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Leselupe.de > Kurzprosa
Sternschnuppenfänger *
Eingestellt am 18. 07. 2003 07:22


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Otto Lenk
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Sternschnuppenfänger *

„Papa, Papa! Schau doch nur, eine Sternschnuppe.“
„Oh ja, ich sehe sie! Nun darfst du dir etwas wünschen.“
„Glaubst du, dass der Wunsch in Erfüllung gehen wird?“
„Mir hat einmal jemand erzählt, dass für die Erfüllung der Wünsche die Sternschnuppenfänger verantwortlich sind.“
„Die Sternschnuppenfänger?“
„Ja Kleines. Die Sternschnuppenfänger sind Wesen zwischen Himmel und Erde. Ihre Aufgabe soll darin bestehen, dass sie die von Menschen entdeckten und mit einem Wunsch behafteten Sternschnuppen einfangen, sie zu Sternenstaub zermahlen und in diesen Staub die Wünsche einweben. Dann begeben sie sich auf die Erde und suchen den Sternschnuppenwünscher während des Schlafens auf, und pusten ihm zärtlich ihren Sternenstaub übers Haupt. Und angeblich, so sagte man mir, soll der Wunsch dann irgendwann in Erfüllung gehen.“
„Papa!“
„Ja, meine Kleine.“
„Ich fühle mich auf einmal schrecklich müde. Komm, lass uns nach Hause gehen. Ich möchte schlafen.“
„Das machen wir, mein Sternchen."

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Zeder
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Registriert: Nov 2001

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Hallo Otto,

schön, Dich ab und an auch in diesem Forum lesen zu können ;-)

Ich habe zwei Anmerkungen zu Deinem Text:

„Ja Kleines."
Es handelt sich offenkundig um ein recht junges Kind, vielleicht Kindergartenalter. Wenn Du mit solch einem Kind sprichst, würdest Du auf die nachfolgenden Erklärungen höchstwahrscheinlich ein "Was hast Du gesagt???" ernten:
"Ihre Aufgabe soll darin bestehen, dass sie die von Menschen entdeckten und mit einem Wunsch behafteten Sternschnuppen einfangen, sie zu Sternenstaub zermahlen und in diesen Staub die Wünsche einweben. Dann begeben sie sich auf die Erde und suchen den Sternschnuppenwünscher während des Schlafens auf, und pusten ihm zärtlich ihren Sternenstaub übers Haupt."

Vielleicht kannst Du diese zwei Bandwurmsätze noch in kleine kindgerechte Häppchen aufteilen?

Und meine zweite Anmerkung: Ich denke, dass Dein Text erheblich besser im Kindergeschichtenforum aufgehoben wäre. Es ist ja eine wunderschöne "Vorlese-Gute-Nacht-Geschichte".

Viele Grüße,

__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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Stoffel
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Registriert: Jun 2002

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lieber Otto,

wieder eine reizende Vater-Tochter-Geschichte.
Gefällt mir mal wieder ganz gut.
Aber nach der Frage von ihr, ob die Wünsche auch in Erfüllung geht, wrde ich noch ein "vielleicht" einbauen.
Ich meine, wie enttäuscht muss ein Kind sein, wenn der Erachsene sagt"Er geht in Erfüllung", dann wünscht es sich was, und sense is.*smile*
Nur ein "vielleicht" oder ein "und manchmal"

Eventuell der Schluss...
nicht das sie plötzlich einfach müde ist, da hat man wieder einen neuen Gedanken, sondern, das sie HEUTE von ganz allein ins Bett geht, ohne Aufforderung?

Was meinst?

Sonst aber schön, diese Art Deiner Geschichte.

lG
schönen Tag
Stoffel

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