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Leselupe.de > Ungereimtes
Staub und Asche
Eingestellt am 05. 05. 2004 09:11


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Nachtmeer
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

Werke: 5
Kommentare: 1
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Gesammelter Staub in den Falten
Und Staubspinnen unter den Armen
Lassen die alten Träume erkalten
Während Staub des Denkens, des warmen
Ziert dornenkrönend die Stirn
Gesenkt zum staubgespuckten Gebet
Und verschlungene Glieder erfrien
schreiend zerfällt ein "Seht!"

Staub auch in den Becken
Deiner blinden Augen zeronnen
Blasige Zungen Staub zerlecken
Gurrende Laute, staubige Wonnen
Sprichst du Staub mit mir
Verschluckst jedes einzelne Wort
Denn Staub ist in dir
Dein Körper, der Asche ihr Hort



__________________
Ein Wort- ein Glanz, ein Flug, ein Feuer
Ein Sternenstrich, ein Flammenwurf
Und wieder dunkel, ungeheuer

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
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Hallo:-)

also..was mir auffiel..
in 16 Zeilen..achtmal was mit "staub".

Dein Text beinhaltet so viel, und ich weiß nicht worauf es sich bezieht.
Wenn, z.B. "Staubspinnen unter den Armen" dann sagt es mir etwas über "Untätigkeit" aus.
"erkalten" es kann nur was "erkalten" wo was heiß, oder warm?
"dornengekrönt" Jesus..
"Seht!" = "sehet"!
etc.

WAS soll mir das sagen?

lG
bis bald
Susanne




Gesammelter Staub in den Falten
Und Staubspinnen unter den Armen
Lassen die alten Träume erkalten
Während Staub des Denkens, des warmen
Ziert dornenkrönend die Stirn
Gesenkt zum staubgespuckten Gebet
Und verschlungene Glieder erfrien
schreiend zerfällt ein "Seht!"

Staub auch in den Becken
Deiner blinden Augen zeronnen
Blasige Zungen Staub zerlecken
Gurrende Laute, staubige Wonnen
Sprichst du Staub mit mir
Verschluckst jedes einzelne Wort
Denn Staub ist in dir
Dein Körper, der Asche ihr Hort


und TITEL oben drüber

__________________

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Nachtmeer
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2004

Werke: 5
Kommentare: 1
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Mit Titeln arbeite ich eher weniger, weil diese Erwartungen heraufbeschwören und so etwas dann die Phantasie des Lesers einschränkt.

Und ich arbeite einfach gerne mit Metaphern, auch in der Prosa. aber in der Lyrik finde ich dass gerade wenn der Inhalt durch abstrakte oder verschlungene Metaphern verschleiert wird, es den Reiz eines Gedichtes ausmacht. Die Interpretation ist dann jedem selbst überlassen.

Beim Schreiben selbst genügt mir die Orientierung an einem Gefühl vollkommen. Es muss nicht auf ein Thema bezogen sein, keine Absicht haben deutlich etwas auszusagen, sondern eine Stimmung vermitteln. Zum Beispiel eben: Untätigkeit - da gefällt mir der link zu Jesus/Christentum extrem gut.

Das sich der Ausdruck STtub so oft wiederholt ist schon Absicht, fand ich aber auch problematisch.
Aber im Endeffekt finde ich es passend. Alles ist Staub. Was mal Leben war zerfällt zu Staub, und aus Staub kamen wir und zum Staub kehren wir zurück.
__________________
Ein Wort- ein Glanz, ein Flug, ein Feuer
Ein Sternenstrich, ein Flammenwurf
Und wieder dunkel, ungeheuer

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