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Leselupe.de > Horror und Psycho
Spinnen
Eingestellt am 16. 11. 2003 11:55


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SnuggelMA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2003

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Spinnen

"Haaarrr mach� sie tot, bitte mach� sie tot"!
"Ja doch, Schatz" rief Tom, der aus der K├╝che gerannt kam - bewaffnet mit einem Handtuch.
"Wo ist sie?" fragte er hektisch seine Frau.
"Da, sie krabbelt gerade neben dem B├╝cherregal hoch". Mit kreidewei├čem Gesicht stand Silvia neben ihrem Mann und zeigte mit zitternder Hand auf die Spinne, die jetzt schon am B├╝cherregal vorbei war und in Richtung Decke krabbelte. Tom streckte seinen Arm aus und dr├╝ckte die Spinne mit dem Handtuch fest an die Wand. Ein leises Knirschen war zu h├Âren. Angeekelt von dem Ger├Ąusch zischte Silvia durch die Z├Ąhne. "Alles o.k. Silvia ... sie ist tot. Es kann nichts mehr passieren, sie ist tot". Mit diesen Worten versuchte Tom, Silvia zu beruhigen, deren Gesichtsfarbe langsam wieder zur├╝ck kam. Wenn Silvia eines auf dieser Welt ha├čte, dann waren es Spinnen. Schon der blo├če Gedanke daran, wie sie mit ihren langen Beinen durch die Wohnung krabbeln, lie├č Silvia am ganzen K├Ârper zittern. Tom verschwand im Badezimmer und sch├╝ttelte das Handtuch ├╝ber der Toilette aus. Aus einer Falte des Handtuches rollte langsam der zerquetschte K├Ârper der Spinne ins WC. Tom dr├╝ckte die Sp├╝lung, und mit einem gurgelnden Ger├Ąusch verschwand der leblose K├Ârper im Abflu├črohr.
"Wann mu├čt du eigentlich bei Schulzes sein?" fragte Tom, als er aus dem Bad kam.
"Um 19.00 Uhr soll ich dort sein" antwortete Silvia mit einem noch immer leichten Zittern in der Stimme.
"Und wann wirst du hier wegfahren?" fragte Tom weiter und go├č sich einen Drink ein.
"Um 18.30 Uhr werde ich wegfahren. Ach, schenk� mir doch bitte auch einen Drink ein, Tom".
Silvia nahm den Drink, den Tom ihr eingeschenkt hatte, und trank ihn mit einem Zug aus. "Ich gehe jetzt nach oben und ziehe mich um" sagte Silvia, die bereits auf der Treppe zum Schlafzimmer stand. Tom setzte sich ins Wohnzimmer, schaltete den Fernseher ein und nippte ab und zu an seinem Drink. Nach zwanzig Minuten kam Silvia die Treppe runter, ihre dunkelblonden Haare durchgek├Ąmmt und ein leichtes Make-Up im Gesicht.
"Ich bin fertig Tom, ich gehe jetzt" sagte Silvia und warf Tom, der gerade die Sportschau verfolgte, einen Blick zu.
"Wann wirst du wiederkommen?" fragte Tom und sah Silvia an.
"Ich bin um 22.00 Uhr sp├Ątestens wieder da", entgegnete Silvia und gab Tom einen Ku├č, ehe sie die Haust├╝r hinter sich schlo├č.
Drau├čen war es inzwischen dunkel, Silvia schlo├č die Wagent├╝r ihres Golfs auf und setzte sich hinter das Steuer. Sie schaltete die Scheinwerfer ein, ehe sie losfuhr.
Im Fernsehen ging gerade die Sportschau zu Ende, und Tom schaltete auf das zweite Programm um ... dort begannen gerade die Nachrichten. Er nippte gerade den letzten Rest seines Drinks leer, als er hinter dem Fernseher etwas kleines Schwarzes die Wand hochkrabbeln sah. Tom stand langsam auf und ging gelassen in die K├╝che, um das Handtuch zu holen.
Silvia fuhr die Landstra├če entlang, den Blick geradewegs auf die Fahrbahn gerichtet. Im Radio lief gerade "Modern Talking", als im Abstand von etwa 5 Zentimetern vor Silvias Gesicht ein silbriger Faden vom Schiebedach im Mondlicht schimmerte. Am unteren Ende des Fadens hing eine schwarze Spinne. Silvia schrie auf und starrte in panischer Angst auf die Spinne, die vor ihr ihre langen schwarzen Beine rhythmisch mit dem Schwingen des Fadens bewegte. �Wenn doch nur Tom da w├Ąre�, dachte Silvia nerv├Âs. In panischer Angst ri├č sie ihren rechten Arm vom Lenkrad und versuchte mit einer hektischen Bewegung, die Spinne vor ihrem Gesicht wegzuschleudern. Mit der linken Hand verri├č Silvia aber dabei das Lenkrad, das sie fest umklammerte. Durch die ruckartige Lenkung geriet das Fahrzeug ins Schleudern.
Tom stand jetzt ziemlich nahe am Fernseher, in der rechten Hand hielt er das Handtuch. Interessiert beobachtete er die Bewegungen der Spinne und war froh, da├č Silvia jetzt nicht zu Hause war. Die Spinne bewegte sich in Richtung Decke, und Tom streckte wieder seinen Arm aus. Gleich w├╝rde er wieder das knirschende Ger├Ąusch h├Âren, das dem einer zertretenen Kastanienschale glich. Er umschlo├č die Spinne mit dem Handtuch und dr├╝ckte zu. In dem Moment, als sich das Handtuch rot f├Ąrbte, zerschellte Silvias Golf mit 80 km/h an einem Baum, der am Stra├čenrand stand.
Tom nahm das Handtuch, ging ins Bad und �entsorgte� die Spinne wieder ├╝ber die Toilette. Er warf das Handtuch in den W├Ąschekorb und dachte dabei, da├č Silvia sich fragen werde, von wem/was das Blut wohl stamme. Er ging ins Wohnzimmer zur├╝ck, schenke sich erneut einen Drink ein und setzte sich wieder vor den Fernseher, um wenigstens noch den Wetterbericht sehen zu k├Ânnen.
Als eine Stunde sp├Ąter ein Streifenwagen an die Unfallstelle kam, fand die Polizei Silvia mit angstgeweiteten Augen im Auto liegen. Sie war sofort tot ... Genickbruch. ├ťber ihr Gesicht lief dickes rotes Blut und in ihrem dunkelblonden Haaren krabbelte eine schwarze Spinne mit langen schwarzen Beinen.


