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Leselupe.de > Feste Formen
Stilles Sehnen (Sonett)
Eingestellt am 11. 02. 2012 12:29


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Carina M.
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Still legt sich dieses Sehnen um die Mondnacht
aus Traum geschöpftem tiefen Grund und Wissen
sanft streichen H√§nde √ľber Wolkenkissen
der Zauberring des Wächters glänzt mit Macht

doch wenn mit letztem Fl√ľgelschlag des Tages
in Schlaf und Nacht beginnt ein leises Schwingen
dringt in Gedankenkerkern viel von jenen Dingen
als öffnete sich hier das Tor des Hades


Die Segel sind gesetzt zur großen Reise
leicht treibt das Boot im Wind zu fernen Stränden
und deine Träume schaukeln dich ganz leise

vom Wunsch dass wir uns immerzu noch fänden
erzählt der blaue Mond auf seine Weise
er streut Magie und Licht mit vollen Händen

__________________
Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

Version vom 11. 02. 2012 12:29
Version vom 11. 02. 2012 13:14
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Carina M.
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Danke Bernd,

ja, das ist ein Sonett.
Eines von den Dreien ich ich mich traute zu schreiben.
Und... es liegt mir sehr am Herzen.

Schönen Samstag und bleibt mir, wenn möglich, gewogen.
Carina
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Alles was ich schreibe ist haschen nach Wind

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gitano
Guest
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Hallo Carina M.
Der Text ist Dir sehr wichtig wie Du betonst...Im Sinne von Bestätigung suchen oder im Sinne "nicht fertig -weitere Textarbeit gesucht"?

Ich √ľberlege gerade wie man einer unproduktiven "Formendiskussion" aus dem Wege gehen k√∂nnte...Die an sich nicht weiter schlimm w√§re, sie nervt einfach...ABER: wie immer haben wir keine Ahnung wovon ein Jeder ausgeht!

Deshalb bitte ich Dich mir mal zu posten: warum dieser Text nach Deiner Meinung ein Sonett ist (gern auch als PN)?

Als Liebhaber dieser Gedichtgattung w√ľrde ich dann auch gern die inneren Werte dieses Textes er√∂rtern;
Dies geht aber nicht mit zwei Sätzen und die Frage ist ob DU dies alles so hilfreich findest.

und dies

quote:
Eines von den Dreien ich ich mich traute zu schreiben.
soll dies heißen Du hast Angst vorm Sonettschreiben? Warum?

Kleines Experiment:

Still legt sich dieses Sehnen um die Mondnacht
aus Traum geschöpften tiefem Grund und Wissen
sanft streichen H√§nde √ľber Wolkenkissen
der Zauberring des Wächters glänzt mit Macht
doch wenn mit letztem Fl√ľgelschlag des Tages
in Schlaf und Nacht beginnt ein leises Schwingen
dringt in Gedankenkerkern viel von jenen Dingen
als öffnete sich hier das Tor des Hades
Die Segel sind gesetzt zur großen Reise
leicht treibt das Boot im Wind zu fernen Stränden
und deine Träume schaukeln dich ganz leise
vom Wunsch, dass wir uns immerzu noch fänden
erzählt der blaue Mond auf seine Weise
er streut Magie und Licht mit vollen Händen


Immer noch als Sonett erkennbar? Wenn ja warum? Wenn nein warum?

oder so:

Still legt sich dieses Sehnen um die Mondnacht aus Traum geschöpften tiefem Grund und Wissen
sanft streichen H√§nde √ľber Wolkenkissen der Zauberring des W√§chters gl√§nzt mit Macht
doch wenn mit letztem Fl√ľgelschlag des Tages in Schlaf und Nacht beginnt ein leises Schwingen
dringt in Gedankenkerkern viel von jenen Dingen als öffnete sich hier das Tor des Hades
Die Segel sind gesetzt zur großen Reise leicht treibt das Boot im Wind zu fernen Stränden und deine Träume schaukeln dich ganz leise
vom Wunsch, dass wir uns immerzu noch fänden erzählt der blaue Mond auf seine Weise er streut Magie und Licht mit vollen Händen

Dies ist keine Mißachtung Deines Textes!
sondern ein Ann√§herungsversuch an den Text. Ein Sonett bleibt ein Sonett, auch wenn man es in die historisch korrektere grafische Form zur√ľck√ľbertr√§gt (Langzeile; Blockform). Das Innere eines Sonetts ist unverkennbar.

Ich freue mich eine Autorin anzutreffen die Sonette schätzt!
Liebe Gr√ľ√üe

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Carina M.
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Buenos dias Zigeuner,

den Zusatz Sonett, hatte mir freundlicherweise Bernd zugeordnet.
Des Weiteren denke ich, ich habe alle Voraussetzungen, die ein Sonett haben sollte, erf√ľllt.
Falls du anderer Meinung sein solltest, w√ľrde ich mich freuen, wenn du mir mitteilen w√ľderst , warum.

Weshalb es mir wichtig ist ,bzw. am Herzen liegt , ergibt sich aus dem Text.
Der nicht jedem gleich offenbar werden kann.

Möglicherweise wäre es genauso gut unter Gereimtes zu posten gewesen.

Wie auch immer, lieben Dank f√ľrs Lesen und Kommentieren.
Carina



PS, ich liebe das Mystische



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Carina M.
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Lieber Walther,

kein innerer Wert, sondern nur ein Gef√ľhl und die Gedanken einer Schreiberin.
Und weil es nicht einfach ist, ein Sonett zu schreiben ,habe ich es auch bislang bei diesen 3 belassen.
Andere können das einfach besser.

Gehabt euch wohl, all ihr Dichter,
Carina
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Walther
Routinierter Autor
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Lb. Carina,

mit den "Inneren Werten" habe ich durchaus nicht den Inhalt gemeint. Es geht vielmehr darum, daß das Sonett ein Lehr- und Lerngedicht ist, im Anfang stand die Diskussion um die Liebe zu Gott und auch zum/r Geliebten im Mittelpunkt.

Das f√ľhrt dazu, da√ü meist These (1. Quartett), Antithese (2. Quartett), Synthese und "Moral von der Geschicht" (die beiden Terzette) die sog. innere Archtitektur ausmachen. Genau setzt der Zweifel meinerseits an.

Damit ist nichts √ľber die inhaltliche und formale Qualit√§t des Textes, was die √§u√üere Form anlangt, ausgesagt, die ich √ľbrigens beide als sehr spannend und gelungen empfinde. Man darf, und das ist etwas, das ich Dir sehr nahelegen m√∂chte, nicht zu empfindlich sein, wenn man ver√∂ffentlicht. Das schlie√üt eigentlich jede kritische Anmerkung aus, und sei sie auch noch so berechtigt.

Ich hoffe, damit Klarheit geschaffen zu haben. Niemand hat Dich abwerten oder Dir mitteilen wollen, daß Du kein schönes Gedicht geschrieben hättest.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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