kribbeln durch meinen K├Ârper flutet, w├Ąhrend ich meinen Blick immernoch nicht abwenden kann von dem Mond, der die Nacht in ein sanftes Licht taucht.





Wieder ist ein Rascheln zu h├Âren. Die Umrisse eines Rehs werden sichtbar. Der Wind muss uns g├╝nstig stehen, denn es scheint uns gar nicht zu bemerken. Ganz still verweilen wir in unserer Position um es nicht aufzuschrecken und uns ein wenig an seinem Anblick zu erfreuen.

Nur ganz vorsichtig neige ich meinen Kopf in deine Richtung um dir ein L├Ącheln zu schenken und dir einen raschen Kuss auf deine Lippen zu hauchen. Ich kann nicht umhin, mit meiner Hand die Kontur deines Gesichtes nachzuzeichnen und dich ein weiteres Mal zu k├╝ssen. Ich f├╝hle mich gl├╝cklich und frei in dieser sch├Ânen Nacht. Z├Ąrtlich erwiderst du meine K├╝sse. Deine H├Ąnde ziehen mich fester an dich und ich sp├╝re wie die Flamme der Erregung von mir Besitz ergreift.

Kurz z├Âgere ich, sollen wir wirklich unserer Leidenschaft hier unter freiem Himmel nachgeben? Als ob du meine Gedanken lesen k├Ânntest fl├╝sterst du mir in mein Ohr "Hab keine Angst mein Liebling, hier sind nur du und ich, lass es einfach geschehen". Mit einem weiteren Kuss von dir sind meine Zweifel verflogen und ich fange an dich zu entkleiden.

Mit deinen geschickten H├Ąnden hast du mich meines Wickelrocks entledigt. Ich breite ihn aus als Laken auf dem wir uns k├╝ssend niederlassen. Ich f├╝hle mich wie in einem Traum. Du siehst so sch├Ân aus, wenn das Mondlicht so auf dich scheint. Ich kann das Gras riechen, den Wald und vor allem dich. In meine Ohren dringt das leise Pl├Ątschern des Baches, das Zirpen der Grillen und dein hei├čer Atem. Meine Zunge schmeckt nur das Salz deiner Haut.

W├Ąhrend wir eins werden vergesse ich alles um uns herum. Doch den Mond verliere ich nicht aus den Augen und er l├Ąchelt uns zu.



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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Huuhh -

ich kann es gut nachvollziehen - in Finnland, mit einem kleinen Boot auf der Seenplatte in der Einsamkeit unterwegs, auf einer kleinen, unbewohnten Insel ankommend, genau dies mit dem Wickelrock ... vor ein paar Jahren dort ein Lagerfeuer gemacht - und geliebt ...
Du weckst sch├Âne Erinnerungen -

Eigentlich - das ist vielleicht subjektiv - gehst Du zu sehr in die Details - weniger w├Ąre mehr ...

Das Leben und die Wirklichkeit sind grandios - Schilderungen k├Ânnen nur dann dagegen noch sch├Âner sein, wenn sie die Phantasie als Verb├╝ndete gewinnen!

*l├Ąchel*

Aceta
__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

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Kommentare: 1142
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Hallo Stella,

ich gebe das Kompliment sehr gerne zur├╝ck.

Eine sch├Âne, weiche Erz├Ąhlung. Ich dachte genau wie Aceta an ein 'Open-Air'-Spiel *ggg*. Ich hatte sie 'Feuermond' genannt. Das war vor einiger Zeit (oder waren es bereits Jahre?), als der Mond durch die Venus oder den Mars (ich wei├č es nicht mehr genau) verdeckt wurde. Ein herrlicher Sommer war das ... *schmacht*.

Ein kleiner Vorschlag, um die Geschicht so weich enden zu lassen wie sie angefangen hat.

"W├Ąhrend du in mich eindringst, vergesse ich alles um uns herum. Doch den Mond verliere ich nicht aus den Augen und er l├Ąchelt uns zu."

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę



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Stella
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Hi Aceta und Rene├Ę

ja so laue Sommern├Ąchte sind schon etwas besonderes.....freut mich, dass ich sch├Âne Erinnerungen bei euch wecken konnte.

Mit den Details bin ich noch am Experimentieren. Manchmal schreibe ich zuviel, manchmal zuwenig. Aber alles in allem muss ich mich eh noch ziemlich verbessern. Schlie├člich schreib ich ja noch gar nicht so lang.

Deinen Schluss Rene├Ę ├╝bernehme ich gerne. Aber darf ich das hier ├╝berhaupt? Naja, werde schon nicht gleich rausgeschmissen werden. Er gef├Ąllt mir n├Ąmlich besser als meiner.

Liebe Gr├╝├če euch beiden

Stella

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

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Du darfst, Stella. Du darfst. ;-))

Gru├č Ralph
__________________
Schreib ├╝ber das, was du kennst!

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niclas van schuir
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo ihr Diskutanten,
noch ein Vorschlag zum Er"weichen", denn "eindringen" ist wohl kaum als "weiches" Wort zu interpretieren:
"W├Ąhrend wir eins werden..." (Nur ein Vorschlag).
LG Nic

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Stella
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

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Hi Niclas,

mach ich doch glatt! H├Ârt sich gut an.

Gr├╝├čle
Stella

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