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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Stell das Geschirr bitte in die Spüle
Eingestellt am 02. 01. 2018 23:42


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ackermann
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Registriert: Jul 2012

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Leicht wie eine Feder flog sein Finger über ihre Lippen. Sabine erschauerte, zarte Röte überzog ihr herzförmiges Gesicht.
„Deine Lippen sind so rot und rote Lippen soll man küssen.“, flüsterte Bruno mit rauchiger Stimme und näherte seinen Mund dem Ihren.
„Du hast raue, trockene Lippen.“ Sabine leckte über Brunos Mund.
„Findest du?“
„Schon“, sagte Sabine leise, „aber du schmeckst süß.“
Bruno schob eine Hand in ihren Nacken und ließ die Finger auf ihrer Haut kreisen.
Sabine kicherte leise und schüttelte sich: „Ich bekomme Gänsehaut.“
„Soll ich aufhören, ist es dir unangenehm?“
„Nein, nein, mach ruhig weiter.“ Sabine zupfte die Bluse von ihrem Busen, doch längst hatte Bruno die harten Nippel bemerkt, die durch den Stoff stachen wie Schneeglöckchen unter der Frühlingssonne aus der Erde. Nur mit Mühe konnte er seine Hand umleiten, die sich bereits im Anflug auf Sabines Busen befand. Sabine war eine Torte und er würde sie aufessen, Stück für Stück. Die Sahne würde er beisteuern.

„Die neuen Ohrringe stehen dir ganz ausgezeichnet.“ Bruno knabberte an Sabines Ohrläppchen.
„Hör auf damit, ich mag das nicht. Nicht am Ohrläppchen.“ Wieder kicherte Sabine und Bruno war etwas verwirrt. Verstehe einer die Frauen, dachte er, wo soll ich denn dann knabbern?
Sabines Hand fuhr durch Brunos Haare: „Deine Augen sind ganz grün, smaragdgrün. Sonst sind sie graublau.“
„Grün heißt es ist alles in Ordnung“, sagte Bruno mit einem Lachen in der Stimme und rutschte unruhig auf dem Sofa hin und her.
„Hast du Probleme?“
„Nein“, sagte Bruno, „es ist nur meine Hose, die spannt gerade etwas.“
„Das kommt davon, wenn man gleich zwei Stück Schwarzwälder-Kirschtorte in sich hinein futtert.“
Daran kann es natürlich auch liegen, dachte Bruno, oder auch nicht.
Er fummelte am Hosenbund herum: „Deine Torte ist aber auch sehr lecker. Es stört dich doch nicht, wenn ich einen Knopf aufmache?“
Sabine sah Bruno nachdenklich an: „Was wird das hier eigentlich?“
„Ich dachte, wir könnten unsere Unterhaltung vielleicht auf einer anderen Ebene fortsetzen?“, flüsterte er. Seine Stimme war zärtlich, sanft und rauchig, sein Blick fragend
„Und welche Ebene hast dir vorgestellt?“ Sabines Blick durchdrang in, sie las in ihm wie in einem offenen Buch.
Brunos Mundwinkel zuckten. Eine Ebene tiefer, dachte er. Doch stattdessen sagte er seufzend: „Soll ich das Geschirr wegräumen?“
„Das kannst du machen. Stell es einfach in die Spüle.“
„Du meinst neben die Spüle.“
„Nein, in die Spüle.“
„Also ich stelle das Geschirr immer neben die Spüle.“ Bruno grinste, stand auf und stellte das Kaffeegeschirr auf das Tablett.




„Bei mir landet das Geschirr in der Spüle.“ Mit einem tiefen Seufzer erhob sich Sabine. Sie musterte Bruno von oben bis unten als stünde er das erste Mal vor ihr. Für einen Moment verfing sich ihr Blick unterhalb von Brunos Gürtellinie. Ihre Augen verdunkelten sich und ein animalischer Ausdruck huschte über ihr Gesicht. Bruno widerstand dem Impuls, eine Hand in die Hosentasche zu schieben um die Ausbeulung seiner Hose zu kaschieren, denn das Tablett mit einer Hand zu balancieren traute er sich nicht.

„Ich bin mal im Bad“, sagte Sabine, strich den roten Lederrock glatt und tupfte einen Kuchenkrümel vom Sofa: „Magst du?“ Bruno leckte den Krümmel von ihrem Finger. Ein schelmisches Grinsen huschte über ihr Gesicht: „Ich lege dir ein Handtuch und einen Waschlappen hin. Deine Kleider kannst du über den Badewannenrand hängen, mein Lieber. Äh … Zahnbürste hast du dabei?“
„Na … natürlich“, stotterte Bruno, „natürlich.“
„Das dachte ich mir.“ Sabine stupste mit einem Finger an Brunos Nasenspitze, ging in den Flur hinaus und stieg die Treppe hoch. Bruno, das Tablett in den Händen, verfolgte sie mit seinen Blicken. Das Spiel ihrer drallen Pobacken, die bei jedem Schritt im Widerstreit mit dem engen Lederrock lagen, schlug ihn in den Bann und vernebelte sein Gehirn. Das bedrohliche Klappern des Geschirrs auf dem Tablett holte ihn in die Realität zurück.
Sabine blieb auf dem Treppenabsatz stehen: „Was ist denn mein Lieber. Hast du Schüttelfrost?“
Bruno räusperte sich: „Ach übrigens, was ich dir schon immer mal sagen wollte ...“
„Was denn?“
„Du bist so verdammt sexy.“
Sabine deutete lächelnd auf das Tablett: „I-n die Spüle.“

Bruno ließ sich Zeit. Bedächtig steckte er jeden Kaffeelöffel und jede Kuchengabel in einen Schlitz des Besteckkorbs, sortierte Untertassen und Kuchenteller in die Halterungen und legte die Tassen kopfüber in den Oberkorb. Ein diabolisches Grinsen huschte über sein Gesicht. Sie würde sich bestimmte aufregen, denn sie hatte ihre eigene Ordnung, spülte alles vor und … Wie kann man so kompliziert sein, dachte Bruno und schüttelte den Kopf.

Bruno stieg die Treppen hoch. Die Badezimmertür stand auf, er ging hinein, sog prüfend die Luft ein - es roch nach Sabine. Nein, falsch, dachte Bruno, es duftete nach ihr. Ein feiner Unterschied. Er zog sich aus, legte seine Kleider über den Badewannenrand und betrachtete sich im Spiegel. Etwas kitzelte ihn in der Nase; er hatte Sabine in der Nase; schon in der Küche hatte er sie in der Nase gehabt. Sabine, Sabine … Sabine überall. Über die Nase drang sie in seinen Körper ein, breitete sich aus wie ein Virus und vereinnahmte ihn. Brunos Glied wurde schwerer und lupfte sich. Gedankenverloren strich er mit dem Handrücken über den hellblauen Bademantel, der an einem Haken hing, betrachtete Slip und BH, die auf dem Klappstuhl lagen - und seufzte tief. Bruno hängte das Handtuch über seinen beinharten Ständer. Witzig, dachte er, witzig. Nur – ob Sabine das auch witzig finden würde?

Eine Wolke verdunkelte seine Gedanken.

„Wo ist sie denn überhaupt? Wartet sie im Schlafzimmer auf mich? Mit weit gespreizten Schenkeln und tropfender Grotte, bereit für meinen prallen Riemen? Mein Gott, bin ich geladen. Ich bin so geil, ich könnte mit meinem Schwanz ein Loch in die Wand bohren. Gott ist das dämlich. Da stehe ich im Bad der Frau die ich seit langem begehre wie sonst keine, den Waschlappen in der Hand und wasche mein … mein Geschlechtsteil; und den Hintern. In dieser Reihenfolge. Geschlechtsteil, was für ein selten blödes Wort. Ich will das nicht, ich bin spontan, ich will spontanen Sex. Auf dem Sofa hätte ich sie ficken sollen. Sie diktiert mir ihre Regeln auf, macht mich zum Narren. Soll ich gehen? Hahaha … jetzt, so kurz vor dem Ziel? Beruhige dich Alter, du bist Gast in ihrem Haus. Und hoffentlich bald auch in ihrer Möse. Also akzeptiere ihre Regeln. Das nächste Mal bist du dran, das nächste Mal sagst du, wo es langgeht. Okay? Meinetwegen.“

„Bruno, wo bleibst du denn? Komm bitte schnell und hilf mir mal.“ Sabines Stimme hatte einen leicht hysterischen Unterton.

Kein Problem, dachte Bruno, ich komme sofort und helfe dir, aber wie. Er wischte das Handtuch von seiner Stange, stürmte den Flur entlang, trat durch die offene Schlafzimmertür und blieb wie vom Donner gerührt stehen. Sabine stand nackt vor dem Schrank, der neben dem französischen Bett stand. Die schwarzen Pumps bildeten einen starken Kontrast zu der milchweißen Haut ihrer Rubensfigur. Sie reckte sich so weit es ging und versuchte Handtücher in eines der oberen Schrankfächer zu schieben. Doch die sauber zusammengelegten Textilien fielen wie Blätter im Herbst auf den Boden. Sabine bückte sich. Bruno grunzte wollüstig. Niemals würde er den Anblick von Sabines prallem Pfirsich, der zwischen ihren Schenkeln prangte, vergessen. Niemals. Langsam watete er durch den Hormonnebel, der sich im Schlafzimmer ausgebreitet hatte, schubste Sabine ins Bett und ...

Stunden später starrte Bruno mit debilem Grinsen an die Decke: „Wie war ich?“
„Was?“, murmelte Sabine im Halbschlaf. „Hast du das Geschirr ...“
„… in die Spüle gestellt. Wie du gesagt hast.“ Dann schloss er die Augen und schlief ein.
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Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit!

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