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Leselupe.de > Kurzprosa
Sterben Zuhause
Eingestellt am 08. 01. 2002 19:47


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jon
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Sterben. Erlöschen. Vergehen. Im Tod sind alle gleich. Vielleicht. Im Sterben aber ist jeder anders. Der eine geht dabei ins nĂ€chste Leben, der andere geht ins Nichts und wieder andere hören einfach nur auf. Der eine hĂ€tte gern noch so viel getan, der andere hat schon lange auf das Sterben gewartet und wieder andere sind plötzlich tot. Der eine findet im Wissen, dass er sterben wird, Trost. Der andere fĂŒhlt sich durch dieses Wissen bedrĂ€ngt, gedrĂ€ngt zu tun, was ein Mann oder eine Frau im Leben eben tun muss – Baum, Kind, Buch verlangt der Dichter bekanntlich. Nur wirklich egal ist das Sterben niemandem. Es sei denn, er ist schon tot.

Zu Hause ist nicht unbedingt dort wo dein Haus steht, wo deine Wurzeln sind, wo du dich wohl fĂŒhlst. Es kann sich Ă€ndern und es muss nicht dort sein, wo du wohnst. Es ist nicht automatisch dort, wo du nicht weg willst oder wo es dich immer wieder hinzieht. Es ist der Ort, den du dir, wenn du es könntest, zum Sterben aussuchen wĂŒrdest.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Jon,

viele Menschen (darunter auch Teilnehmer der Schreibaufgabe)
beschreiben das Sterben als einen Teil des Lebens, genaugenommen als Ende oder Schlußakt des menschlichen Daseins.

Sehr gut an Deinem Text hat mir gefallen, daß dabei sehr deutlich wurde, daß sterben im Grunde genommen aber fĂŒr jeden etwas anderes bedeutet.
(fĂŒr den einen ist es Erlösung, fĂŒr den anderen ein zu frĂŒhes Ende und ein Schicksalsstreich durch seine nun unvollendeten PlĂ€ne)

Gruß Gegge

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