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Leselupe.de > Gereimtes
Sprache entzaubert!
Eingestellt am 13. 12. 2005 12:47


Autor
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Ohrensch├╝tzer
???
Registriert: Oct 2002

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Heute schreibt
Die Zeitung gro├č:
Sprache ist
Den Zauber los!

Worte, so die Wissenschaft
Ziehen ihre Ausdruckskraft
Zweifelsfrei belegt, jawohl:
Aus dem Grundstoff ÔÇ×├äthymolÔÇť

Wer zuviel liest, der wird bald s├╝chtig
Durch Äthymolgier unvorsichtig
Will immer mehr an Worten, Silben, S├Ątzen
Liest B├╝cher, Altpapier und Zeitungsfetzen

Bis er sich selbst mit Kugelschreiber quasi f├╝ttern muss
Und schlie├člich stirbt an ├ťberdosis ├äthymol-Genuss!
Die Zeitung kommt gleich in den M├╝ll, was soll die Hysterie
Ich glaube nicht an die Gefahr der ├äthymologieÔÇŽ
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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Sta.tor
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Liest sich schwierig...
__________________
schlimmer geht immer

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fenestra
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Registriert: Jan 2005

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Hallo, Ohrensch├╝tzer,

zwar habe ich davon nichts in der Zeitung gesehen (liegt sicher an unserem Provinzbl├Ąttchen), aber du hast das witzig auf den Punkt gebracht. Die immer l├Ąnger werdenden Strophen verdeutlichen gut den zunehmenden Konsum des (Lese-)Stoffs. Du verwendest eine gewandte Sprache und metrisch ist hier auch nichts auszusetzen.

Inhaltlich k├Ânnte ich h├Âchstens fragen, ob denn in der Druckerschw├Ąrze der B├╝cher und im Kuli tats├Ąchlich derselbe Stoff ist? Dann bleibt uns ja wirklich nur noch der PC zum Schreiben und Lesen (...das w├Ąre vielleicht noch eine Schlusspointe f├╝r das Gedicht gewesen).

Viele Gr├╝├če
fenestra

P.S.: Und vor welchen Gefahren sch├╝tzt du deine Ohren?
__________________
Ideen sind wie Kinder - es gen├╝gt nicht, sie zu bekommen, man muss sie auch gro├č ziehen! (aus Frankreich)

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Ohrensch├╝tzer
???
Registriert: Oct 2002

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Vielen Dank f├╝r die freundlichen Kommentare.

Falls du, lieber sta.tor, es vor allem bei der vierten Strophe schwierig findest, so ist das - wie fenestra richtig erkannt hat - bewusst so. Allerdings wird es einfacher, wenn man sich nach der vierten Hebung eine Pause denkt:

Bis er sich selbst mit Kugelschreiber
Quasi f├╝ttern muss
Und schlie├člich stirbt an ├ťberdosis
Äthymol-Genuss!
Die Zeitung kommt gleich in den M├╝ll,
Was soll die Hysterie
Ich glaube nicht an die Gefahr
Der ├äthymologieÔÇŽ

Zu deinem Gedanken, fenestra: Nachdem ├äthymol der Grundstoff von Worten ist, muss er in Tinte und Druckerschw├Ąrze gleicherma├čen zu finden sein. Es muss diese Art element sein, die uns aus Klecksen, Stricheln und Kringeln eine Art Sinn erkennen l├Ąsst, also auch am PC Verwendung findet. Aber ich bin ja kein Wissenschaftler und w├╝rde eher "Etymologie" sagen.

Und zu deinem PS: Derzeit auch vor der K├Ąlte, aber gr├Â├čtenteils vor der akustischen Umweltverschmutzung...

Beste Gr├╝├če,
__________________
Der Ohrensch├╝tzer

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