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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Stinklaune
Eingestellt am 20. 02. 2003 03:18


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doktordigitalis
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Manche Frauen sahen aufregend aus, wenn sie wĂŒtend waren, sie nicht.
Mit versteinertem Gesicht, in das ein Vorwurf eingemeißelt war, saß sie mit durchgedrĂŒckten Armen hinterm Lenkrad ihres Autos.

Sein Magen verkrampfte sich. Sie hatten noch 14 Stunden Fahrt vor sich. Wieso sagt sie nicht offen, worĂŒber sie wĂŒtend war? Meinetwegen soll sie auch brĂŒllen! Aber sie und brĂŒllen! Niemals. Sie lehnte Aggression ab und ahndete sie mit Höchststrafe: Liebesentzug.

Er rutschte auf dem Beifahrersitz hin und her und drehte an der Radioskala. Schon wÀhrend er nach einem Satzanfang suchte, einen Hebel, mit dem er behutsam ihren Panzer knacken könnte, war ihm klar, dass er keinen finden konnte.

Nach zehn weiteren Kilometern entfuhr es ihm: „Was ist denn los, sag doch mal was?“

Ihr starrer Blick auf die Fahrbahn erstickte seine aufkeimenden Kommunikationshoffnungen.
Sie drĂŒckte sich vorm Ausdruck, fraß in sich rein. Und das Resultat konnte er in ihren grauen maskenhaften ZĂŒgen ablesen. Ein kaltes GefĂŒhl durchlief ihn. Jetzt hĂ€tte er gerne eine Zigarette geraucht, aber er hatte ja aufgehört, und sie leidete es sowieso nicht.

Er versuchte locker zu wirken. „Ich konnte deinem Vater nicht mein Auto bringen, weil ich noch packen musste! Verstehst du, die 2 Stunden die es mich gekostet hĂ€tte, die brauchte ich, um das Haus zu sĂ€ubern, zu packen und mich reisefertig zu machen.“

Dann, ĂŒber 100 Kilometer nach Antritt der Fahrt, entfuhr ihr ein galliger Halbsatz : „Da zĂ€hlt man schon einmal auf dich ....“

Mehr kam aus ihrem Mund nicht heraus, so sehr er auch hinschaute. In ihrem Kopf schien eine schwere, dĂŒstere Symphonie zu toben. Sie streckte die Arme noch straffer durch und sog hörbar Luft durch bleiche NasenflĂŒgel. Die eisige Wucht ihrer AnimositĂ€t drĂŒckte ihn gegen die SeitentĂŒr. Überfrierende BlĂ€sse, dachte er.

Wie sollte er das aushalten? Sie waren noch nicht mal bei Hannover. Der Mittelstreifen der Autobahn war seine einzige Ablenkung. Jetzt war nicht die Zeit, ĂŒber Kfz-Zeichen Witze zu machen. Hier herrschte Krieg. Kein offener Grabenkampf, wo man den Gegner einschĂ€tzen lernt, sondern aus verborgenen Schießscharten wurden hier Geschosse abgefeuert, die alle nur ein Ziel hatten: Sein Herz!

Diese subtile Form der Aggression empfand er als noch gefÀhrlicher, weil sie nicht einzuschÀtzen war.

„Wenn du wĂŒsstest, wie enttĂ€uscht ich von dir bin.“, sagte sie mehr zum RĂŒckspiegel. Dann kramte sie einen Pfefferminz aus der Tasche.

