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Leselupe.de > Ungereimtes
Stille
Eingestellt am 30. 05. 2006 00:28


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anbas
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

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Stille

Wie nach einem lauten Knall,
ist die große Stille da.
Uns're Stille ist ein Schrei
voller Schmerz und Angst.

Wie vor einem schwarzen Abgrund
ist alles gÀhnend leer.
Die BrĂŒcke, die wir bauten,
zerbrach. Sie war nur Illusion.

Unser Bild - es hÀngt in Fetzen
an einer Ruinenwand.
Uns're Wege sind verwĂŒstet
und uns're Welt ein Haufen Schutt.

Fliehst Du vor den TrĂŒmmerbergen?
Gehst Du weiter Deinen Weg?
Oder bleibst Du hier und hilfst mir
uns're Welt neu aufzubau'n?

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arnoreis
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hm ...

ein schöner text der direkter sein könnte.
"Wie nach einem lauten Knall..." - laß den knall doch laut sein, laß den knall sein. das "wie"ist ein persönliches verstecken - zeig dich doch einfach. dann wird der text noch persönlicher ..
meint arno

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anbas
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Hallo arno,

danke fĂŒr Deine RĂŒckmeldung! Ich verstehe, was Du meinst, und habe mir deshalb auch mit der Antwort Zeit gelassen, da ich erst mal drĂŒber nachdenken wollte. Ich merke aber, dass mir diese Form so gefĂ€llt wie sie ist. "Wie nach einem lauten Knall..." ist eine Assoziation. Die möchte ich gerne beibehalten. FĂŒr mich entsteht dadurch eine gewisse Entwicklung in dem Text. Erst etwas distanciert und langsam begreifend, dass da etwas passiert ist und was passiert ist, um sich dann mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen und in die Zukunft zu sehen.

Gruß Andreas

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

spontan antworte ich dir als leser auf deine in gedicht-
form gestellte frage.
denn nur eine antwort kann es auf diese frage geben.
und der autor weiß es, muß es eigentlich wissen.
... die hoffnung ist das einzige element, welches ein
leben nach dem tod hat.
"stille" ist ein guter titel fĂŒr dein gedicht.
die stille des gipfels oder des tals. ohne die tatkraft
unseres unwiderruflichen lebenswillen sind auf- und abstieg
unmöglich.
auch ein abstieg muß geleistet werden.
selbst ist der mann.

bon.


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anbas
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Hallo bon.

Danke fĂŒr Deinen Kommentar! Besonders das innere Bild mit der Stille des Gipfels oder des Tales beindruckt mich und wirkt nach.

Gruß Andreas

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