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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Stadtleben
Eingestellt am 11. 02. 2003 21:39


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cinisello
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Feb 2003

Werke: 1
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Die NĂ€sse der Strasse reflektiert das Ampellicht in seinen drei Farben. Der starke Regen verursachte eine fussgĂ€ngerfreie Strasse. Jeder der nicht gerade aus dem Haus musste blieb daheim. Friedrich nervte deshalb zunehmend das Halten, an der roten Ampel, wo doch eh niemand ĂŒber die Strasse lĂ€uft. Auch der Gedanke, dass GrĂŒn wĂ€re, und er nur 15 Meter bis zur nĂ€chste Blechkiste rollen kann ließ sein GemĂŒt nicht ruhiger werden. Er hatte noch die drei Touren auszufahren und der Nachmittag wurde immer spĂ€ter. Seine Scheibenwischer machten es schier unmöglich ihm eine freie Sicht zu gewĂ€hren. Er sprach seinen Chef schon dutzende male an, die Scheibenwischer, Bremsen sowie die stĂ€ndig leuchtende ABS-Leuchte Instandzusetzen. Noch nie bereute er die NachlĂ€ssigkeit seines Chefs wie in diesen Moment. Es machte ihm Mut, dass er bis zur nĂ€chsten Apotheke nur noch einen knappem Kilometer zu fahren hat, und die anderen zwei Apotheken sich ebenfalls im gleichen Bezirk befanden. Auch an diesem Tag war ihm der Frust der Apotheker egal. Er versprach jedem Apotheker beim nĂ€chsten mal mit seiner Apotheke in seiner nĂ€chsten Tour zu beginnen. Auch die Kranken, die um 18 Uhr in der Apotheke bestellt wurden um ihre seltenen Medikamente zu holen schienen nicht weniger genervt zu sein als Friedrich und der Apotheker.
Friedrich geht mit dem Gyros-Pita in der Hand und dem gewohnten Stechen im Kreuz die alte Holztreppe im Hausflur hinauf. Rechts an der Treppe ist die HoftĂŒr offen und es regnete in der Flur hinein. Im ersten Obergeschoss neben seiner WohnungstĂŒr war die Gemeinschaftstoilette. Er war froh drĂŒber, dass Frau Baltes ihn nie aufforderte die Toilette zu reinigen, zumal sie auch selten wirklich verschmutzt war, denn immerhin benutzen nur die Beiden die Toilette. DafĂŒr hing Friedrich ihr die Gardinen auf und ab im FrĂŒhjahrsputz. Ließ sich tĂ€glich ihre Geschichten von ihren Kindern und Enkeln ĂŒber sich ergehen und war froh, dass sich wenigstens jemand um ihn KĂŒmmerte wenn er mal krank wurde. Jeden zweiten Sonntag kochte sie auch mal fĂŒr Friedrich. Zu Hause angekommen quietschte der Holzboden seine gewohnten GerĂ€usche mit jedem Schritt. Die WĂ€nde in seinem Zimmer sind weiß und nirgends hĂ€ngte auch nur ein Bild. In seinem Zimmer gibt es neben dem Herd und dem KĂŒhlschrank nur noch das Sofa und den Fernseher. Er legte sich hin, zog seine Schuhe gekonnt aus und legte den Gyros auf den boden und schlief ein.

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Der Text besteht aus zwei Abschnitten, die beide nicht arm an Bildern und AtmosphĂ€re sind – aber irgendwie kriege ich sie in keinen Zusammenhang, abgesehen davon, daß der Protagonist denselben Namen hat. Somit bleibt mir die Aussage ein StĂŒck verschlossen.
Leider sind auch beide Abschnitte voller Fehler, die korrigiert werden mĂŒĂŸten, v.a. das stĂ€ndige Wirrwarr der Zeiten. Entweder PrĂ€sens oder PrĂ€teritum, du solltest dich entscheiden! Einige Fehler sind auch inhaltlicher Art.

