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Leselupe.de > Ungereimtes
Stimmen am anderen Ufer
Eingestellt am 18. 12. 2002 22:54


Autor
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Penelopeia
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2002

Werke: 149
Kommentare: 1964
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Stimmen am anderen Ufer,
zerteilt zu RĂ€tseln vom Wind,
stranden in meinen Ohren,
wenn ich such‘ und nicht find‘

den Schlaf, die Ruhe, Vergessen.
Still zieht und ruhig der Fluß,
weit tragen die Wasser
manch GerĂ€usch, einen Schrei, jeden Schuß.

Üben sie braune GesĂ€nge,
oder doch nur fröhliche Lieder,
lachen und lÀrmen und trinken sie nur,
oder haben PlÀne schon wieder..?

Tanzen sie unter Buchen,
leisten SchwĂŒre in heil’gen Eichenhainen,
oder rufen sie nur nach ihren Kindern,
die voll Angst in ihren Zelten weinen..?

Manchmal denk‘ ich, sie haben schon
ihre Boote und Fackeln und Stiefel bereit
und warten nur auf das Kommando
und hoffen wieder auf ihre Zeit.

Selten nur noch denk‘ ich,
die Stimmen, zerteilt zu RĂ€tseln vom Wind,
gehörten nur einer Mutter,
die ruft ihr Kind...

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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Hallo, Penelopeia!


Stimmen am Ufer der Sehnsucht
Nach Ruhe, Geborgenheit,
Treiben die TrÀume zur Flucht
Und tragen die Hoffnung weit!


VG
Schakim

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Stimmen am Ufer

Liebe Penelopeia,

ja, wer weiß wo sie sind und wie sie sich weiter vermehren, die Rechtsradikalen oder Menschen mit Ă€hnlich dĂŒsteren Absichten und Gedanken. Ganz wunderbar hast Du Deine berechtigte Angst in diesem Gedicht ausdrĂŒcken können.

Liebe GrĂŒĂŸe Vera-Lena

__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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