Irgendwann hinter Göttingen fuhr sie auf eine RaststÀtte und wollte PlÀtze tauschen.
Sie tranken rasch zwei Depressos und sprangen dann wieder ins Auto. Sie setzte sich auf den Beifahrersitz und schlief bald ein, wĂ€hren er, nun selbst bitter gestimmt, zu ihr rĂŒber schaute und dachte, „Na toll! Jetzt muss ich nur noch zwei Stunden warten, bis ich wieder mit ihr reden kann!“

Er fuhr vorsichtig die Abfahrt zur nĂ€chsten RaststĂ€tte an und hielt sanft an den Toiletten. Sie zog sich die Jacke ĂŒber den Kopf und knurrte. Er griff seine Tasche vom RĂŒcksitz und lehnte die TĂŒr nur an. Witternd schaute er ĂŒber die drei Fahrspuren und war schon bald auf dem Mittelstreifen. Er griff die Tasche noch fester und setzte mit Schwung ĂŒber die Leitplanken.

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doktordigitalis

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Zefira
???
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Hallo Doktor,

wo will er denn hin...? Egal, der pfiffige Dreh am Schluß erinnert mich an den schmerzlich vermißten herb

Was mir nicht so gut gefÀllt, sind die wertenden und erklÀrenden Zwischenbemerkungen.

>Sie drĂŒckte sich vorm Ausdruck, fraß in sich rein.< (Die Wortwiederholung in "drĂŒckte" und "Ausdruck" ist ohnehin nicht schön)

>In ihrem Kopf schien eine schwere, dĂŒstere Symphonie zu toben. <

Und vor allem diese ganze Passage:
<Kein offener Grabenkampf, wo man den Gegner einschĂ€tzen lernt, sondern aus verborgenen Schießscharten wurden hier Geschosse abgefeuert, die alle nur ein Ziel hatten: Sein Herz!

Diese subtile Form der Aggression empfand er als noch gefÀhrlicher, weil sie nicht einzuschÀtzen war. <

Wenn Du insgesamt breiter erzĂ€hlen wĂŒrdest, wĂ€re es vielleicht was anderes... aber gerade dieser zugespitzte, pointierte Schluß paßt nicht zusammen mit der vorherigen deutenden ErzĂ€hlweise. Ich wĂŒrde alle diese Passagen hinauswerfen, lieber evtl. den Dialog verlĂ€ngern....

meint
Zefira



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doktordigitalis
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Danke, Zefira.
Du hast mich einmal mehr auf meine schlechte Angewohnheit hingewiesen, "wertende und erklÀrende" Hinweise zu geben.
Ich lerne immer mehr, mir die zu verkneifen. Dank fĂŒr den Tip.

Ja, Herb hat seine Zelte in der Lupe abgebrochen, gell?
Aber ich hab trotzdem noch Kontakt mit ihm.

Liebe GrĂŒĂŸe
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doktordigitalis

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doktordigitalis
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Hallo Zefira!
Es soll nicht so aussehen, als belasse ich es bei meinem vorherigen lapidaren Kommentar. Ich zögere noch, die Passagen rauszunehmen. Und den Dialog zu erweitern ist auch schwierig, weil die Frau ja in der ganzen Geschichte knapp anderthalb SĂ€tze sagt. Es ist ja ein innerer Monolog des Mannes, der da ablĂ€uft. Und er denkt halt auch solche SĂ€tze wie: "In ihrem Kopf schien eine schwere, dĂŒstere Symphonie zu toben", oder ".....noch gefĂ€hrlicher, weil sie nicht einzuschĂ€tzen war."

Aber ich habe deine Anregung aufgenommen, genau auf die Form zu achten, in der Figuren sich bewegen - und ob man da irgendwie den allwissenden Autor dahinter hört.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen



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Stoffel
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Hallo,

wenn er das dann am Ende macht, dann muss ja schon ziemlich viel vorher schon im Argen gewesen sein. (Jahre lang dasselbe Verhalten von ihr, das ihn zermĂŒrbt und stinkig machte)Dann mĂŒsste es mehr raus zu lesen sein, wie sehr in das..nicht nur auf dieser Fahrt, sondern IMMER schon, ihn mit nahm.
Du wechselst auch die ErzÀhlweise. Mal aus seiner Sicht, dann gibt es wieder einen ErzÀhler.
Ich denke auch, wenn man mal laut wird, hat das nicht gleich etwas mit "Aggression" zu tun. Es entlÀd ja auch und befreit, so das hinterher wieder alles gut sein könnte.

Oh je..da haste mir ja was in rinnerung gerufen.*smile*
Ich war auch mal so blöde, auf einer Fahrt. Statt klar zu sagen, was ist...könnt mir aber heut nicht mehr passieren.

Du nennst es "Krieg".Ist es wohl auch irgendwie. Aber es ist ja nicht ein einmaliges Geschehen..sonst wĂŒrde "er" ja nicht gehen.
Habe meine Gedanken, ErzÀhlform, VorschlÀge einfach mal in Deine Geschichte, rein kopiert. Vieleicht kannst davon ja was verwenden?

lG
Stoffel

Es gibt Frauen, die sogar sehr aufregend aussehen können, wenn sie wĂŒtend sind. Aber nicht sie.
In ihrem versteinerten Gesicht war wieder ein Vorwurf eingemeißelt und regungslos saß sie mit durchgedrĂŒckten Armen hinterm Lenkrad ihres Wagens.
Sein Magen verkrampfte sich, wie immer. Es lagen noch 14 Stunden Fahrt vor ihnen und es wĂ€re ihm wohler, wĂŒrde sie offen darĂŒber reden, was sie wĂŒtend machte. Aber das tat sie nie! Solch Verhalten ahndete sie mit der Höchststrafe: Liebesentzug.

Unruhig rutschte er auf dem Beifahrersitz hin und her und drehte etwas nervös am Knopf des Radios. Und schon, wÀhrend er nach der Möglichkeit zu einem Satzanfang suchte, mit dem er behutsam ihren stacheligen Panzer knacken könnte, war ihm klar, dass er keinen finden konnte.

Nach ungefÀhr zehn Kilometern nahm er sich dann doch ein Herz, atmete tief ein und sah sie an: "Was ist denn los, sag doch mal was?"
fragte er sie ruhig.

Aber ihr Blick ruhte ernst auf der Fahrbahn und erstickte seine aufkeimenden Kommunikationshoffnungen. Statt dessen drĂŒckte sie sich vor der Auseinandersetzung mit dem, was sie innerlich zu zerfressen drohte. (Wie immer?) Und das Resultat konnte er in ihren grauen maskenhaften ZĂŒgen ablesen. Ein kaltes GefĂŒhl durchlief ihn. Wie gern hĂ€tte er in so einem Moment eine Zigarette geraucht. Aber er hatte ja aufgehört und sie konnte es sowieso nicht leiden.

Trotz allem versuchte er locker zu wirken. (Er ahnte, was des ĂŒblen Laune Grund war)
"Ich konnte deinem Vater nicht mein Auto bringen, weil ich noch packen musste! Verstehst du, die 2 Stunden die es mich gekostet hÀtte, die brauchte ich, um das Haus zu sÀubern, zu packen und mich reisefertig zu machen."
Doch das schien sie nicht zu interessieren und fast hatte er das GefĂŒhl, das sie seine Enmtschuldigung noch wĂŒtender machte.

Dann, ĂŒber 100 Kilometer nach Antritt der Fahrt, entfuhr ihr ein galliger Halbsatz : "Da zĂ€hlt man schon einmal auf dich ...."

Das traf ihn mehr, als tausend Worte und in ihrem Kopf schien eine schwere, dĂŒstere Symphonie zu toben. Sie streckte die Arme nun noch straffer durch und sog hörbar Luft durch die bleichen NasenflĂŒgel. Die eisige Wucht ihrer AnimositĂ€t drĂŒckte ihn gegen die SeitentĂŒr. Überfrierende BlĂ€sse, dachte er.

Wie sollte er das aushalten? Sie waren noch nicht mal bei Hannover. Der Mittelstreifen der Autobahn bot eine einzige Ablenkung. Jetzt war nicht die Zeit, ĂŒber Kfz-Zeichen Witze zu machen. Hier herrschte Krieg. Kein offener Grabenkampf, wo man den Gegner einschĂ€tzen lernt, sondern aus verborgenen Schießscharten wurden hier Geschosse abgefeuert, die alle nur ein Ziel hatten: Sein Herz!

