Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92266
Momentan online:
250 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Splitting Thoughts
Eingestellt am 04. 09. 2002 15:05


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Codenius
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2002

Werke: 3
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Codenius eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Fr├╝hlingserwachen
Sommertod


Auf der Wiese da liegst Du,
und der Wind weht durch dein Haar wie eine Sommerbriese
durch das Blumenfeld.
Deine Augen sind geschlossen,
du hast ein l├Ącheln auf deinen wundersch├Ânen Lippen.
Ich sitze daneben schau Dich an.
so ruhig und lieb siehst Du jetzt aus.
Dein K├Ârper
ist kalt
deine H├Ąnde ganz steif
dein Hemd vom Blut durchtr├Ąnkt.
Ich sitze daneben.
seh Dich an
und
halte dein Herz in Meiner Hand.
Dieses Gef├╝hl
wenn das Messer sich durch deine Haut
deine Muskeln
deine Rippen bohrt.
Immer und
immer wieder.
einmal, zweimal
dreimal.
Pause.
Du liegst da ganz ruhig wie noch nie.
dein Blut auf
meinem H├Ąnden
auf meinem Hemd
auf meinem Gesicht,
Es
riecht so gut.
Die sonne scheint,
mein Radio l├Ąuft
schenke mir dein Herz.
Tr├Ąnen tropfen auf dein Gesicht.
meine Lippen
sie ber├╝hren die Deinen.
alles dreht sich,
ein Hieb
nicht schreien,
der Schmerz,
als Preis
Dich
wieder zu sehen
Ich zahl ihn gern.
Nur F├╝r Dich , mein kalter Engel.
Ob ich zu dem Ochsen komme oder zu dem Schwein
ist mir egal.
Ich will nur eins,
Ich will bei DIR sein.
____________________________________________________________

Ob Lebensm├╝de oder Todesangst nichts davon wird liebe aufhalten weiter zu t├Âten, nichts wird anders. Alles bleibt.

__________________
Du bist verantwortlich f├╝r das was du dir vertraut gemacht! Nur sollte nicht vergessen werden das man immer nur einen kleinen Teil seiner selbstverantwortung abgeben kann und auch sollte, denn wird es gef├Ąhrlich wenn man seine ganze Selbstverantwortu

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


black sparrow
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 93
Kommentare: 276
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um black sparrow eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
???

Ein d├╝steres, leidenschaftliches und sehr bildhaftes Gedicht, genau wie ich es mag. Nur die beiden S├Ątze zum Schluss, mit denen komm ich nicht klar, denn ich glaube,
das wir f├╝r niemand verantwortlich sind, nur f├╝r uns selbst, auch wenn uns jemand vertraut ist! Denn die Liebe ist fl├╝chtig, und sie bietet weder Schutz noch Garantie, das kannst du nur in dir selber finden.
Und die Liebe t├Âtet nicht, sie befruchtet, nicht mehr und nicht weniger. Nur der Versuch, sie auf einen Partner zu projizieren, sie festhalten und z├Ąhmen zu wollen, verwandelt sie in ihr Gegenteil.
Wenn du dich selbst annimmst und liebst, dann wirst du die Liebe als Geschenk und nicht als Bedrohung ansehen, und mach nicht den Fehler der meisten, die Liebe zu benutzen, um vor sich selbst zu fl├╝chten, oder Menschen zu lieben, die dir nichts zur├╝ckgeben k├Ânnen ( wie anscheinend die Person, ├╝ber die du schreibst). Wie gesagt, mir ist nicht ganz klar, was du mit den beiden S├Ątzen sagen m├Âchtest.
Das Gedicht steht jedenfalls f├╝r sich, ein kleines Meisterwerk ...
black sparrow

Bearbeiten/Löschen    


Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hi Codenius,

insgesamt ein sehr bedrohliches Gedicht, das meinen Anspr├╝chen an Lyrik fast gen├╝gte.
Gerne schreibe ich "abgrundtief b├Âse" und aus meinem Gef├╝hl heraus, und in deinem Gedicht habe ich sowas auch gelesen, weshalb mir das Gef├╝hl der Hilflosigkeit und der tiefen Liebe bekannt ist und ich das Gedicht auch beinahe vollst├Ąndig nachvollziehen kann.

Mich irritierte die manghafte Gro├č- und Kleinschreibung, ich bin selbst kein Verfechter von strengen Regeln, aber es hat mich etwas beim lesen gest├Ârt.
Diesen einen Satz mit dem Schwein finde ich v├Âllig unn├Âtig, mir hat das nichts gebracht und ich fand keine Aussage darin.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

@ Black,
was immer der Antrieb zum t├Âten ist, in der Selbstreflexion benutzen wir das Wort Liebe als Alibi und f├╝hlen uns sicher dabei.
Liebe kann frei machen, aber auch dich festumschlingen und dir die Luft zum atmen nehmen.
Was es auch immer sein mag, Liebe kann hemmen oder f├Ârdern, entscheiden musst du allein.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!