Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5560
Themen:   95426
Momentan online:
532 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Straße des Lichts
Eingestellt am 22. 07. 2016 23:58


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Elfenengel
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Mar 2013

Werke: 25
Kommentare: 124
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Elfenengel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich bin dankbar, gelebt zu haben. Auch mein bevorstehender Tod macht mir nichts aus.
Ich bin nämlich erfüllt. Erfüllt von Liebe und Glück und Zufriedenheit. Und ich bin unendlich dankbar, dass ich zu ihm gefunden habe. Zum Glück.
Dass nicht der Tod erst mir klar machen musste, wie schön das Leben ist, nein, dass ich es von mir aus verstanden habe.
Und da ich das Leben liebe muss ich auch den Tod lieben, nicht fürchten. Nein, der Tod ist ein Teil vom Leben, egal wie furchtbar er ist. Dass das Leben begrenzt ist gibt mir einen Sinn und der Sinn den ich erhalten habe durchströmt mich und gibt mir Kraft.
Ich will den Tod nicht, aber genauso wenig fürchte ich ihn.
Nein, ich werde ihm entgegentreten und ins Licht gehen oder die Dunkelheit oder das endlose Nichts. Ich werde mich ein letztes Mal umdrehen und die Straße des Lichts hinter mir betrauern, die ich dann zurücklasse. Dann werde ich gehen. Voller Dankbarkeit, nicht über den Tod, aber dem Tod gewidmet werde ich fallen.
Und dann Ende, Anfang, Chaos. Es ist egal, ein Straße des Lichts zurückzulassen war es Wert. Eine Straße des Lichts lässt mich Stolz sein. Das ist alles was zählt. Danach ist egal.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
Kommentare: 4080
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ENachtigall eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Elfenengel.

Es ist ein Text, der schwer einzuordnen ist und sich nicht mit der Leichtigkeit konsumieren und verdauen lässt, mit der er geschrieben scheint.

Da er im Forum für Experimentelles eingestellt ist, frage ich mich, ob er eine eventuell experimentelle Absicht verfolgt.

Denkbar ist der Leser hier Versuchsperson.
Undenkbar, scheint mir, er (der Text) wäre nicht fiktiv.

Über Authentizität lässt sich nicht streiten.



Grüße von Elke




__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Experimentelle Lyrik Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung