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Leselupe.de > Kurzprosa
Stevie Wonder ist taub und ich f*cke
Eingestellt am 27. 01. 2005 16:04


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nachtsicht
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2005

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Menschen sind wie Wecker.

Schrill, st├Ârend, zerreissen Tr├Ąume.
Lassen sich ausschalten.



Von kostenlosem visuellen Sex erregt str├Âme ich elektrisiert
durch Clubs mit schwarzem Licht und schwarzer Musik.
Der Kampf um Aufmerksamkeit hat begonnen.
\"Gehe aufrecht und schaue gl├╝cklich oder traurig,
aber niemals so in den Raum, als w├╝sstest du genau,
wie einsam der Abend ausgeht\" hallt es durch den
diesmal viel zu klaren Kopf.
Und mit dem eigenen An- und Aussehen steigen Anspr├╝che.
Pl├Âtzlich geht es neben PornoTitten und Porno├ärschen auch
um Stil, um etwas Bezauberndes, um Erotik und Liebe.
F├╝r mich. Aber minutenlang kann ich vergessen,
worum es wirklich geht.
Dann kann man mich beobachten, als Teil einer schwitzenden
Masse, die klebrig ihren Untergang verkennt.
Schmerz muss eben bet├Ąubt werden.

Jeder kennt das. Die Hierarchie von Menschen l├Ąsst sich leider
nicht absprechen. Manchmal ergreifen mich wunschvolle Ideen,
das jeder anders und damit niemand zwingend vergleichbar sei.
Aber es gibt weniger Geschichten als Menschen.
(Obwohl hier wohl Schizophrene nicht eingerechnet sind.)
Und je mehr Geschichten man kennt, desto mehr wird Interesse Geschichte.

Erschrocken weicht meine Abwesenheit. Grinsende Maschinen klopfen auf meine Schulter.
Sie schreien mir stereotypische Dinge in die Ohren, ich nicke ein paar Mal.
Dann stehe ich einfach auf.

Wind greift mich an, unterwegs auf farblosen Stra├čen.
Gesendet um mich zu bremsen, um meine Kraft zu rauben und auf
tote wehrlose Bl├Ątter zu ├╝bertragen, die dann tanzend
ihre Wiederbelebung feiern m├╝ssen.

Und ich, ich weiss, dass ich sterben muss.

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