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Leselupe.de > Ungereimtes
Spiegelbilder
Eingestellt am 03. 04. 2004 20:30


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Kitty-Blue
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Registriert: Jan 2004

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Spiegelbilder

Jeden Tag, an jedem Morgen,
schau ich mich im Spiegel an.
Sehe mich dann voller Sorgen,
weil ich es nicht fassen kann.

Muss mich immer wieder fragen:
Ist das wirklich mein Gesicht?
Kann die Antwort kaum ertragen,
nein, ich glaub es einfach nicht!

Was ich dort im Spiegel sehe,
ist nicht das, was ich gern wär.
Ganz egal wohin ich gehe
andere gefallen mir mehr.

Niemals werd ich mich vertragen
mit dem eignen Spiegelbild.
Hör ich doch die Leute sagen,
dass Schönheit als so wichtig gilt.

Und so f√ľhr ich weiter t√§glich
mit dem Spiegel einen Krieg.
Doch versag ich leider kläglich,
komme dabei nie zum Sieg.

Dann an einem neuen Morgen
l√§chelte ich voller Gl√ľck.
Sah in den Spiegel ohne Sorgen,
und er l√§chelte zur√ľck.

Dabei sah ich mich dann plötzlich,
wie ich mich noch niemals sah.
War so unbeschwert und fröhlich,
fand mich einfach wunderbar.

Heute schau ich in den Spiegel,
seh mein Bild nun voller Glanz,
geb mir selbst ein Schönheitssiegel,
und gefall mir endlich ganz.

Meine Haare, meine Augen,
meine Lippen, mein Gesicht,
strahlen nun mit echtem Glauben
an mein eignes inneres Licht.

Auf der Suche nach der wahren
Schönheit, die es doch nie gibt,
habe ich nun eins erfahren:
schön ist nur, wer selbst sich liebt.






Version vom 03. 04. 2004 20:30

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Endlich mal ein positiver Text, kitty-blue. Die anderen Texte (sorry) erschienen mir zur Langweile ähnlich.

Mir gefällt an diesem Text, dass er auch sauber in den Reimen ist. Du achtest jetzt mehr auf die Form. Da ist wirklich Fortschritt drin. Gratuliere! Wenn du so weitermachst, dann bekommt du mit Sicherheit mit der Zeit auch mehr Reaktion als auf Texte, die vor allem Selbstmitleid transportieren.

Achte mal noch etwas mehr auf die Zahl der Silben. Die Zeile

"gefallen mir andere Menschen mehr"
stimmt zum Beispiel in der Zahl der Silben und Betonungen nicht √ľberein mit der Zeile
"ist nicht das, was ich gern wär".

Eine Zeile fängt mit der betonten Silbe "ist" an, die andere mit einer unbetonten "ge". Das kriegst du noch hin. Zeilen, die sich reimen, sollten gleiche Zahl von Silben und den gleichen Rhythmus haben... Schreib' sie einfach direkt untereinander, dann siehst du das sofort.

Gl√ľckwunsch zum Text. Auch zur Schlussfolgerung!

Warum schreibst du nicht einmal einen Text √ľber eine Beobachtung? Vielleicht sogar ohne Reim? Vielleicht so, dass jede Zeile maximal sieben (sechs, acht...) Worte enthalten darf? Ganz ohne Satzzeichen? Vielleicht mal nur Kleinschreibung? Soll nur ein paar Anregungen geben... Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
J√ľrgen
__________________
¬© J√ľrgen Locke

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