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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Spiegelungen
Eingestellt am 12. 01. 2017 12:20


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Mulrich
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Spiegelungen
Mit einem Ruck fuhr Lisa aus dem Schlaf hoch. Sie lauschte in die Stille, und obwohl sie nicht hĂ€tte sagen können, was sie geweckt hatte, brach ihr plötzlich der Schweiß aus.
"Lisa?"
Die Stimme ließ sie herumfahren.
Im DĂ€mmerlicht, das durch die halb heruntergelassenen Jalousien fiel, erkannte Lisa einen Mann in der Ecke ihres Schlafzimmers.
"Johannes!", entfuhr es ihr. "Was machst du hier?"
"Entschuldige bitte, wenn ich dich geweckt habe." Johannes, ganz sanft.
Lisa war perplex im reinen Sinne des Wortes. Ihre Gedanken schienen verworren, verschlungen, verwirrt; sie war durcheinander, verblĂŒfft und sogar schockiert. Sie brachte sekundenlang kein Wort heraus. Dann, mit einer gewaltigen Energieleistung brach sie die Starre, die sie zu ergreifen drohte, machte Licht und setze sich kerzengerade ins Bett. Johannes stand da, in seinem alten, blassen Trenchcoat und sagte nichts. Sie schlief nackt und ihr sĂŒĂŸer, kleiner Busen sah im Licht der Nachttischlampe noch sĂŒĂŸer aus als sonst. Lisa bemerkte Johannes starren Blick und zog die Bettdecke ans Kinn.
"Och, schade.", murmelte Johannes und zog seinen Mantel aus.
Lisa war sofort und vollstÀndig in Rage.
"Du wagst es, nach zweieinhalb Jahren einfach in mein Schlafzimmer zu schleichen und alles was dir einfÀllt ist 'Entschuldige, wenn ich dich geweckt habe'! Ja bist du denn von allen guten Geistern verlassen?!! Hast du sie nicht alle?!! Zweieinhalb Jahre nichts, kein Wort, kein Zeichen, kein Laut und dann wagst du es, mitten in der Nacht 
"
"Hase, was ist denn? Hast du schlecht getrÀumt? Ich bin's, Johannes, dein liebender, treusorgender Ehemann. Komm wieder runter." Und er ging auf ihr Bett zu, bereit, sich zu setzen und beruhigend ihre Hand zu nehmen.
"Halt!! Keinen Schritt weiter!!" Lisas Stimme ĂŒberschlug sich.
Johannes fror seine Bewegung ein und versuchte, langsam zurĂŒckzugehen.
Lisa griff zum Telefon, das auf dem Nachttisch lag. Sie schrie Johannes an: "Wage es nicht, noch einen Schritt nÀher zu kommen. Verlass sofort meine Wohnung oder ich rufe die Polizei."
Johannes versuchte den warmen, beruhigenden Ton, der bei Pferden so gut wirkte: "Lisa, hey, komm wieder runter. Ich bin es. Johannes, dein Mann. Dies ist auch meine Wohnung. Denn diese Wohnung ist unsere Wohnung, unsere gemeinsame Wohnung. Ich war nur noch ein bisschen spazieren, nach der Veranstaltung, weil ich nicht schlafen konnte. Nun bin ich zurĂŒck und alles ist gut."
"Deine Wohnung, unsere Wohnung!! Pah, dass ich nicht lache. Du hast mich vor zweieinhalb Jahren verlassen. Ohne ein Wort, ohne eine ErklĂ€rung, ohne ein Zeichen. Ich habe ein halbes Jahr lang nach dir geweint und auf dich gewartet. Ich habe dich gesucht und die Polizei nach dir suchen lassen. Und nach einem Jahr habe ich mich von dir scheiden lassen. Das geht auch in Abwesenheit und ist auf jeden Fall leichter, als dich fĂŒr tot erklĂ€ren zu lassen!"
"Aber, 
", versuchte Johannes still einzuwerfen.