Diese subtile Form der Aggression empfand er als noch gefÀhrlicher, weil sie nicht einzuschÀtzen war.

"Wenn du wĂŒsstest, wie enttĂ€uscht ich von dir bin." sagte sie tonlos in den RĂŒckspiegel und kramte anteilnahmslos nach einem Pfefferminz in ihrer Handtasche.
Das traf!Mitten wieder rein.

Irgendwann hinter Göttingen fuhr sie auf eine RaststÀtte, um die PlÀtze zu tauschen und nachdem sie beide rasch zwei Depressos getrunken hatten, sezen sie die Fahrt fort.

(sie wollte ja die PlÀtze tauschen, also ist klar,das sie sich auf den Beifahrersitz setzt)

Schon bald schlief sie ein und er betrachtet ihr lieblich aussehendes Gesicht, das ihn nun nicht mehr .......
Bitter gestimmt sah er auf den Mittelstreifen, dem er stoisch folgte.
"Na toll! Jetzt muss ich nur noch zwei Stunden warten, bis ich wieder mit ihr reden kann!" dachte er.

An der nĂ€chsten Ausfahrt zur RaststĂ€te fuhr er raus und hielt vor den Toiletten. Kurz murrte sie auf und zog sich die Jacke ĂŒber den Kopf. Vorsichtig griff er seine Tasche vom RĂŒcksitz und lehnte die TĂŒr an.
(den folgenden Satz verstehe ich so nicht)

Witternd schaute er ĂŒber die drei Fahrspuren und war schon bald auf dem Mittelstreifen. Er griff die Tasche fest an sich und setzte mit Schwung ĂŒber die Leitplanken.

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doktordigitalis
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Hallo Stoffel!


Die Idee mit dem „wieder“ hab ich mir durch den Kopf gehen lassen. Aber das
wĂ€re mir dann zu explizit. Es ist eigentlich klar, dass das „wieder mal“ passierte. Deshalb wollte ich es nicht so „ausdrĂŒcklich“ machen.

Es liest sich in deinem Stil schön flĂŒssig, das muss ich zugeben. Auch der Absatz, in dem er gerne eine geraucht hĂ€tte ist durchgĂ€ngig. (Er ahnte, was des ĂŒblen Laune Grund war) hast du in Klammern gesetzt. Find ich aber ganz gut, weil ja vorher gesagt wurde, dass er keinen Satz finden wĂŒrde....jetzt redet er aber gleich mehrere. Da ist das Bindeglied „Er ahnte....“ passend.

„Doch das schien sie nicht zu interessieren und fast hatte er das GefĂŒhl, das sie seine Enmtschuldigung noch wĂŒtender machte.“ Könnte man schön kĂŒrzen auf: Doch seine Entschuldigung machte sie nur noch wĂŒtender.

„Das traf ihn mehr, als tausend Worte“ passt irgendwie nicht. Da find ich mich nĂ€her am Erlebenden, wenn es heißt: ...es kam nicht mehr heraus aus ihrem Mund. So sehr er auch hinschaute. In ihrem Kopf schien.....„Wenn du wĂŒsstest, wie enttĂ€uscht ich von dir bin." sagte sie tonlos in den RĂŒckspiegel und kramte anteilnahmslos nach einem Pfefferminz in ihrer Handtasche.Das traf!Mitten wieder rein.“ Ja. Ich verstehe.

Das „anteilnahmslos“ ist ganz gut, wenn es auch nicht ganz stimmt. Denn sie nimmt ja irgendwie schon Anteil, bloß halt grollend. Aber diese kleine Adjektiv gibt eine gewisse Farbe....Auch der Zusatz: Das traf! – Vielleicht auch : Das saß!

