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Leselupe.de > Ungereimtes
Spurenleser
Eingestellt am 29. 11. 2010 20:13


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Ralf Langer
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Spurenleser

Hast Eindruck hinterlassen,
nicht nur frisch gefallenen,
auch im Firn der Zeiten,
knie ich bei dieser FĂ€hrte.
Kann sie nicht lesen,
die Grammatik jener Schritte,
begreife nicht die Syntax dieser Spur.
Aus der NĂ€he seh’ ich nur,
ich mĂŒsste mich entfernen,
hoch und höher ĂŒber mir,
enthĂŒllte sich ein Weg,
der sich ganz langsam beugt,
mit jedem Schritt
um eine unsichtbare Mitte,
und sich im Kreis
zurĂŒck verlĂ€uft.

__________________
RL

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Perry
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Hallo Ralf,

ich sehe zwei unterschiedliche Blickwinkel in deinem Text. In den ersten sieben Zeilen geht es um eine konkrete Spur eines LD, die das LI zu lesen, deuten versucht.
Gut gelungen ist hier "im Firn der Zeiten," weniger die "Grammatik von Schritten", weil solche detaillierte Regeln und Vorgaben beim Spuren wohl kaum vorstellbar sind.
Der zweite Teil erhebt sich ĂŒber die Spuren, wobei sich der dadurch gewonnene Überblick leider in einer "unsichtbare(n) Mitte" erschöpft. Da hĂ€tte ich etwas mehr erwartet.
LG
Manfred

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Heidrun D.
Guest
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Hier ist dir m. E. etwas ganz Außergewöhnliches gelungen, Ralf. - Durch deine feinsinnige Betrachtung der Spirale gelingt es dir, eines der Ă€ltesten Symbole menschlicher SpiritualitĂ€t in wenigen Worten begreifbar zu machen - den Weg von klein zu groß, von innen nach außen - und zurĂŒck.

In einer anderen Bedeutung dient das Symbol ĂŒbrigens als Schutz und Heilmittel bei Blockaden - womit sich der Kreis zur Dichtung locker herstellen lĂ€sst.

Mit deinen Arbeiten hebst du dich wohltuend von denjenigen ab, die ein paar Reizwörter aus dem Fachbereich Philosophie in gefĂ€llige Worte kleiden, versehen mit einem fĂ€kalen Aufreißer, der das Interesse der andĂ€chtigen Leserschaft auslösen soll ...

Deine Gedichte sind gut und bis zum Ende durchdacht.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Heidrun

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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Hallo Heidrun,

ich bin sehr glĂŒcklich, das dir als Symbol die Spirale
eingefallen ist.
Ich habe befĂŒrchtet die meisten sĂ€hen einen Kreis,
den ich hier nicht haben wollte.

Das Ausgangsbild war ein Mensch in einer orientierungslosen EiswĂŒste. Dieser Mensch will gerade aus laufen.
Aber - ich glaube aufgrund von unterschiedlicher Muskulatur -
lÀuft er einen Bogen.
So nÀhert er sich der "unbekannten Mitte" auf dem lÀngsten aller Wege.
Einem Kreis der sich nicht schließt.

Lg
Ralf
__________________
RL

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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Hallo Perry,
schade das dir das Bild mir der Grammatik nicht gefÀllt.
Ich finde es nÀmlich sehr gelungen.

(Was soll ich auch sonst sagen)

Grammatik aus altgr. „ grammatike“ Sprachlehre
Dies wiederum aus „graphein“ „eingeritztes, eingedrĂŒcktes“

Ähnliches bei „Syntax“ entlehnt aus „syntaxis“ „ Die zusammengestellte Ordnung“
Ich find es passt 

Tief vergraben in meinen Gedanken sah ich jemanden der „hinkt“ und so zu einer Seit zieht.

Die unsichtbare Mitte?!
Dieses Bild hatte ich im Kopf. Ich warte mal ab ob noch andere sich melden.

Hab dank fĂŒr deine Gedanken
Ralf


__________________
RL

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revilo
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Hallo, Meister.......Du hast ein tolles Gedicht geschrieben......ich muß allerdings Perry Recht geben.......die Zeilen mit Grammatik und Syntax halte ich fĂŒr ĂŒberflĂŒssig, weil klar ist, das die Spur unlesbar ist.....
mein Vorschlag:

kann sie nicht deuten... und die nÀchsten beiden Zeilen weglassen..LG revilo

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Ralf Langer
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Neinnnnnnnn......

zerstör mir meine Grammatik nicht!!!!

Hm?

Ralf
__________________
RL

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