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Leselupe.de > Gereimtes
Stille Liebe
Eingestellt am 22. 12. 2001 20:02


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Haget
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Stille Liebe
Haget 3/95 Nr.156

Du wurdest mir gestern vorgestellt,
eine feine Dame mit grauen Haaren!
Einst warst du mir alles - die ganze Welt,
als wir Sch├╝ler noch, vor vielen Jahren!

Ich habe immer nur dich gesehn,
mit brennendem Herzen dich still geliebt,
du warst eine Fee, wie ein Engel so sch├Ân,
ein Wesen, das es nur einmal gibt!

Nat├╝rlich hab' ich nie gewagt,
meine tiefe Verehrung zu gestehn,
sie nie dir gezeigt, es keinem gesagt;
es reichte mir stets, dich anzusehn!

Wer war ich, nach dem Stern zu langen,
dem sch├Ânsten Wesen auf dieser Welt,
es blieb mir im Herzen, mein hei├čes Verlangen,
hab dich aufs Podest einer G├Âttin gestellt!

Jetzt erst wei├č ich, dass du ├Ąhnlich gef├╝hlt,
ich der Mann deiner M├Ądchentr├Ąume war,
auch dein Herz war so mit Liebe erf├╝llt,
du hast mich erwartet so viele Jahr'.

Vergebens gehofft - konntest nie verstehn,
dass ich dich scheinbar ├╝bersah;
haben wir's nie in unsren Augen gesehn?
- So wurd' ein Jugendtraum nicht wahr!
__________________

Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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egofrau
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sch├Ân....

deine stille liebe haget :-)

hast du es aus eigenem erleben geschrieben?

nur eine winzigkeit: "du hast mich erwrtet so viele jahr" hier meine ich es w├╝rde sich besser anh├Âren wenn du geschrieben h├Ąttest "lange oder viele jahre" auch wenn es sich dann nicht mehr 100%tig reimt ;-)

ist nur so aus m gef├╝hl heraus... ansonsten finde ich es einfach sch├Ân.

liebe gr├╝├če
johanna
__________________
Erde mein K├Ârper, Wasser mein Blut. Luft mein Atem und Feuer mein Geist.

Danke Arupa

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Haget
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Hallo Egofrau, nein, nicht genau so erlebt, aber etwas von eigenem Erleben, F├╝hlen oder Nachempfinden ist (oder sollte sein) wohl in vielen Gedichten.
Mit "langen Wochen" konnte ich mich einstmals nicht gegen eine Lehrerin durchsetzen, die auf "lang erscheinende Wochen vor Weihnachten" bestand. Zumindest in der der ja so kurzen Erz├Ąhlform "Gedicht" passen aber kurze Jahre sicherlich trotzdem.
Ich mag K├╝rzungen wie Jahr' eigentlich gar nicht. Aber mir sind m├Âglichst passender Reim und angenehm lesbarer Takt letztlich doch wichtiger als das End-"e".
Aber war h├Ąltst Du von folgender ├änderung der Strophe:
Jetzt wei├č ich, dass du ├Ąhnlich gef├╝hlt,
ich Wunsch deiner M├Ądchentr├Ąume war,
auch dein Herz war so mit Liebe erf├╝llt,
hast vergeblich gewartet so viele Jahr'.

Verbesserung?

Danke.
Haget
Lob erfreut das Herz und stimmt uns heiter,
offene Kritik kann schmerzen - aber bringt uns weiter.

__________________

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egofrau
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ja ;-)

meinem gef├╝hl nach klingt es so besser, aber ich bin ein schlechter kritiker. ich machs aus m gef├╝hl heraus und m├Âchte dies auch nicht ├Ąndern. meine gedichte m├╝ssen sich nicht reimen, auch wenn sie's manchmal mehr oder weniger zuf├Ąllig tun.... also lass dich durch mich nicht beeinflussen :-) ich mag deine gedichte, besonders auch die schl├Ąfrich holsteinischen. ich kenne die gegend sehr gut...

;-) ├╝brigens: k├Ânntest du dich auch mit dem gedanken anfreunden, der "Mann" statt "Wunsch" gewesen zu sein?

liebe gr├╝├če
johanna
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Danke Arupa

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Haget
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Heimat

Danke Johanna/Egofrau,
ja, ich bin gerne der Mann der Tr├Ąume.
Gru├č
Hans-Georg
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Haget
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Nachtrag: An dieser Stelle hatte ich schon HELD und PRINZ, was mich beides nicht ├╝berzeugte. Aber denkt eine Sch├╝lerin(!) an einen Mitsch├╝ler als MANN ihrer Tr├Ąume? Daher der Notbehelf WUNSCH.
Haget
__________________

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