Die NĂ€sse der Strasse reflektierte das Ampellicht in seinen drei Farben. (– Aber die drei Lichter sind nie gleichzeitig an!) Der starke Regen verursachte eine fussgĂ€ngerfreie Strasse. Wer nicht gerade aus dem Haus musste, blieb daheim. Friedrich nervte deshalb zunehmend das Halten kein Komma an der roten Ampel, an der eh niemand die Strasse ĂŒberqueren wollte. Auch der Gedanke, dass er bei GrĂŒn nur 15 Meter bis zur nĂ€chsten Blechkiste rollen könnte, ließ sein GemĂŒt nicht ruhiger werden. Er hatte noch die drei Touren auszufahren und der Nachmittag wurde immer spĂ€ter. Seine Scheibenwischer machten ihm eine freie Sichtschier unmöglich. Er hatte seinen Chef schon dutzende Male angesprochen, die Scheibenwischer, Bremsen sowie die stĂ€ndig leuchtende ABS-Leuchte instandzusetzen. Noch nie hatte er die NachlĂ€ssigkeit seines Chefs so bereut wie in diesen Moment. Es machte ihm Mut, dass er bis zur nĂ€chsten Apotheke nur noch einen knappem Kilometer zu fahren hatte, und die anderen zwei Apotheken sich ebenfalls im gleichen Bezirk befanden. Auch an diesem Tag war ihm der Frust der Apotheker egal. Er versprach jedem Apotheker, beim nĂ€chsten Mal mit seiner Apotheke in seiner nĂ€chsten Tour zu beginnen. (entweder beim nĂ€chsten Mal oder auf der nĂ€chsten Tour, nicht beides!) Auch die Kranken, die um 18 Uhr in die Apotheke bestellt wurden, um ihre seltenen Medikamente zu holen, schienen nicht weniger genervt zu sein als Friedrich und der Apotheker. (In den letzten SĂ€tzen hĂ€ufen sich die Worte Apotheke/Apotheker. Durch andere Formulierungen und Satzbau ließe sich da einiges vermeiden.)
Friedrich ging mit dem Gyros-Pita in der Hand und dem gewohnten Stechen im Kreuz die alte Holztreppe im Hausflur hinauf. Rechts an der Treppe stand/war die HoftĂŒr offen und es regnete in der Flur hinein. Im ersten Obergeschoss neben seiner WohnungstĂŒr war die Gemeinschaftstoilette. Er war froh drĂŒber, dass Frau Baltes ihn nie aufforderte die Toilette zu reinigen, zumal sie auch selten wirklich verschmutzt war, denn immerhin benutzen nur die beiden die Toilette. DafĂŒr hĂ€ngte Friedrich ihr die Gardinen (auf und ab) die beiden Elemente drehen (im FrĂŒhjahrsputz). Ließ sich tĂ€glich ihre Geschichten von ihren Kindern und Enkeln ĂŒber sich ergehen und war froh, dass sich wenigstens jemand um ihn kĂŒmmerte, wenn er mal krank wurde. Jeden zweiten Sonntag kochte sie auch mal fĂŒr Friedrich. Zu Hause angekommen quietschte der Holzboden seine gewohnten GerĂ€usche mit jedem Schritt. (Sehr unglĂŒckliche Formulierung. Außerdem ist Friedrich doch schon seit Beginn des Absatzes zu Hause!! Die WĂ€nde in seinem Zimmer waren weiß und nirgends hing auch nur ein Bild. In seinem Zimmer gab es neben dem Herd und dem KĂŒhlschrank nur noch das Sofa und den Fernseher. Er legte sich hin, zog seine Schuhe gekonnt aus (Junge, Junge, der Kerl ist begabt – er kann sich „gekonnt“ die Schuhe ausziehen... wenn du damit ein besonderes Manöver meinst, solltest du das auch beschreiben!) , legte den Gyros auf den Boden und schlief ein. (zumindest schnell einschlafen kann er auch noch..)
__________________
Andrea Rohmert

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cinisello
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Feb 2003

Werke: 1
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stimmt

du hast vollkomen recht, es sind zwei völlig voneinander unabhĂ€ngige Texte in der Geschichte. Mir fehlt die Idee, fĂŒr das was dazwischen sein könnte. Ebenso frag ich mich was davor gewesen ist oder anschließend noch passieren kann. Ist halt unvollkommen. Die Fehler werde ich in naher zukunft aufheben. Danke fĂŒr die Korrektur.

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