"Du hast jetzt Pause!" Lisa ließ keinen Zweifel daran, dass sie keine Unterbrechung dulden wĂŒrde. "Auf jeden Fall sind wir geschieden und in spĂ€testens einer halben Stunde kommt mein Freund vom Boxtraining nach Hause und wenn du dann noch hier bist, gibt’s auf die 12, egal was die Stunde geschlagen hat. Und jetzt geh' mir aus den Augen, du verdammter Mistkerl!!!"
Lisa hantierte mit dem Telefon. Dabei rutschte ihre linke Brust immer wieder ĂŒber die Bettdecke. Wenn sie dann die Bettdecke hochzog, konnte sie das Telefon nicht mehr bedienen. Also öffnete Johannes die SchranktĂŒr, nahm mit sicherem Griff ihren Morgenmantel heraus und warf ihn aufs Bett.
"Zieh dir doch einfach was an, dann kannst du bequemer telefonieren." Johannes und sein unschlagbarer Sinn fĂŒrs Praktische. "Und jetzt möchte ich dir etwas sagen." Johannes wurde ernst. "Ich habe dich nicht verlassen. Wir waren jeden Tag zusammen. Wir waren zusammen an der See und in den Bergen. Vor zweieinhalb Jahren hatten wir einen Streit. Den gleichen Streit, den wir auch vor vier Stunden hatten."
Lisa ließ das Telefon aufs Bett sinken, sie saß da mit offenem Mund und dachte nicht einmal mehr an ihren Busen.
Johannes fuhr fort: "Du hattest mir damals und auch heute vorgeworfen, mich zu wenig um die Stimulation deines Wurzel-Chakras zu kĂŒmmern. Und du hattest Recht. Ich hatte mich etwas zurĂŒckgezogen. So ist das manchmal."
Lisa warf beinahe tonlos ein: "Ich fasse es nicht!"
"Ich musste damals wie heute zu einer Firmenfeier, die fĂŒr mich sehr wichtig war. Und du hast damals wie heute gesagt, 'Wenn du jetzt gehst, brauchst du gar nicht wiederzukomÂŹmen.' Aber ich musste gehen. Wir sind dann mit einem Charterbus alle zu unserer neuen Filiale gefahren und ich wurde zum Fachbereichsleiter ernannt. Du weißt ja, wie schwer ich es habe, mich zu orientieren. Ich muss mir die Bus- und Straßenbahnnummern immer aufschreiben, sonst verirre ich mich. Deshalb war ich ja auch so froh, dass du mich abgeholt hast. Da war wieder Friede. Du hast mir fĂŒr den Weg von meiner neuen Arbeitsstelle nach Hause liebevoll die Bus- und Straßenbahnnummern aufgeschrieben und wir sind in die Wohnung gefahren und haben uns intensiv ums Wurzel-Chakra gekĂŒmmert. Das war wunderbar."
Lisa hatte alle Farbe aus dem Gesicht verloren. So musste man sich LeichenblÀsse vorstellen. "Das kann doch nicht wahr sein.", stammelte sie.
"Aber genau so ist es gewesen. Und heute Abend sind wir alle mit dem Charterbus zu unserer alten Filiale gefahren und ich bin zum Filialleiter ernannt worden. Mit 200 Euro mehr im Monat. Witzig war, dass ich meinen alten Schreibtisch wiederbekam und im Schreibtisch - du weißt ja, ich bewahre meine SchlĂŒssel immer im Schreibtisch auf - und im Schreibtisch lag sogar schon mein SchlĂŒssel und der Zettel mit den Bus- und Straßenbahnnummern. Den hatte offenbar jemand heimlich mit herĂŒbergebracht. Und hier bin ich. Frisch befördert und ich möchte mich gern mit dir versöhnen. Also sei bitte nicht so garstig."
Lisa sprang aus dem Bett, ohne sich um den Morgenmantel zu kĂŒmmern. Sie warf das Telefon mit Ă€ußerster Energie in den Schminkspiegel ihrer kleinen Frisierkommode. Sie schrie: "Dieses MiststĂŒck. Diese miese, kleine rachsĂŒchtige Schlampe. Dieses Biest. Dieses! Ich fasse es nicht!" Und sie lief durchs Zimmer und zitterte vor Wut.
"Bahnhof?" Johannes verstand die Welt nicht mehr. Genau genommen verstand er die Welt schon seit einer Dreiviertelstunde nicht mehr, nĂ€mlich seit er seine Frau geweckt hatte. Seine Ex-Frau? "Und wo bleibt ĂŒberhaupt dein Freund der Boxer? Wie heißt er ĂŒberhaupt? Und weiß er, dass mein rechter Haken durchaus gefĂŒrchtet ist?"
Lisa erstarrte zur SalzsÀule? "Henry? Wo bleibt eigentlich Henry?"
Johannes wunderte sich selbst ĂŒber seine Ruhe. Er war durchaus entspannt, obwohl er tief im Innern fĂŒhlte, dass es keinen Grund gab, entspannt zu sein. Er sprach mit einer gewissen Entschiedenheit: "Könntest du mir bitte erklĂ€ren, was zum Teufel hier vorgeht?!"
Lisa schaute zur Uhr. Sie schaute in den Schminkspiegel und sah ihren perfekten Körper als unvollendetes Puzzle in den zackigen Resten des Spiegels. Sie schaute Johannes an und ging, den Blick nicht von ihm wendend zum Bett, nahm ihren Morgenmantel und zog ihn mit geschmeidigen Bewegungen an. 'Was fĂŒr ein wunderbares Bild', dachte Johannes. 'Aber was geht hier vor?'
Lisa sank auf die Bettkante. "Meine Schwester steckt dahinter. Es gibt keine andere ErklÀrung."
"Du hast eine Schwester? Warum hast du nie von ihr erzÀhlt."
"Wir sprechen seit 15 Jahren nicht mehr miteinander, seit sie mir meinen Freund ausgespannt hat. Die Schlange!"
"Aber warum hat sie das getan?"
"Liebe?"
"Zu dir oder zu ihm?" Johannes und seine beißende Ironie.
Lisa zischte ihre Antwort: "FĂŒr deine Ironie könnte ich dich umbringen!"
Johannes blieb ruhig. "Warum hat sie das getan?"
"Sie wollte sich wohl rÀchen?"
"WofĂŒr?"
"Lisa nahm ihre Wanderung wieder auf. "Was spielt das fĂŒr eine Rolle!? Diese rachsĂŒchtige, kleine Schlampe!!"
"Willst du damit sagen, ich hÀtte mit deiner Schwester gelebt?"
"Es gibt keine andere ErklÀrung."
"Aber sie ist genau wie du! Ihre Wohnung ist ein Spiegelbild deiner Wohnung! Alles ist am gleichen Platz! Sie fĂŒhlt sich an wie 
" Er biss sich auf die Lippen.
"Sie fĂŒhlt sich also an, wie ich?! Ja?! Genau so?!" Lisa senkte ihren Kopf. "Sie hat es also geschafft."
"Aber wie kann das sein?" Johannes war fassungslos. "Das ist doch nicht möglich!"
"Wir sind eineiige Zwillinge. Selbst unsere Eltern konnten uns nicht auseinanderhalten. Sie haben uns unterschiedliche HalstĂŒcher umgebunden, um uns zu unterscheiden. Aber das hat natĂŒrlich nicht funktioniert."
"Weil ihr die TĂŒcher getauscht habt?"
"NatĂŒrlich. Außerdem kam sie als erste und glaubte deshalb, sie hĂ€tte Anspruch auf alles. Alles. Einfach alles." Lisa setze sich wieder auf die Bettkante und fing an, zu weinen. Nicht richtig zu weinen, es flossen kaum TrĂ€nen, aber sie schluchzte und bebte. Johannes setzte sich neben sie und legte ihr den Arm um die Schulter. Sie wies den Arm ab.
"Sie hat mir immer meinen Teddy weggenommen Und ich habe ihn mir immer wiedergeholt. Und sie hat ihn wieder weggenommen. Und so weiter. Und dann hat sie ihn verÂŹbrannt. Daraufhin habe ich ihre Puppen verbrannt und ich habe dafĂŒr PrĂŒgel gekriegt. Sie hat immer alles genommen und ich habe dafĂŒr auch noch PrĂŒgel bekommen. So war das. Immer."
"Und deshalb hasst du sie?"
"Ich, hassen? Sie? Niemals. Sie ist die Böse!"
"Und was machen wir nun?" Johannes wusste nicht weiter.
"Ich denke, du schlĂ€fst besser im GĂ€stezimmer und morgen sehen wir weiter." Lisa, die VernĂŒnftige.

Johannes ging gebeugten Hauptes hinauf ins GĂ€stezimmer, um sich schlafen zu legen. 'Wie mag Henry wohl aussehen?', fragte er sich. 'Wo mag er sein?'
Als er in dem kleinen GĂ€stebett lag, konnte er nicht schlafen. 'Hat Lisas Schwester mich zurĂŒckgegeben und sich dafĂŒr Henry genommen?', fragt er sich wieder und wieder. 'Was ist zwischen den Schwestern noch vorgefallen? Was hatte Lisa ihr noch angetan?' Er versuchte, an seine Beförderung zu denken, daran, wie viel wohl von den 200 Mehr-Euro tatsĂ€chlich ĂŒbrigbleiben wĂŒrde. Aber auch das brachte ihm keinen Schlaf.

Lisa fand sich zu ihrer Überraschung in der KĂŒche wieder. Sie nahm Johannes Kochmesser von der Magnetschiene. Es war ein sehr großes Messer.
'Komisch', dachte sie, 'dass GrĂ¶ĂŸe fĂŒr MĂ€nner so eine unwahrscheinliche Bedeutung hatte.'
Und sie sah die Spiegelung ihres Gesichtes in der blanken Klinge. Es war von Wut verzerrt.

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Vagant
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Hallo Mullrich,

ich will ehrlich sein: Ich kam mit deiner Stilistik nicht ganz klar, und möchte dies mal kurz anhand des ersten Absatzes erlÀutern.


Spiegelungen
Mit einem Ruck fuhr Lisa aus dem Schlaf hoch.----- der erste Satz lĂ€d mich nicht zum weiterlesen ein. Das ließe sich besser formulieren, Lisa an den Anfang des Satztes stellen----

Sie lauschte in die Stille ---- Stille? Warum dann dieser Ruck? ----,

und obwohl sie nicht hĂ€tte sagen können, was sie geweckt hatte, brach ihr plötzlich der Schweiß aus. ---- der erste Absatz ist sehr ungelenk formuliert und wirft Fragen auf, die sich niemand von allein stellen wĂŒrde: warum muss ihr der Schweiß nun ‚plötzlich‘ ausbrechen, wo doch ĂŒberall Stille herrscht, und Lisa ohnehin nicht hĂ€tte sagen können, was sie da nun aus dem Schlaf gerissen hat?----

"Lisa?"

Die Stimme ließ sie herumfahren ---- die Geschichte fĂ€ngst mit Lisa an, sie ist also der VoP, der PerspektivtrĂ€ger. Wenn du, wie du hier schreibst, Lisa durch eine Stimme herumfahren lĂ€sst, bist du im Passiv (Und, eine Stimme kann niemanden herumfahren lassen, wenn, dann ist es die Wahrnehmung einer Stimme). Solche Passivwendungen wĂ€ren schon mal ein Grund, hier sofort das Lesen einzustellen. Immer im Aktiv bleiben! Passivwendungen sind der Tod einer jeden Geschichte, und wirklich nur bei einem wohl kalkulierten Effekt anzuwenden! Ach so, noch was: ‚Herumfahren‘? Mit was? Dem Fahhrad? Einem Moped? Die Verben mĂŒssen schon stimmen, sonst wird es beliebig. -----

