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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Stille
Eingestellt am 19. 06. 2002 11:32


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disasta
Wird mal Schriftsteller
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Stille
Der himmel war bereits Blau, w√§rend sich am Horizont der Sonnenaufgang zwischen 2 Bergspitzen Malerisch in Szene setze. Der leichte Nebel √ľber der Wasseroberfl√§che w√ľrde sich sicher gleich durch das w√§rmende Licht der Sonne aufl√∂sen, und einen blick auf das klare Gebirgswasser √∂ffnen.

Er sass am ende des kleinen Steges der in den See f√ľhrte. Seine F√ľsse baumelten im Wasser des Sees. Das Wasser war kalt, sehr kalt. Unterhalb der Wasseroberfl√§che waren seine Beine vermutlich vor K√§lte ganz Rot, das Wasser war kalt genug um Schmerzen hervor zu rufen, doch die h√§tte man ihm nicht angesehen. Vermutlich hatte er sogar schmerzen.

Wie lange er da schon sass? Wusste er nicht. Er dachte aber auchnicht dar√ľber nach. Eigentlich dachte er garnicht nach. W√§hre jemand in der n√§he gewesen, h√§tte er ihn vieleicht singen geh√∂rt. Vieleicht aber auch nicht. Da niemand in der N√§he war, war es schwer festzustellen. Zwar schien er zu singen, aber niemand h√∂rte es. Er selbst h√∂rte sich nicht zu, und ausser ihm war niemand da.

Gelegentlich floss eine Träne von seinen Augen hinab, er machte jedoch keine anstalten diese Wegzuwischen. Er sass weiterhin da, und Sang. Lautlos.

Sp√§ter w√ľrde die Sonne untergehen, die Nacht hereinbrechen, und er w√ľrde immernoch da sitzen, die Beine im schmerzhaft kalten Wasser, lautlos singend und seine stillen Tr√§nen vergiessen.

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soleil
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Hallo disasta,

Deine Erz√§hlweise bringt diese Stille, die Stimmung sehr gut r√ľber. Noch sch√∂ner w√§re es ohne orthographische Fehler.

Viele Gr√ľ√üe
Soleil

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Stille
Der himmel war bereits Blau, w√§hrend sich am Horizont der Sonnenaufgang zwischen 2 zwei Bergspitzen Malerisch in Szene setzte. Der leichte Nebel √ľber der Wasseroberfl√§che w√ľrde sich sicher gleich durch das w√§rmende Licht der Sonne aufl√∂sen, und einen blick auf das klare Gebirgswasser √∂ffnen.

Er sass am ende des kleinen Steges, der in den See f√ľhrte. Seine F√ľsse baumelten im Wasser des Sees. Das Wasser war kalt, sehr kalt. Unterhalb der Wasseroberfl√§che waren seine Beine vermutlich vor K√§lte ganz Rot. das Wasser war kalt genug um Schmerzen hervorzurufen, doch die h√§tte man ihm nicht angesehen. Vermutlich hatte er sogar schmerzen.

Wie lange er da schon sass? Wusste er nicht. Er dachte aber auch nicht dar√ľber nach. Eigentlich dachte er gar nicht nach. W√§hre jemand in der n√§he gewesen, h√§tte er ihn vielleicht singen geh√∂rt. Vielleicht aber auch nicht. Da niemand in der N√§he war, war es schwer festzustellen. Zwar schien er zu singen, aber niemand h√∂rte es. Er selbst h√∂rte sich nicht zu, und ausser ihm war niemand da.

Gelegentlich floss eine Träne von seinen Augen hinab, er machte jedoch keine anstalten diese Wegzuwischen. Er sass weiterhin da, und Sang. Lautlos.

Sp√§ter w√ľrde die Sonne untergehen, die Nacht hereinbrechen, und er w√ľrde immer noch da sitzen, die Beine im schmerzhaft kalten Wasser, lautlos singend und seine stillen Tr√§nen vergiessen.

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disasta
Wird mal Schriftsteller
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Danke f√ľr die Korrektur,
Rechtschreibung ist zugegeben nicht meine Stärke.


Mal als Frage, du hast z.b. bei "sass" das ss makiert,
ich dachte immer, daß die neue Rechtschreibung das so haben will?

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soleil
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Hallo disasta,

Das "ß" wird nur nach kurzem, betontem Vokal durch "ss" ersetzt, also Fass, Fluss, muss, aber saß, vergaß, Maß, Kloß. Und "daß" immer "dass".

Viele Gr√ľ√üe
Soleil

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disasta
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2002

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Hi Soleil

ziemlich verwirrend (find ich)

Gruss,
disasta

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Hallo Peter,

sehr h√ľbscher Text, man h√∂rt das Wasser und riecht die frische der Berge. Und was mir besonders gefallen hat, der letzte Satz, der ist sch√∂n formuliert.
Ich habe mir erlaubt, in Bezug auf Gro√ü- und Kleinschreibung und Ausdruck, deinen Text zu bearbeiten. In Bezug auf Kommasetzung hoffe ich von Solei richtig √ľbernommen zu haben.

liebe Gr√ľ√üe
Reneè




Der Himmel war bereits blau, w√§hrend sich am Horizont der Sonnenaufgang zwischen zwei Bergspitzen malerisch in Szene setzte. Der leichte Nebel √ľber der Wasseroberfl√§che w√ľrde sich sicher durch das w√§rmende Licht der Sonne aufl√∂sen, und einen Blick auf das klare Gebirgswasser √∂ffnen.

Er sa√ü am Ende des kleinen Steges, der in den See f√ľhrte. Seine F√ľ√üe baumelten im Wasser. Es war kalt, sehr kalt. Seine Beine waren vermutlich vor K√§lte ganz rot denn das Wasser war kalt genug um Schmerzen hervor zu rufen. Doch die h√§tte man ihm nicht angesehen. Vermutlich hatte er sogar Schmerzen.

Wie lange er da schon sa√ü? Wusste er selbst nicht. Er dachte auch nicht dar√ľber nach. Eigentlich dachte er gar nicht nach. W√§hre jemand in der N√§he gewesen, so h√§tte dieser ihn vielleicht singen geh√∂rt; vielleicht aber auch nicht, und da niemand in seiner N√§he war, sang er. Er h√∂rte sich selbst nicht zu, und au√üer ihm war niemand da, der sonst h√§tte zugeh√∂rt.

Gelegentlich floss eine Träne von seinen Augen hinab, er machte jedoch keine Anstalten diese wegzuwischen. Er saß weiterhin da, und sang. Lautlos.

Sp√§ter w√ľrde die Sonne untergehen, die Nacht hereinbrechen, und er w√ľrde immer noch da sitzen, die Beine im schmerzhaft kalten Wasser, lautlos singend und seine stillen Tr√§nen vergie√üen.

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