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Leselupe.de > Gereimtes
Stehend sehend
Eingestellt am 02. 03. 2002 12:52


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Markus77
Hobbydichter
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Stehend sehend

Kann nicht dastehen
und zusehen
wie Du anstehst,
f├╝r jeden bereitstehst,
immer zur├╝ckstehst.

Du mu├č aufstehen
und einsehen,
dass drinstehen,
besser als davorstehen
oder nur dabeistehen.

Sollst nicht missverstehen,
doch mu├čt du zugestehen,
dass Hinzusehen,
-nicht Mitanzusehen-
bringt mehr, als ungesehen,
uebersehen,
im Eck zu stehen.

--------------

├ťber Kommentare jeglicher Art w├╝rde ich mich sehr freuen!
Besonders ├╝ber die Zeichensetzung bin ich mir nicht im Klaren, z.B. setzt man bei Gedichten auch vor einem "und" einen Beistrich?
Ansonsten w├╝rden mich auch eure ersten Gedanken beim Lesen interessieren.

Vielen Dank

mfg
Markus

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Haget
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MoinMoin Markus,
ich will nicht nachstehen,
Dir zu schreiben, dass mir Dein Wortspiel-Gedicht in seiner K├╝rze mit trotzdem durchgehender Aussage sehr gef├Ąllt.
In einem Gedicht halte ich es so, dass ich beim Beistrich/Komma den Duden beiseite lasse und MEINE Pausen mit Beistrich oder Gedankenstrich (davor und dahinter immer Leerzeichen!) kennzeichne. Meistens stimmtÔÇÖs dann sogar zur Regel. (Nebenbei: Ich mache VOR einem Apostroph nicht das ÔÇ×vorgeschriebeneÔÇť Leerzeichen, weil sich z. B. ÔÇ×stimmtÔÇÖsÔÇť wie eine Silbe lesen soll.)
Willst Du die letzte Strophe noch verk├╝rzen, bietet sich an (egal, wenn es ÔÇ×MitanzusehenÔÇť so wohl nicht gibt!):

Nicht missverstehen:
Musst zugestehen,
das Hinzusehen
- nicht Mitanzusehen -
bringt mehr, als ungesehen,
uebersehen,
im Eck zu stehen.

Hier nach dritter Zeile kein Beistrich, schon weil Gedankenstrich folgt. WENN am Ende von Zeile 4 nach dem Gedankenstrich zus├Ątzlich ein Beistrich m├╝sste, lasse ich ihn meistens weg, weil es eigenartig aussieht. (Zeile 4 nicht dasS).

Liebe Gr├╝├če
Hans-Georg

__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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Markus77
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Hallo Haget, Vielen Dank f├╝r Deine konstruktive Kritik. Ich habe mein Wortspiel nocheinmal ein wenig ├╝berarbeitet, erweitert und ausgebessert. Mit Deiner Erlaubnis ├╝bernehme ich einen Teil der von Dir gemachten Vorschl├Ąge.
Bin gespannt, was Du dazu sagst (wenn Du was dazu sagen willst, nat├╝rlich).

Stehend sehend

Will nicht dastehn,
fortw├Ąhrend zusehn,
wie Du anstehst,
allen bereitstehst,
immer zur├╝ckstehst,
jedem unterstehst.

Musst aufstehn,
von Zweifel absehn,
endlich einsehn:
Besser drinstehn,
als davorstehn;
M├Âglichst dr├╝berstehn,
nicht dabeistehn;
Lieber geradestehn,
als strammstehn!

Nicht missverstehn,
musst zugestehn,
dass hineinzusehn
-nicht mitanzusehn-
h├Âher steht,
als ungesehn,
gar uebersehn,
nur zuzusehn.

Auf wiedersehn!

--

Das "dass" in Zeile 3 der letzten Strophe sollte hier passen.
Das Vokabel "mitanzusehen" ist ein von mir oft verwendeter Alltagsbegriff. Es kann sein, dass es ein Teil meines Dialekts ist, aber im Duden findet man dieses Wort sicherlich auch...oder willst du auf die verwendete Form hinaus?

Auch ├╝ber Kommentare und Kritik von anderen Lesern w├╝rde ich mich sehr freuen.


mfg
Markus

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Haget
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MoinMoin Markus,
damit wir uns richtig verstehen: Mir gef├Ąllt Dein Wortspiel sehr (jetzt noch mehr!) und es ist auch ja eine durchgehende Idee und Aussage. Aber es bleibt f├╝r mich eine Spielerei, eine sehr interessante und gegl├╝ckte ├ťbung. Und solche sind wichtig!

Z 12= entweder immer Zeilenanfang gro├čer Buchstabe ODER nur nach Punkt.
Z 13= davorstehn. (Punkt) oder Zeile 14= lieber (klein)
Z19= vor und hinter - (Gedankenstrich) Leerzeichen
Z20= h├Âher stehn (einfach Mehrzahl ÔÇ×annehmenÔÇť)
Ende:
als ungesehn
- gar uebersehn -
nur zuzusehn.

Ob und welche Tipps Du von Kritikern annimmst, ist Deine Sache. Aber es freut wohl immer, wenn Vorschl├Ąge Ansto├č geben oder gar ├╝bernommen werden.

In Gedichten wie auch in Prosa werden immer auch eigene Wortgebilde verwendet - sie d├╝rfen sicher sein! Auch im realen Leben werden ja neue Worte und Zusammensetzungen erfunden.

Liebe Gr├╝├če
Hans-Georg

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Markus77
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Vielen Dank f├╝r Deine M├╝he und Zeit, Haget.

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ziner
Guest
Registriert: Not Yet

Ich sehe es deutlich vor mir, wie du mit weitausgreifender Geste, das Ghettokind gebend in zu gro├čer Hose und angetan mit Kopfsocken durch die Gegend hiphopst und Kn├╝ttelverschen deklamierst. Heute back isch, morgen brau isch ├╝bermorgen mach isch der K├Ânigin ein Kind... weissu wie isch mein, digger? Echt kra├č...


sprachlos: ziner

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