Im DĂ€mmerlicht, das durch die halb heruntergelassenen Jalousien fiel, erkannte Lisa einen Mann in der Ecke ihres Schlafzimmers. -----Umstellen! Lisa erkannte undundund....------

"Johannes!", entfuhr es ihr. "Was machst du hier?" ---- entfuhr????? wo kaufst du deine Verben?-----

"Entschuldige bitte, wenn ich dich geweckt habe." Johannes, ganz sanft. ----- umstellen: „sagte Johannes“ (wegen dem bisschen narrativen Leim, den die Geschichte nun langsam mal vertragen wĂŒrde) und dieses „ganz sanft“ wĂŒrde ich ganz sanft streichen ----

Lisa war perplex im reinen Sinne des Wortes. ------ konkreter bitte! was hat in einer Prosa so eine Wendung wie ‚im reinsten Sinne des Wortes‘ zu suchen? -----.

Ihre Gedanken schienen verworren, verschlungen, verwirrt; sie war durcheinander, verblĂŒfft und sogar schockiert. ----- puh!!! Erst ‚schienen‘ ihre Gedanken (eine Annahme) irgendwie zu sein (ein Menge abstraktes Zeug, nichts gegendstĂ€nliches, nichts fassbares), und noch im selben Satzt sind sie es (‚sie war‘ - hier also die Gewissheit, der Fakt). VerblĂŒfft, verworren, verschlungen sind fĂŒr mich allesamt nur Variationen der gleichen Aussage, und ihre gleichzeitige Anwendung schon mehr als nur redundant, bei ‚schockiert‘ (auch wieder nur ein abstrakter Ausdruck, der nur erzĂ€hlt, mir aber nichts zeigt) also bei diesem ‚schockiert‘ habe ich mir dann doch die Frage gestellt: wie mag es aussehen, wenn ein Gedanke in Schockstarre verfĂ€llt? -------

bin ich nun Sie brachte sekundenlang kein Wort heraus. Dann, mit einer gewaltigen Energieleistung brach sie die Starre, die sie zu ergreifen drohte, machte Licht und setze sich kerzengerade ins Bett. Johannes stand da, in seinem alten, blassen Trenchcoat -----warum muss er unbedingt alt und blass sein? Gab es gerade keine anderen? Bitte keine Antwort. Dies ist eine rethorische Frage; nur um zu zeigen, welchen Reaktion du durch die Verwendung von Adjektiven beim Leser auslösen könntest. Am besten immer alles ohne Adjektive schreiben, und erst bei der Nachbearbeitung schauen, wo der Text ein Adjektiv oder eine Adverbialverbindung vertragen könnte. Die meisten Texte kÀmen sehr gut ohne aus, nur ihre Autoren nicht, da liegt das Problem. -----


und sagte nichts. Sie schlief nackt und ihr sĂŒĂŸer, kleiner Busen sah im Licht der ---- Habe ich etwas verpasst? Sie ist doch nun wach, oder? Hier mĂŒsste es nun heißen ‚sie hatte nackt geschlafen‘ wenn der Umstand des Schlafens noch irgendwie relevant ist. Falls nicht, reicht es zu sagen, dass sie in diesem Moment nackt ist: also 'sie war nackt‘.-----

Nachttischlampe noch sĂŒĂŸer aus als sonst. Lisa bemerkte Johannes starren Blick und zog die Bettdecke ans Kinn.
------ sorry, aber in etwa so geht es bis zum Ende des Textes weiter. Ich denke, hier kann man ruhig nochmal ran.

LG Vagant.

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Mulrich
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2017

Werke: 4
Kommentare: 2
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Lieber Vagant,
danke fĂŒr deine prĂ€zisen Anmerkungen.
Du hast recht. Da muss ich noch einmal ran.
GrĂŒĂŒĂŒĂŒĂŸe:Martin

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