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Leselupe.de > Ungereimtes
Starrend
Eingestellt am 04. 04. 2005 21:50


Autor
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Tulpe
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2004

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Starrend

Wenn ich zu tief in dich blicke,
dann merke ich nicht mal,
dass es fast wehtun kann,
weil du mich ganz einnimmst
mit deiner Leere und dem Nichts.
Und immer wieder bringt mich
nur ein Gef├╝hl zu deiner Pforte,
vor die ich mich wehm├╝tig lege,
dir selbstmitleidig ins Auge schaue
und meine Naivit├Ąt ist dir als Starre
ausgeliefert, bis ich vor Schmerz
meine Augen schlie├če und weine.


Starrend ( Neue Version)

Es ist nur dieses eine Gef├╝hl,
dass mich vor deine Pforten stellt,
wenn ich bodenlos zu dir finde.
Dann merke ich nicht einmal,
dass du der Pfahl im Fleische bist,
wenn du mich ganz einnimmst,
mit deiner Leere und dem Nichts.
Und wehm├╝tig lege ich mich nieder,
und schau dir selbstmitleidig ins Auge,
wenn du mir wie ein Spiegel erscheinst,
mit den Konturen meiner Naivit├Ąt.
Erst dann, wenn ich vor Schmerz
meine Augen schlie├če und weine,
bin ich dir Starre entkommen.

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

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Hallo Tulpe,

das ist echt, das ist tief..
Aber eines habe ich nicht verstanden:
Warum blickst du so tief in ihn hinein?
Was siehst du da?
Siehst du nur noch ihn, und nicht mehr dich?

Ein klitzekleiner Fehler ist noch drin, wie ich meine

mit deiner Leere, und dem Nichts.
Und immer wieder bringt mich,

L.G. Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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San Martin
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Wirkt unausgegoren und hastig dahingeschrieben, zumal durch die Fehler.

> das es fast wehtun kann

dass

Ans Ende einer Zeile muss nicht zwangsl├Ąufig ein Komma. Da sind mindestens 3 Kommata ├╝berfl├╝ssig/falsch.

> meine Augen schlie├če und Weine

weine

Dann sind dort zu viele F├╝llworte, die Dichte der Aussage und Metaphorik ist f├╝r ein GEdicht zu niedrig. Wie kann man sich auf Pforten legen? Pforten sind ├╝blicherweise senkrecht (T├╝ren).
__________________
"I still can remember the way that you smiled on the fifth day of May in the drizzling rain."

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Tulpe
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Lieber San Martin

Also hastig dahin geschrieben ist es nicht, auch wenn mir diese Zeilen sehr schnell ( gelungen sind). Hm.. Irgendwie bin ich etwas ├╝ber die Worte ├╝berrascht, weil ich pers├Ânlich diese worte sehr gut gelungen finde. Man hat solche Momente, wo man denkt, wau das fonde ich selber ganz gut gelungen. Ja und dieses Gedicht war so eins, f├╝r mich.
Ich werde die fehler beheben, und danke dir f├╝r deine Meinnung.

Tulpe

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Tulpe
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Hallo Zarathustra


Ich spreche in diesem Text keine Person an, sondern, ein Gef├╝hl. Die Starre. Wenn die augen starren, ins leere.Verstehst du?

Danke f├╝r deine Worte
Tulpe

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Zarathustra
Routinierter Autor
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die Pfrote...

Hallo Tulpe,

quote:
Ich spreche in diesem Text keine Person an, sondern, ein Gef├╝hl. Die Starre. Wenn die augen starren, ins leere.Verstehst du?

Ja ich verstehe. Ins leere starren, ist ein Leid!

Und nun zur Pforte:

San Martin hat geschrieben, dass man sich nicht auf Pforten legen kann. Recht hat er...

Aber das Gef├╝hl legt sich ja
vor die Pforte; - und das geht.
vor der Pforte des Himmels,
vor der Pforte der H├Âlle..

es gibt gen├╝gend Beispiele.

Mit den Fehlern musst du selbst schauen, ich bin fast Legastheniker und tue mich selbst sehr schwer...


__________________
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