Du hast mit Recht bemerkt, der Fahrerwechsel kommt nicht ganz ohne ein gewisses sprachliches Holpern einher. Ich hab da auch lange ĂŒberlegt, wie ich das mache. Du hast da eine ganz schlanke Wendung gefunden. „Schon bald schlief sie ein und er betrachtet ihr lieblich aussehendes Gesicht, das ihn nun nicht mehr“Da hörte der Satz auf. WĂ€re gespannt, was du da noch sagen wolltest: „bestrafen konnte?“ Denn in Anbetracht des Entschlusses, den er ja jetzt gleich fassen wĂŒrde, auszusteigen, wĂ€re das ein schöner Kontrapunkt noch mal ihren Liebreiz aufblitzen zu lassen.

„Bitter gestimmt sah er auf den Mittelstreifen, dem er stoisch folgte.“

Ich will jetzt mal meine Formulierung gar nicht suchen – es ist ja sowieso ein Ding, die Texte hier immer hin und her zu scrollen – sondern empfinde einfach mal Deinen Satz nach: Er hatte einen pelzigen Geschmack im Mund (im Gegensatz zu ihrem Pfefferminz) und stierte grimmig auf den Mittelstreifen.

Doch, halt. Der Mittelstreifen kommt leider gleich im Schlussabschnitt. Na ja, dann stiert er vielleicht stupide auf RĂŒcklichter....

Mit dem “Wittern“ das kennst du ja von Rehen, wenn die aus dem Wald kommen, die wittern erst mal in den Wind.... Ich wollte hier nicht noch mal Tempo rausnehmen und beschreiben, wie er vom Auto an der RaststĂ€tte zu den Fahrbahnen geht und dort nach links – rechts braucht man ja nicht bei Autobahnen – schaut, um zu warten, bis er rĂŒberlaufen kann. Deshalb dies Bild mit dem „Wittern“.

Aber ich find das ganz hervorwiegend, das du die ganze Geschichte noch mal geschrieben hast! Selbst wenn ich die Geschichte jetzt nicht nach deinem Geschmack umschreibe – denn dann kommen vielleicht noch andere Leser, die wieder gerne andere gerne Stellen umgeschrieben sĂ€hen, glaube ich doch, dass dieser Diskurs, den wir da fĂŒhren, uns beide auf eines aufmerksam macht: Man kann immer eine Sache aus verschiedenen Perspektiven beschreiben: NĂ€her dran an der handelnden Person, oder bezogen auf den Fortlauf der Geschichte, kĂŒrzer, prĂ€gnanter. Keine FĂŒllsel, keine ĂŒberflĂŒssigen Adjektive.

Dabei bekomme ich das GefĂŒhl, das es wichtig ist, zu spĂŒren, dass man sich von Formulierungen lösen kann. Varianten probiert. Ringend um den richtigen Ausdruck.

Le mot juste, wie der Franzose sagt.

Ja, ganz herzlich Dank.
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doktordigitalis

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Stoffel
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Hallo Doc,

ich hatte Deine Geschichte kopiert und dann bearbeitet, nach meinem eigenen Stil, da bei mir sonst son Kuddelmuddel immer raus kommt und es unĂŒbersichtlich wird.:-))

Und ich schreibe ja immer schon dazu, das ich meine Gedanken, Ideen und VorschlÀge NUR mit einfliessen lasse und das es NICHT dann eine FERTIGE Geschichte ist.

Schön, wenn etwas dabei sein sollte...
und sei es nur, das es eine NeuĂŒberdenkung ausgelöst hat.

WĂ€re schlimm, wenn Du es GENAU SO..nehmen wĂŒrdst, oh Gott *lach*
Ich selbst wĂŒrde die Geschichte, in meinem Stil..auch ganz anders schreiben.

lG
schönen Tag
bin gespannt auf Endergebnis
Stoffel
(bitte denk an die enorme "STINKLAUNE"! Die muss der Leser richtig spĂŒren)

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