ENDE



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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo SnuggelMA,
hab dich freigeschaltet, weil ich gesehen habe, da├č du versuchst, Geschichten zu schreiben.
Also erstmal willkommen auf der LL.
Wenn du dir deinen Text ansiehst, wirst du feststellen, da├č wahrscheinlich dein Schreibprogramm nicht mit der LL kompartibel ist. Sch├Ątze ich jedenfalls. Geh also mal dr├╝ber und bring ihn bitte in eine gerechte Form. UNter deinen Text findest du einen Button namens edit/delete, damit geht das.

Zu deiner Geschichte. Ich finde die Dialoge etwas arg h├Âlzern, scheinen mir alle sprachlich richtig, aber sehr unpers├Ânlich, als w├╝rden sich Roboter unterhalten. Nat├╝rlich hast du dich in der Geschichte noch zur├╝ckgenommen und dir nicht die Zeit genommen, die Chraraktere zu entwerfen. Kann sein, da├č es daran liegt. Jedenfalls ist die Grundidee nicht schlecht.
Ich sch├Ątze, die Aktion geht hier nicht von dem Zerdr├╝cken der Spinne aus, sondern wird, wie bei einer Art psychokinetischer ├ťbertragung, vom Unfall zur├╝ck in das Handtuch und damit auf das Zerdr├╝cken der Spinne projeziert. Sozusagen die kleinen Wunder des Alltags und das Gef├╝hl, es steckt mehr hinter dieser Wirklichkeit, als es den Anschein hat.
Tats├Ąchlich bin ich, gerade was Horrorgeschichten angeht, kein grosser Fan von solchen Einfachheiten. Ich h├Ątte jetzt eher gedacht, eine riesige Mutterspinne w├╝rde auftauchen und ihre irdischen Jungen r├Ąchen oder die kleinen Spinnen sich selbst. Vielleicht hast du etwas ├Ąhnliches ja im Kopf gehabt. Vielleicht die Frage, na was ist es nun, haben die Spinnen das jetzt bewu├čt getan?
Mir scheint die Geschichte da noch ein wenig zu eingeengt und nicht offen genug an Vermutungen.
Wenn man eine Gruselgeschichte schreibst, kann man auch behaupten, die Erde sei eine Scheibe - das macht nichts, es muss nur in der Handlung schl├╝ssig sein.

Also Snuggel, nur Mut, wenn sich eine Millionen Weberknechte auf J.C.VanDamme werfen, hat der Junge keine Chance, glaub mir das. Und aufgrund der Evolution ist die M├Âglichkeit garnicht so fern, da├č die Insekten irgendwann den Menschen als Nahrungsquelle entdecken.

Gruss, Marcus
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Gr├╝nbein

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mye
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Registriert: May 2003

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hi,

ich finde die idee auch nicht schlecht. Doch nat├╝rlich ist sie nur "angestrichen", da fehlt einfach was, zu einfach (wie Marcus Richter bereits anmerkte). Du kannst Deiner Kreativit├Ąt doch freien Lauf lassen, gerade in diesem Genre. Vielleicht k├Ânnte die Spinne im Auto, als der Polizist an den Tatort kommt, schon damit angefangen haben Silvia langsam aber sicher anzufressen und dem Polizist erscheint es irgendwie, als w├╝rde sie wachsen... so w├Ąre zumindest eine bewusste Absicht der Spinnen gegeben, ein Motiv (wenn man das bei Spinnen sagen kann, aber warum eigentlich nicht)gegeben, das ├╝ber Rache hinausgeht. Und im selben Moment, Tom denkt gerade an seine Silvia und betrachtet ihre Spinnenphobie gendanklich als ziemlich l├Ącherlich, kommen etliche kleine Spinnen aus allen m├Âglichen Ecken und L├Âchern gekrochen und n├Ąhern sich entschlossen dem Sofa, auf dem Tom mit einem -noch- erhabenen L├Ącheln sitzt und den bevorstehenden "Angriff" nicht bemerkt. Nur ne Idee. Viel Spa├č noch beim Schreiben und

lieben Gru├č

mye
__________________
man findet keine freunde mit sala-at, man findet keine freunde mit sala-at... (die simpsons)

www.moviereporter.net

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SnuggelMA
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2003

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Danke

Zu erstmal ein Danke an Euch f├╝r die Bewertung der Geschichte. Dies war meine erste Geschichte die ich geschrieben habe (damals mit 16 Jahren) ich werde auch noch die Satz Zeichen ├Ąndern damit man sie besser lesen kann.
Die n├Ąchste Geschichte denke ich wird besser sein habe noch einige auf Lager.

Danke noch mal auch f├╝rs Freischalten.

MfG

Alex. (Snuggel)

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